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Vier Sterne fürs Mittelgebirge: Fernradwege der Schwäbischen Alb tragen jetzt das ADFC-Qualitätssiegel

Dienstag, 07.04.2026 |
Zwischen Albtrauf und Bodensee gibt es vier aussichtsreiche Fernradwege für Genussradler und sportliche Fahrer.
Zwischen Albtrauf und Bodensee gibt es vier aussichtsreiche Fernradwege für Genussradler und sportliche Fahrer.
© DJD/Schwäbische Alb Tourismus

(DJD). Tourenradler und Gravelbiker – mit oder ohne E – schätzen landschaftlich abwechslungsreiche, gut ausgeschilderte Routen abseits des Straßenverkehrs. Als ideales Revier für Genussradler und sportliche Fahrer präsentiert sich die Mittelgebirgsregion der Schwäbischen Alb. Die reizvolle Karstlandschaft mit ihren felsigen, von Flüssen, Höhlen und Wacholderheiden durchzogenen Tälern und Anhöhen lässt sich auch auf vier Fernradwegen aktiv entdecken. Hohenzollern Radweg, Schwäbische Alb Radweg und Württemberger Tälerradweg wurden auf der Tourismusmesse CMT 2026 als ADFC-Qualitätsradrouten mit vier von fünf Sternen rezertifiziert. Der Albtäler Radweg erhielt diese Auszeichnung schon im Vorjahr.

Hohenzollern und steinerne Jungfrauen

Mit seinen 272 Kilometern führt der Hohenzollern Radweg von Weinstadt im Remstal bis nach Konstanz am Bodensee. Die Strecke verläuft entlang von Neckar, Lauchert und Donau und hin zu majestätischen Bauwerken wie der Burg Hohenzollern und dem Hohenzollernschloss in Sigmaringen. Auf den sechs Etappen mit maximal 60 Kilometern bleibt genug Zeit zum Anhalten, Staunen und Genießen. Zum mehrtägigen Bikepacking eignet sich auch der Württemberger Tälerradweg von Crailsheim nach Schwäbisch Gmünd, der durch zwölf Flusstäler führt und so seinem Namen alle Ehre macht: Am Wegesrand der 273 Kilometer langen und überwiegend flach verlaufenden Tour liegen Naturdenkmäler wie leuchtend blaue Karstquellen – darunter der Blautopf in Blaubeuren oder der Brenztopf in Königsbronn. Geologisch interessant und märchenhaft ist auch das Eselsburger Tal mit der mäandernden Brenz und den „Steinernen Jungfrauen“, die als spitze Felsformationen den Weg flankieren. Unter www.albradeln.de gibt es ausführliche Tourenbeschreibungen und Geheimtipps rund um das „Radwege-Quartett“.

Hohenzollern-Radweg • Württemberger Tälerradweg: 1:50.000, 542 km, wetterfest/reißfest, GPS-...
15,90 €
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Vom Albtrauf zum Bodensee

Mit moderaten Steigungen geht es auf dem Albtäler Radweg durch die urzeitliche Landschaft des Unesco-Geoparks. Die 187 Kilometer lange Rundtour mit Start- und Endpunkt Amstetten führt auf drei- bis fünf Etappen durch acht Täler und ist auch für Genussradler ohne E-Bike geeignet. Flussläufe und kleine Gewässer wie der Lonesee – und natürlich die gemütlichen Biergärten am Wegesrand sorgen für Erfrischung. Der Schwäbische Alb Radweg verlangt mit seinen 417 Kilometern dagegen ein wenig mehr Beinkraft ab. Dafür verbindet der Fernradweg gegensätzliche Landschaften: die „blaue Mauer“ des Albtraufs und die mediterran anmutenden Ufer des Bodensees. Unterwegs erleben Radler geologische Spektakel, imposante Schlösser und die ganze Bandbreite der schwäbischen Kulinarik.


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