5 Tipps, wie Sie verklebte Faszien lockern können

Wer viel sitzen muss, hat häufig mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Um die Faszien zu lockern, kann regelmäßiges Aufstehen sinnvoll sein.
Wer viel sitzen muss, hat häufig mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Um die Faszien zu lockern, kann regelmäßiges Aufstehen sinnvoll sein.
© djd/Basica/Frank Boxler

(djd). Unser gesamter Körper ist von Faszien durchzogen. Das kollagenhaltige Bindegewebe umhüllt alle Organe, Knochen, Muskeln, Sehnen, Fasern und Gefäße. Mit ihrem feinmaschigen Netz halten die milchig-weißen, elastischen Häute unseren Organismus zusammen. Sie sorgen für Stabilität und geben gleichzeitig Flexibilität. Sind die Faszien verklebt, verhärtet oder verkürzt, kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen sowie Verspannungen sind mögliche Folgen. Erfahren Sie, wie man Schmerzen vorbeugen und verklebte Faszien mit einer ganzheitlichen Therapie lockern kann.

1. In Bewegung bleiben

Wenn Faszien verkleben oder verhärten, sind häufig Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen schuld daran. Um vorzubeugen ist es ratsam, aktiv zu bleiben. Neben regelmäßigem Ausdauertraining wie Laufen, Walken und Schwimmen sollte besonders auf regelmäßige Bewegung im Alltag - also jeden Tag - geachtet werden. Das bedeutet: die Treppe statt den Fahrstuhl nutzen, zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren, Sitzphasen stündlich durch Aufstehen unterbrechen, nach dem Essen einen kleinen Spaziergang machen, lange Autofahrten vermeiden.

2. Stress reduzieren

Wer ständig unter Leistungsdruck steht, muss damit rechnen, dass auch Muskeln und Faszien permanent angespannt sind. Damit sich daraus keine Beschwerden entwickeln, sollte auf Stress und Anspannung immer Entspannung folgen. Regelmäßig Yoga, Atemübungen, Meditationen, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsübungen wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können dazu beitragen, dass sich Verspannungen nicht manifestieren.

3. Auf basische Ernährung achten

Wird das Bindegewebe starr und unbeweglich, kann eine Übersäuerung des Organismus, begünstigt durch einseitige Ernährung, dahinter stecken. Das in der Naturheilkunde schon lange bekannte Phänomen wurde früher als Säurestarre bezeichnet. Um Muskel- und Gelenkbeschwerden zu begegnen, ist es ratsam, auf eine basische Ernährung zu achten: Mindestens die Hälfte einer Mahlzeit sollte aus Salat, Gemüse und Obst bestehen. Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Brot und Getreideprodukte sollten deutlich reduziert werden. Weitere Ernährungstipps, Rezepte und ein Säure-Basen-Ratgeber zum Download gibt es unter www.basica.de. Zudem wird empfohlen, täglich mindestens zwei Liter zu trinken. Mineralwasser oder Kräutertees sowie Fruchtsäfte, die basisch wirken, unterstützen die Ausscheidung von Säure über die Nieren.

4. Mineralstoffe ergänzen

Um die Entsäuerung bei Rückenschmerzen und Verspannungen zu unterstützen, empfehlen Stoffwechselexperten die zusätzliche Einnahme von basischen Mineralstoffen - etwa in Form von praktischen Sticks wie zum Beispiel "Basica Direkt" aus der Apotheke. Damit überschüssige Säure abgebaut und der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann, ist eine kurmäßige Anwendung über acht bis zwölf Wochen ratsam.

5. Faszientraining mit Rolle oder Handtuch

Die Lockerung verhärteter Bereiche im Rücken, Nacken- oder Schulterbereich kann man mit einem gezielten Training erreichen. Mit Hilfe von Übungen mit einer Faszienrolle oder einem festgerollten Handtuch werden die betroffenen Partien massiert und revitalisiert. So wird der Stoffwechsel angeregt und Verklebungen gelöst. Fitnessstudios bieten bundesweit entsprechende Faszientrainings an. Mitmachvideos für zuhause gibt es zum Beispiel bei YouTube.


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