Vom Schutzdach zum Nutzdach: Mit einer Begrünung oder Solartechnik mehr aus der Fläche machen

Donnerstag, 01.12.2022 |
Solare Technik und eine Dachbegrünung: Diese Kombination ist gleichermaßen ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll.
Solare Technik und eine Dachbegrünung: Diese Kombination ist gleichermaßen ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll.
© djd/Paul Bauder

(djd). Das Dach ist so etwas wie der Bodyguard eines Gebäudes. Es soll unterschiedlichen Witterungsbedingungen standhalten und die darunter liegende Bausubstanz vor intensiver Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Frost oder Hagel schützen. Doch Dachflächen können noch mehr. Als begrünte Flächen wirken sie der Versiegelung entgegen und verbessern das lokale Mikroklima in den Städten. Mit Solartechnik lässt sich auf dem Nutzdach zudem umweltfreundliche Energie gewinnen. Was für große Gebäude wie Schulen, Lagerhallen oder Fabrikanlagen gilt, trifft im verkleinerten Maßstab ebenso auf das Eigenheim zu.

Ein Stück Natur aufs Dach

Besonders vielfältig sind die Möglichkeiten naturgemäß auf flachen Dächern, sie reichen von der Wildblumenwiese über den Dachgarten und das hauseigene Biotop bis hin zum solaren Kleinkraftwerk. Wer begrünt, schafft nicht nur eine optische Verschönerung, sondern trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Vor allem in Ballungsräumen sind die Flächen in hohem Maße versiegelt, für Siedlungs- und Verkehrsflächen liegt die Quote aktuell bei 45 Prozent. Im Vergleich zum angenehmen Klima in Wäldern und naturbelassenen Räumen entsteht so ein aufgeheiztes Stadtklima, dem sich mit einer Begrünung entgegenwirken lässt. Für ein Stück Natur auf dem Dach bieten Hersteller wie Bauder komplette Systemaufbauten von der Abdichtung bis hin zur Energiegewinnung und Absturzsicherung. Fachleute aus dem regionalen Handwerk können zu den verschiedenen Optionen beraten.

Intensiv oder extensiv begrünen

Bei der Dachbegrünung lassen sich grundsätzlich zwei Konzepte unterscheiden. Während die naturnahe extensive Nutzung auf pflegeleichte und trockenheitsangepasste Pflanzen setzt, die sich weitestgehend selbst erhalten, ähnelt die intensive Gestaltung einer Gartenanlage. Dabei werden gezielt Rasenflächen, Stauden, Gehölze und Bäume gepflanzt, außerdem können Wege, Sitzgelegenheiten oder Freiflächen integriert werden. Die intensive Dachbegrünung bietet also mehr gestalterische Freiheit, erfordert aber auch mehr Pflege, hat mehr Gewicht, stellt höhere Ansprüche an den Aufbau und benötigt eine regelmäßige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Unter www.nutzedeindach.de gibt es viele weitere Informationen dazu. Klimaschutz auf dem Dach lässt sich ebenfalls verwirklichen, indem man auf erneuerbare Energie setzt. Solaranlagen sind nicht nur auf Flach-, sondern auch auf Steildächern eine gute Idee, um zur Energiewende beizutragen und gleichzeitig das Klima zu schützen.


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