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Wo Zukunft gemacht wird: Das hessische Darmstadt trägt seit Neuestem auch den Titel "Digitale Stadt"

Tradition und Innovation: Die Kunst- und Wissenschaftsstadt Darmstadt macht sich auf den Weg, Digitalstadt zu werden.
Tradition und Innovation: Die Kunst- und Wissenschaftsstadt Darmstadt macht sich auf den Weg, Digitalstadt zu werden.
© djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

(djd). Digitalstadt - als Gewinnerin des gleichnamigen Wettbewerbs des IT-Branchenverbandes Bitkom verfügt Darmstadt seit 2017 über dieses neue Attribut. Bislang kannte man die hessische Stadt als Zentrum des europäischen Jugendstils, als Kunstmetropole und als Wissenschaftsstadt. Nun wird das südliche Oberzentrum der Metropolregion Rhein-Main Vorzeigestadt der Zukunft für digitale Prozesse und Dienstleistungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Im Laufe der nächsten zwei Jahre sollen der Verkehrssektor, die Energieversorgung, Schulen und das Gesundheitswesen mit neuesten digitalen Technologien ausgerüstet werden. Der Plan sieht außerdem vor, dass sich auch die öffentliche Verwaltung einer "Verjüngungskur" unterzieht und innerhalb von zwei Jahren innovative Online-Anwendungen anbietet.

Zum dritten Mal in Folge "Zukunftsstadt Nummer 1"

"Die Voraussetzungen sind bestens", betont Oberbürgermeister Jochen Partsch und verweist auf die Auszeichnung "Deutschlands Zukunftsstadt Nummer 1" des Magazins "Wirtschaftswoche", hier landete Darmstadt 2017 zum dritten Mal in Folge auf dem ersten Rang. Das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln kürte Darmstadt in seinem "Städteranking 2016" außerdem zum zweiten Mal als Spitzenreiter im Bereich der Industrie 4.0-Entwicklungen. Eine ideale Voraussetzung für die Zukunftsaufgabe Digitalisierung dürfte auch die Tatsache sein, dass die knapp 160.000 Einwohner durchschnittlich nur 40,3 Jahre alt und damit vergleichsweise aufgeschlossen gegenüber IT-Innovationen sind. Zudem liegt die Stadt laut "Wirtschaftswoche" nicht nur bei der Breitbandversorgung unter den Top Ten, sondern auch bei der Zahl der Opern- und Theaterbesuche. Auf www.digitalstadt-darmstadt.de gibt es weitere Informationen zum Wettbewerb und den damit verbundenen Visionen.

Aus Tradition innovativ

Erfindergeist ist in Darmstadt nicht erst seit Kurzem zu Hause: Bereits 1877 wurde die Technische Universität gegründet. In Darmstadt standen außerdem die Wiege der Elektrotechnik und das erste deutsche Rechenzentrum. Hier wurde das chemische Element Darmstadtium erzeugt. Mit dem European Space Operations Centre (ESOC) und dem Satellitenkontrollzentrum Eumetsat besteht außerdem quasi eine direkte Verbindung aus Darmstadt ins All. Im Rahmen der Digitalisierung liegt der Fokus nicht nur auf neuen Modellprojekten, sondern auch auf der Vernetzung bestehender und neuer Systeme in der Darmstadt App. Diese ist bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt und informiert über Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Gastronomie. Zudem bietet sie Stadtrundgänge, etwa durch das Jugendstil-Ensemble Mathildenhöhe, sowie Hörtouren mit der Straßenbahn.

Vielseitiges Darmstadt

(djd). Darmstadt ist nicht nur Digital- und Wissenschaftsstadt, sondern auch ein kulturelles Zentrum im Rhein-Main-Gebiet. Es liegt verkehrstechnisch günstig nahe des Frankfurter Flughafens und umgeben von Naturlandschaften wie dem Odenwald und der Bergstraße. Kunstaffine Besucher kennen die hessische Stadt wegen des international bekannten Jugendstil-Ensembles Mathildenhöhe. Sie schätzen die vielseitigen kulturellen Angebote, darunter das renommierte Drei-Sparten-Staatstheater und das Hessische Landesmuseum Darmstadt. Zu den Highlights im Veranstaltungskalender gehören die jährlich stattfindenden Jugendstiltage, das Weinfest und der Darmstädter Weihnachtsmarkt. Auf www.darmstadt-tourismus.de gibt es weitere Informationen und Inspirationen.


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