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Wasserstoff: Sicher geleitet durch Kupfer - Das rote Metall als Schlüsselwerkstoff für die Wasserstoffwirtschaft

Donnerstag, 11.09.2025 |
Kupferrohre, die seit vielen Jahren für Gasleitungen im Einsatz sind, eignen sich auch problemlos für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur.
Kupferrohre, die seit vielen Jahren für Gasleitungen im Einsatz sind, eignen sich auch problemlos für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur.
© DJD/Kupferverband/Canva

(DJD). Wasserstoff gilt als ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Zukunft. Er soll künftig Energie aus Solar‑, Wind‑ und Wasserkraft speichern, die Industrie mit Prozesswärme versorgen und helfen, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Die deutsche Regierung hat im Rahmen der nationalen Wasserstoffstrategie hohe Ziele gesteckt: Bis 2027/28 sollen mindestens 1.800 Kilometer Wasserstoffleitungen umgebaut oder neu gebaut werden. Bis 2030 sollen alle großen Erzeugungs-, Import- und Speicherzentren mit ihren industriellen Verbrauchern verbunden sein. Doch die technischen Herausforderungen sind beträchtlich: Wasserstoff ist aufgrund seiner hohen Flüchtigkeit und niedrigen Zündtemperatur schwerer handhabbar als Erdgas. Zudem können viele gängige Werkstoffe unter Wasserstoff leiden, etwa durch Versprödung oder andere Schäden. Für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft sind neben dem geplanten Kernnetz eine Vielzahl an Lösungen für die Verteilung und Nutzbarmachung notwendig.

Kupfer – bewährter Werkstoff, robuster Partner für Wasserstoffanwendungen

Eine vertraute, robuste und technisch ausgereifte Werkstoffgruppe steht bereit: Kupfer und seine Legierungen. Der Kupferverband e. V. hat gemeinsam mit der Ruhr‑Universität Bochum umfangreiche Tests durchgeführt, um Reinkupfer und verschiedene Kupferlegierungen wie Messing und Bronze auf ihre Wasserstoffbeständigkeit zu prüfen. Unter www.kupfer.de gibt es dazu mehr Infos. Die Ergebnisse sind sehr überzeugend. Selbst unter verschärften Prüfbedingungen zeigten die untersuchten Materialien keine Leistungseinbußen. Viele Kupferlegierungen erreichen dabei Festigkeiten, die mit höherfesten Stählen vergleichbar sind und zeigen gleichzeitig keine wesentlichen schädlichen Effekte durch Wasserstoffkontakt. „Für Industrieanwendungen oder für die Hausinstallation ist damit ein zuverlässiger Nachweis für eine problemlose Einsetzbarkeit von Kupferlegierungen gegeben,“ kommentiert Christian Blecking, Senior Experte für Industrieanwendungen beim Kupferverband, die Untersuchungsergebnisse. Gleichzeitig sprechen die herausragende Recyclingfähigkeit und die bei vielen Kupferlegierungen sehr gute Zerspanbarkeit für den verstärkten Einsatz dieser Werkstoffgruppe.

Verbraucher im Fokus: Warum Kupfer sinnvoll ist

Eine sichere, zukunftsfähige Infrastruktur bedeutet stabilere Energieversorgung, geringere Risiken und langfristig bezahlbare Kosten. Kupfer trägt dazu bei – nicht zuletzt dank seiner ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit, die für langlebige und zuverlässige Systeme sorgt. Gleichzeitig entlastet eine zukunftssichere Infrastruktur Ressourcen und Klima und bringt uns der klimaneutralen Gesellschaft näher.


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