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Winterspaß: Die schönsten Strecken rund um die Harzer Fachwerkstadt Osterode

Wintervergnügen: Durchatmen und die Aussicht ins Harzvorland genießen.
Wintervergnügen: Durchatmen und die Aussicht ins Harzvorland genießen.
© djd/Touristinformation Osterode am Harz

(djd). Schnee und Eis sind für echte Wanderfans kein Grund, um auf ihr liebstes Hobby zu verzichten. Sie schnüren wie eh und je den Rucksack, nehmen ihre Stöcke und erkunden das Winterwunderland zu Fuß. Zu den besten Ausgangspunkten im Norden gehört Osterode am Harz. Gleich vier Fernwanderwege führen durch die malerische Fachwerkstadt. Von dort aus geht es auf abwechslungsreichen Strecken über Berg und Tal. Informationen zu Touren und Unterkünften gibt es unter www.osterode.de. Hier sind nun fünf Tipps für ein eisiges Wandervergnügen.

  • Harzer-Hexen-Stieg: Auf der sagenumwobenen Tour wandert man über 94 Kilometer auf alten Handelswegen in den Oberharz und über den Brocken bis hin zum Bodetal im Ostharz. Überall locken Ausblicke ins Harzvorland. Festgelegte Etappen gibt es nicht, man läuft ganz nach Lust und Laune und macht dort eine Pause, wo es gerade am schönsten ist - etwa an der Seenplatte des Oberharzes, deren Ufer im Raureif glitzern. Wer mag, schickt sein Gepäck bequem voraus ins nächste Quartier.
  • Harzer Baudensteig: "Bauden" sind die urigen Wander-Gasthäuser im Harz, in denen man sich bei regionalen Spezialitäten zünftig stärken kann. Gleich zehn dieser gemütlichen Häuser stehen entlang des Steiges, der von Bad Grund bis nach Walkenried über rund 98 Kilometer auf den Gipfeln des Westharzes führt. Ein Muss in Bad Grund - nicht nur für Familien - ist ein Besuch des dortigen Höhlenerlebniszentrums. In den riesigen Kavernen im Gipskarst wurden bronzezeitliche Gräber gefunden. In Walkenried wandelt man im Zisterzienserkloster auf den Spuren der Weißen Mönche.
  • Försterstieg: Mit 60 Kilometern ist der Wanderweg recht kurz, dafür aber besonders abwechslungsreich. Denn er verbindet die sehenswerte Kaiserstadt Goslar mit dem kleinen Nationalparkort Riefensbeek-Kamschlacken. Dabei führt er am Unesco-Welterbe "Oberharzer Wasserwirtschaft" bei Clausthal-Zellerfeld vorbei. Gräben, Teiche und schmale Kanäle sind darin zu einem verzweigten Netz verbunden. Ausblicke zum Stauen bieten die drei Harztalsperren, die man auf dem Försterstieg ebenfalls passiert.
  • Der Karstwanderweg: Tropfsteinhöhlen, Erdfälle und Relikte aus der Eiszeit gibt es auf diesem winterlichen Weg zu entdecken. Er führt auf 121 Kilometern um den Harz herum bis nach Pölsfeld und Grillenberg in Sachsen-Anhalt. Diese Strecke ist durchgehend auch für Mountainbiker geeignet.
  • Schlittenfahrt: Auch auf diese Weise kann man die winterliche Region erkunden. Vor allem mit dem Porutscher klappt das prima - übrigens auch schon bei geringer Schneehöhe.

 

Osterode am Harz

(djd). Das mittelalterliche Osterode ist das ganze Jahr über ein idealer Ausgangspunkt für Wandertouren in den Harz. Doch auch Skifans kommen auf ihre Kosten, denn der Oberharz ist in nur wenigen Autominuten erreichbar. Dort warten Alpinskigebiete für Anfänger und Profis, Rodelbahnen und 500 Kilometer Langlaufloipen. Nur einen Katzensprung von Osterode entfernt liegt zudem ein 300 Meter langer Ski- und Rodelhang, den man bei Flutlicht hinabsausen kann. Aufwärmen und abschalten heißt es anschließend im "Aloha"-Erlebnisbad mit Saunalandschaft. Mehr Informationen gibt es unter www.osterode.de.


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