• Ratgeberbox
  • Geld & Recht
  • Wenn es beim Parken kracht - Umfrage zeigt: Fahrerflucht nach Bagatellunfällen soll eine Straftat bleiben

Wenn es beim Parken kracht - Umfrage zeigt: Fahrerflucht nach Bagatellunfällen soll eine Straftat bleiben

Montag, 09.10.2023 |
Fast 60 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer wollen, dass Fahrerflucht weiter als Straftat gilt – auch wenn niemand verletzt wurde.
Fast 60 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer wollen, dass Fahrerflucht weiter als Straftat gilt – auch wenn niemand verletzt wurde.
© DJD/DEVK

(DJD). Typische Bagatellunfälle sind schnell passiert – vor allem beim Ein- und Ausparken kommt es immer wieder zu Dellen und Kratzern am Auto. Ärgerlich, wenn man dann nicht weiß, wer daran schuld ist und die Reparaturkosten übernehmen muss. Aber wie sieht die Gesetzeslage dazu aus? Ist es eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat, wenn man sich bei einem Unfall ohne Verletzte vom Unfallort entfernt? Und was denken Deutschlands Autofahrerinnen und Autofahrer darüber?

Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt

Touchiert man etwa einen Pkw auf dem Supermarktparkplatz, ist es laut Rechtslage notwendig, so lange am Auto zu warten, bis der Fahrer oder die Fahrerin des beschädigten Wagens wieder da ist. Es genügt nicht, einen Zettel mit Kontaktdaten zu hinterlassen. Das gilt als Fahrerflucht und wird als Straftat eingestuft - es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Bundesjustizminister Marco Buschmann erwägt, die Unfallflucht nach einem reinen Sachschaden nicht mehr als Straftat, sondern als Ordnungswidrigkeit einzustufen. In diesem Fall wäre dann nur ein Bußgeld fällig.

Parkschäden kennen fast alle

Einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK zufolge lehnen fast 60 Prozent der Menschen mit Führerschein den Vorschlag von Marco Buschmann ab. Parkschäden wie Dellen oder Kratzer am Auto kennen laut der Umfrage rund 80 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer aus eigener Erfahrung – und sie sind sich einig darin, dass diese lästig sind. Mehr als 60 Prozent reagieren verärgert, wenn sie ihr Fahrzeug mit kleinen Schäden vorfinden und nicht wissen, wer daran Schuld hat. Allerdings: Nur weniger als ein Viertel erwartet, dass der Unfall-Verursachende die Polizei ruft oder sich persönlich entschuldigt.

70 Prozent erwarten Schadenregulierung

70 Prozent hoffen auf die Übernahme der Reparaturkosten. Diese zahlt grundsätzlich die Kfz-Haftpflichtversicherung der Person, die den Unfall verursacht hat. Passiert einem ein Parkrempler am eigenen Auto, kommt die Vollkaskoversicherung dafür auf. Durch die anschließende Hochstufung in der Schadenfreiheitsklasse kann das aber teuer werden. Der Kölner Versicherer bietet deshalb eine günstigere Reparatur über die Teilkaskoversicherung an. Einen Parkschaden an der Karosserie können Versicherte im Komfort- und Premium-Schutz einmal im Jahr in einer DEVK-Partnerwerkstatt im sogenannten Smart-Repair-Verfahren beheben lassen. Das kostet pauschal 50 Euro - ohne Hochstufung in der Schadenfreiheitsklasse. Unter www.devk.de/auto kann man sich über die Leistungen der Kfz-Versicherung informieren. Bis zum 30. November können viele ihre Police kündigen und zum neuen Jahr zu einem anderen Anbieter wechseln.


Das könnte Sie auch interessieren

München gegen Dubai, TV-Prominenz gegen Rapper-Familienglück und 17 Jahre Beziehung gegen 13 Jahre Liebe: ProSieben zeigt heute Abend eine Wiederholung der spektakulären Ausgabe von "Schlag den Star". Erstmals in der Geschichte des Erfolgsformats traten zwei Ehepaare im direkten Duell gegeneinander an. Das ProSieben-Gesicht Annemarie Carpendale und ihr Ehemann Wayne Carpendale... weiterlesen

Duisburg-Nostalgie und ungeschminkte Ruhrpott-Aktion im Doppelpack: Der WDR zeigt heute Abend (21.07.2026) gleich zwei legendäre Folgen des Schimanski-Tatorts mit Götz George als raubeinigem Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski. Den Auftakt macht um 22:15 Uhr der Schimanski-Tatort "Miriam", ehe ab 23:45 Uhr der Schimanski-Tatort "Kuscheltiere" folgt. Beide Fälle zeigen das... weiterlesen

Spurensicherung auf Abwegen und ein ungelöstes Familientrauma: Der WDR zeigt heute Abend (21.07.2026) um 20:15 Uhr eine Wiederholung der packenden Folge "Spur des Blutes". In diesem hochkarätigen Köln-Tatort werden die Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) mit dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau konfrontiert. Was im... weiterlesen

Ein grauenhafter Leichenfund erschüttert die Idylle an der Havel und zwingt zwei entfremdete Männer zur Zusammenarbeit: RTL zeigt heute Abend (21.07.2026) um 20:15 Uhr eine Wiederholung des düsteren Potsdam-Krimis "Haveltod - Im Kopf eines Killers". In der Hauptrolle brilliert GZSZ-Kultstar Wolfgang Bahro, der seine gewohnte Rolle als Gerner abstreift und als genialer Profiler... weiterlesen

(DJD). Holzbänke und -tische, schattenspendende Bäume oder große Sonnenschirme – und Menschen, die allein, zu zweit oder in geselliger Runde ein frisch gezapftes Bier genießen: Der Biergarten gilt als Refugium, in dem sich Alltag und Weltgeschehen für eine Weile ausblenden lassen. Viele Biergärten sind dabei angenehm analog und vor allem stressfrei.... weiterlesen

Das ZDF setzt heute Abend (20.07.2026) um 20:15 Uhr auf packende, psychologische Krimispannung und zeigt eine Wiederholung des Kriminalfilms "Briefe aus dem Jenseits". Es ist der fünfte Film der erfolgreichen Reihe, in der Heino Ferch als kompromissloser Sonderermittler Ingo Thiel glänzt. Was als rätselhaftes Lebenszeichen eines vor 25 Jahren spurlos verschwundenen Jungen... weiterlesen

Es ist immer noch Tatort-Sommerpause! Doch ausgerechnet parallel zum Finalspiel der Fußball-WM 2026 zeiht die ARD heute (19.07.2026) einen echten Trupf aus den Ärmel: Ab 20:15 Uhr läuft die Wiederholung des beliebten Münster-Tatorts "Unter Gärtnern" . Das Ermittler-Duo Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan... weiterlesen