Zusätzlich Sonne und Holz: Eine Ölheizung wird oftmals mit erneuerbaren Energien ergänzt

Mittwoch, 24.02.2016 |
Ölheizungen werden in Deutschland häufig mit erneuerbaren Energien kombiniert. Besonders beliebt sind Holzkaminöfen und Solarthermie.
Ölheizungen werden in Deutschland häufig mit erneuerbaren Energien kombiniert. Besonders beliebt sind Holzkaminöfen und Solarthermie.
© djd/IWO - Institut für Wärme und Oeltechnik

(djd). Mehr als die Hälfte der deutschen Ölheizer nutzt zusätzlich erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung. Das ergab eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Beliebt sind vor allem Holzkaminöfen sowie thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. 

Im Rahmen einer Modernisierung eingebaute Öl-Brennwertkessel werden gerne mit Solaranlagen kombiniert, denn diese eignen sich in Ein- und Zweifamilienhäusern bestens zur Trinkwassererwärmung. Zudem können sie die Heizung unterstützen. So lassen sich bis zu 40 Prozent Heizöl einsparen und CO2-Emissionen vermeiden. Die Verbindung von Ölheizung und Holzkaminöfen bietet sich gerade im ländlichen Raum an. In vielen Häusern beheizt der Kamin nur den Raum, in dem er aufgestellt ist. Wird er aber in das Heizsystem eingebunden, kann er seine Wärme auch in einen Speicher einspeisen, sie ist dann im ganzen Gebäude bedarfsgerecht verfügbar.

Für den Einbau eines neuen Ölheizkessels sprechen der Umfrage zufolge die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Technik, die Möglichkeit zur Bevorratung im eigenen Tank sowie die Kosten. So werden bei einem neuen Öl-Brennwertgerät zwischen 9.500 und 10.000 Euro, für die Umstellung auf eine vergleichbare Gasheizung rund 11.500 Euro und für eine Strom-Wärmepumpe 20.000 Euro und mehr fällig. Mehr Informationen findet man unter www.zukunftsheizen.de.


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