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Wanderlust und Farbenpracht: Auf 13 Rundkursen durchs blühende Ammerland im Nordwesten Niedersachsens

Samstag, 29.03.2025 |
Farbenprächtig präsentiert sich das Ammerland zur Rhododendronblüte zwischen April und Juni.
Farbenprächtig präsentiert sich das Ammerland zur Rhododendronblüte zwischen April und Juni.
© DJD/Ammerland-Tourist-Information/Jakob Proessdorf

(DJD). Das malerische Ammerland, im Nordwesten Niedersachsens nahe Oldenburg gelegen, ist ein wahres Eldorado für Wanderfreunde. In einer zauberhaften Parklandschaft, entstanden durch die Anbauflächen von über 230 Baumschulen, kann man die grüne Natur in ihrer vollen Pracht genießen. 13 ausgeschilderte Wanderwege haben eine Länge von 4,5 bis 12,2 Kilometer, sind alle als Rundkurse konzipiert und führen rund um das Zwischenahner Meer, durch ursprüngliche Moorlandschaften und zu alten Burgplätzen und Wassermühlen. Die Wanderwege findet man übersichtlich aufgelistet und detailliert beschrieben unter www.ammerland-touristik.de/rad-aktiv/wanderwege und unter www.komoot.com. Eine Broschüre im DIN-A5-Format mit 13 Übersichtskarten im Maßstab 1:30.000 enthält ebenfalls Infos zu Sehenswürdigkeiten und zur Gastronomie. An fast allen Wanderwegen ist eine Berühmtheit der Region erlebbar: die Rhododendronblüte.

Rhododendren sorgen von April bis Juni für ein Blütenmeer

Ende April beginnt im Ammerland die Blütezeit in den vielen Rhododendronparks und Baumschulen, die sich zum Teil mehr als 100 Jahre in Familienbesitz befinden. Fast alle Parks haben ganzjährig geöffnet und können somit zu jeder Jahreszeit besucht werden, in den meisten Parks werden zudem fachkundige Führungen angeboten. Bis zu tausend Sorten Rhododondren in den unterschiedlichsten Formen und Farben findet man in der Region, seit den 1920er Jahren ist sie das Zentrum der Rhododendronzucht in Deutschland. Besonders die Hauptblütezeit im Mai verzaubert Ammerländer und ihre Gäste jedes Jahr aufs Neue, denn dann verwandeln die bis zu neun Meter hohen Pflanzen die Region in ein Blütenmeer. Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn beispielsweise ist mit 44 Mustergärten Deutschlands größte Mustergartenanlage.

Hörstationen: Geschichten von Käpt´n Kuper und vom Riesenwels

An vielen Wanderwegen weisen Hörstationen auf Besonderheiten der Ammerländer Parklandschaft hin. Besonders interessant sind die Geschichten von Käpt´n Kuper und vom Riesenwels im Zwischenahner Meer. Käpt´n Kuper aus Edewecht, der eigentlich Gerd Tönjes-Deye hieß, lebte als Seemann im 19. Jahrhundert. In Edewecht wurde ihm ein Denkmal gesetzt, die dortige Hörstation erzählt von der abenteuerlichen Reise des Kapitäns nach Australien mit seinem Schiff „Lina“. Der Riesenwels tauchte erst am 26. April 1979 aus dem Zwischenahner Meer auf. 3,50 Meter soll er lang gewesen sein - und wie ein Ungeheuer ausgesehen haben. Dass er einen Hund bei lebendigem Leibe verschluckt habe, entpuppte sich jedoch als Falschmeldung einer Boulevard-Zeitung. Wie es wirklich war, erfährt man an der Hörstation in Bad Zwischenahn.


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