Wellness ohne Schwellen: Bodengleiche Duschen bilden den Einstieg ins barrierefreie Bad

Ohne Stolperfalle in die Dusche: Von schwellenfreien Bädern und dem damit verbundenen Komfortgewinn profitieren nicht nur ältere Bewohner.
Ohne Stolperfalle in die Dusche: Von schwellenfreien Bädern und dem damit verbundenen Komfortgewinn profitieren nicht nur ältere Bewohner.
© djd/Gutjahr Systemtechnik

(djd). Bodengleiche Duschen sind viel mehr als ein Designtrend - sie entwickeln sich zunehmend zum komfortablen Standard im Wellnessbad. Wer neu baut, setzt häufig direkt auf eine schwellenfreie Einrichtung, aber auch bei der Badmodernisierung steht das Beseitigen der lästigen Stolperfallen hoch im Kurs. Keineswegs erst im Alter profitieren die Bewohner von dem Plus an Sicherheit und Komfort. Neben den praktischen Argumenten sprechen ebenso optische Gründe für den bodengleichen Einbau: Mit den aktuell besonders angesagten großformatigen Fliesen lässt sich so eine durchgehende Fläche bis in die Dusche hiein schaffen, die den Raum viel großzügiger erscheinen lässt.

Barrierefrei umbauen auch im Altbau

Gerade im Altbau muss sich die Dusche jedoch den meist beengten Platzverhältnissen und geringen Aufbauhöhen anpassen. Eine Lösung dafür stellen kompakte Installationssysteme dar. So hat etwa der Hersteller Gutjahr eine besonders flache Duschrinne entwickelt, die lediglich 62 Millimeter Aufbauhöhe benötigt und sich damit auch für ältere Bäder sehr gut eignet. Ein zusätzlicher ästhetischer Aspekt: Gängige Bodenabläufe befinden sich meist in der Mitte der Dusche - genau dort, wo die Bewohner bei der Körperhygiene stehen. Deutlich bequemer sind daher Duschrinnen, die zur Wand hin eingebaut werden und somit den eigenen Füßen nicht in die Quere kommen.

Für eine zuverlässige Entwässerung sorgen

Wer sich für eine bodengleiche Dusche entscheidet, baut Generationen übergreifend. Denn sie sieht nicht nur gut aus, sie ist auch barrierefrei und damit für ältere Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit geeignet. Doch die schwellenlose Ausführung stellt erhöhte Anforderungen an den Einbau: Die Bauweise benötigt eine Duschrinne, die dauerhaft sicher entwässert. Die Problemzone liegt dabei zwischen Belag und Duschrinne. Hier kann sich sonst Wasser stauen, fleckige, unansehnliche Fugen können die Folge sein. Empfehlenswert sind daher Systeme wie etwa "IndorTec FlexDrain", die über eine zweite Entwässerungsebene verfügen. So wird das Sickerwasser gezielt abgeführt, Schäden im Bereich zwischen Belag und Duschrinne werden zuverlässig verhindert. Unter www.gutjahr.com sowie im Fachgroßhandel vor Ort gibt es mehr Informationen.

Leise Duschen

(djd). Lärm kann nerven und im schlechtesten Fall sogar krank machen. Die Norm VDI 4100 gibt daher vor, dass alle Wohnräume mit einer Grundfläche von acht Quadratmetern und mehr vor höheren Geräuschbelastungen zu schützen sind. Gerade bei der Modernisierung des Bades spielt störender Tritt- und Ablaufschall eine besondere Rolle. Hersteller wie etwa Gutjahr bieten dafür dünnschichtige Komplettpakete, die buchstäblich für ruhige Wohnverhältnisse sorgen. Das Fraunhofer Institut hat das System " IndorTec FlexDrain" geprüft und die schalldämmende Wirkung bestätigt.


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