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Vom romantischen Flüsschen zum stolzen Strom: Im Deggendorfer Land kann man sich am Flussradeln berauschen

In Stephansposching bringt eine Fähre die Radtouristen ans andere Ufer der Donau.
In Stephansposching bringt eine Fähre die Radtouristen ans andere Ufer der Donau.
© djd/Landkreis-Deggendorf/Stefan Gruber

(djd). Der Ausblick aufs Wasser hat eine beruhigende Wirkung. Nicht nur der weite Ozean, auch ein idyllischer See oder ein schöner Flusslauf ziehen die Blicke magisch an. Mit mehreren eindrucksvollen Flusslandschaften ist das Deggendorfer Land in Niederbayern gesegnet, denn hier treffen die wilde Isar und die romantische Vils auf die stolze Donau. Dank eines dichten Radwegenetzes kann man die berauschende Vielfalt entspannt vom Fahrradsattel aus erkunden. Für das kulturelle Erleben sorgen die zahlreichen Klöster und Burgen, aber auch die bayerische Gemütlichkeit leistet ihren charmanten Beitrag für einen erholsamen Urlaub. Eine Radbroschüre mit vielen Tourenvorschlägen kann unter www.landkreis-deggendorf.de bestellt werden.

Der Donau-Radweg hat Kultur im Gepäck

Mitten durch den Landkreis führt zum Beispiel der Donau-Radweg, Europas großer Fernradweg. Mit im regionalen Gepäck hat er kulturhistorische Kleinode wie die Wallfahrtskirche Halbmeile oder die Benediktiner-Klöster Metten und Niederaltaich. Unterwegs gibt es immer wieder die Möglichkeit, die Ufer zu wechseln und damit neue Blickwinkel einzunehmen. In Stephansposching wartet eine moderne Fähre und in Niederalteich eine gemütliche Fähre nur für Radler und Fußgänger. In Deggendorf schlägt eine architektonisch schöne und besonders lange Radbrücke den Bogen über die Donau. Ein Besuch des historischen Stadtkerns mit denkmalgeschützten Ensembles lohnt genauso wie das Schlendern über den Donaupark, der im Rahmen einer Landesgartenschau angelegt wurde.

Naturschatz Isarmündung

Der Isarradweg verläuft von München über Landshut und begleitet die letzten besonders bezaubernden Kilometer des Alpenflusses, bevor er bei Deggendorf in die Donau mündet. In Plattling rauscht der Fluss noch über die Sohlschwelle, wo Kajakfahrer und Surfer ihre Fähigkeiten zeigen. Wenig später wird aus der Isar ein weitverzweigtes Delta mit einer einzigartigen Auenlandschaft. Diesen interessanten Lebensraum kann man per Rad, aber auch zu Fuß erkunden. Informationen dazu gibt es im Infozentrum Isarmündung, das mit Spielstationen, Aussichtsplattformen und Spähtürmen Kinderherzen höherschlagen lässt. Für eine gemütliche Radltour ist der Vilstalradweg besonders geeignet. Vor allem die Ursprünglichkeit des Flusslaufes und die kleinen Orte machen den Weg zu einem Erlebnis. Wer sich von der Hügelkette des nahen Bayerischen Waldes angezogen fühlt, kann auch einen Ausflug in diese Region unternehmen. Das gelingt etwa beim Donau-Ilz-Radweg sogar ohne Elektro-Unterstützung ganz entspannt. Denn der Radweg verläuft auf einer aufgelassenen Bahnlinie und punktet deshalb mit einem sehr moderaten Anstieg.


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