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Zwischen 17 Türmen und 1.000 Teichen - Campingurlaub im Herzen der Oberlausitz

  • Hochseilgarten am Stausee: über 50 Kletterübungen in drei bis elf Metern Höhe in sechs unterschiedlichen Parcours und mit 230 Meter Seilrutschen.
    Hochseilgarten am Stausee: über 50 Kletterübungen in drei bis elf Metern Höhe in sechs unterschiedlichen Parcours und mit 230 Meter Seilrutschen.
    © djd/www.bautzen.de
  • (djd). Die Vorteile des flexiblen Reisens mit Wohnmobil oder Caravan liegen auf der Hand: Jeden Tag kann man spontan entscheiden, ob man sich lieber auf dem Campingplatz entspannt oder direkt vom mobilen Zuhause aus die Umgebung erkundet. Campingstuhl wie Fahrrad gehören deshalb zur Grundausstattung für Wohnmobilisten.

    Bautzen - Stadt der Türme

    Ein schönes Ziel für erholungssuchende und aktive Reisemobilfreunde ist beispielsweise der 5-Sterne-Campingplatz am Stausee Bautzen. Da der Platz direkt am Wasser liegt, kann man hier im Sommer wunderbar am Strand entspannen oder sich im kühlen Nass erfrischen. Alle 100 Stellplätze sind so angelegt, dass jeder seinen eigenen Rundblick auf den See hat und nie mehr als sechs Camper in einer Reihe stehen. Ein Hochseilgarten, Minigolfpark und Strandbar mit Bootsverleih sorgen wenige Meter entfernt vom Campingplatz für Abwechslung. Weitere Informationen zum Campingplatz gibt es unter www.camping-bautzen.de. Wer Lust auf mehr Bewegung hat, kann sich einfach aufs Fahrrad schwingen und den Spreeradweg nutzen, der an der Anlage vorbeiführt. Von hier sind es in südlicher Richtung nur vier Kilometer bis ins Stadtzentrum von Bautzen, das in jedem Fall einen Besuch wert ist - nicht nur wegen der 17 Türme, die das Bild der ehemaligen Veste über der Spree prägen. Bei einem Spaziergang durch die Gassen erzählen geschichtsträchtige Baudenkmäler wie der St. Petri Dom oder die Ortenburg aus ihrer über 1.000-jährigen Vergangenheit. Von der Tourist-Information starten regelmäßig Stadtführungen durch die historische Altstadt und entlang der alten Befestigungsanlagen. Dabei kann auch der eine oder andere Turm besichtigt werden.

    Ein von Menschen erschaffenes Naturparadies

    Folgt man dem Spreeradweg in die entgegengesetzte Richtung nach Norden, radelt man entspannt durch das flache Land der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Wälder, Heideflächen und Wasser prägen dieses von Menschenhand geschaffene Biotop, das mit mehr als tausend Teichen das größte zusammenhängende künstliche Seensystem Europas bildet. Die unterschiedlichen Vegetationszonen sind der Lebensraum seltener Pflanzen wie Moorveilchen, Sonnentau und Glockenheide. Auch Fischotter, Weißstörche und Seeadler finden hier ein Refugium. Um diese Vielfalt an Flora und Fauna zu erhalten, wurde der größte Teil des Gebietes zum Unesco-Biosphärenreservat erklärt. Wer es hingegen eher bergig mag, der radelt den sanften Gipfeln des Oberlausitzer Berglandes entgegen, die man von der Stadt aus sehen kann. Hat man einen Gipfel erklommen, so kann man in einer der urigen Bergbauden zum Rasten einkehren und bei guter Sicht sogar bis ins nahegelegene tschechische Gebirge schauen.

    Witajće wutrobnje

    (djd). Besucher werden in Bautzen zweisprachig begrüßt: "Herzlich willkommen" und "Witajće wutrobnje". Das ist sorbisch und zeigt, dass die Stadtgeschichte eng verbunden ist mit der Geschichte der Sorben, die fünf bis zehn Prozent der Stadtbevölkerung ausmachen. Das kleine slawische Volk gehört zu einer der vier nationalen Minderheiten Deutschlands. Dennoch werden seine Bräuche und Traditionen bis heute lebendig gehalten. Wissenswertes von den Anfängen im 6. Jahrhundert bis zur Gegenwart vermittelt das sorbische Museum im Salzhaus der Ortenburg. Alle Informationen und die Öffnungszeiten gibt es unter www.sorbisches-museum.de.


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