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Umsatteln auf ein Dienstrad: Fahrradleasing wird in Unternehmen und im öffentlichen Dienst immer beliebter

Tags: E-Bike
Bei der Auswahl des Dienstfahrrades im örtlichen Fachhandel hat der Angestellte die freie Wahl.
Bei der Auswahl des Dienstfahrrades im örtlichen Fachhandel hat der Angestellte die freie Wahl.
© djd/www.mein-dienstrad.de/www.diamantrad.com

(djd). Das Firmenauto als Bonus zum Gehalt und als Statussymbol war gestern. Stattdessen satteln immer mehr Mitarbeiter auf zwei Räder um. Dienstlich geleaste Fahrräder bieten Arbeitnehmern finanzielle Vorteile. Hinzu kommen Aspekte des Klimaschutzes und der Stärkung der eigenen Gesundheit durch viel Bewegung an frischer Luft. Gerade mit E-Bikes lassen sich längere Wege zum Arbeitsplatz täglich mühelos meistern. Die Kommunen folgen dieser Entwicklung und arbeiten an neuen Verkehrskonzepten, zum Beispiel mit eigenen Pendlertrassen, ausgewiesenen Fahrradstraßen und generell mehr Raum für Zweiräder.

Dienstfahrrad mit steuerlichen Vorteilen

Einen zusätzlichen Schub erhält der Trend durch den Abschluss, auf den sich Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) im Oktober 2020 geeinigt haben. Knapp 1,5 Millionen Angestellte der VKA dürfen somit in Zukunft ebenfalls ein Dienstrad leasen. Der neue Tarifvertrag lässt erstmals eine Gehaltsumwandlung für Fahrräder und E-Bikes zu. Statt sich selbst ein Fahrrad oder E-Bike zu kaufen, ist für Arbeitnehmer das Leasing durch den Arbeitgeber vorteilhaft. Mit Dienstradleasing können bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten gespart werden. Die Zahlung erfolgt in monatlichen überschaubaren Beträgen. Wenn der Chef zustimmt, dürfen anders als beim Dienstauto im Grunde alle Arbeitnehmer ein Dienstfahrrad erhalten und dabei von den steuerlichen Begünstigungen profitieren. Die Ersparnis lässt sich leicht mit dem Leasingrechner etwa unter www.mein-dienstrad.de ermitteln. Dank der geringen monatlichen Versteuerung von 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises (UVP) darf das Dienstrad in der Freizeit für private Touren genutzt werden.

Immer die neueste Technik

Die Auswahl des neuen Dienstrades ist denkbar einfach: Der Arbeitnehmer wählt sein persönliches Wunschmodell im örtlichen Fachhandel aus. Die Nutzungsrate wird bequem mit der monatlichen Gehaltsabrechnung abgeführt. Nach Ende der Laufzeit lässt sich ein neues hochwertiges Dienstrad beantragen. "Besonders bei E-Bikes ist das interessant, da man somit stets ein Modell mit den modernsten Technologien in Sachen Antrieb und Akkuleistung fährt", erklärt Ronald Bankowsky von mein-dienstrad.de. Das Unternehmen arbeitet bundesweit mit über 4.000 Fachhändlern zusammen. Zudem unterstützt es Forschungen zur Erfassung und Analyse von Radverkehrsdaten, um Städten und Kommunen eine bessere Verkehrsplanung zu ermöglichen. Aktionen wie "Die Oldenburger Fahrradchallenge" sollen motivieren, das Auto stehen zu lassen und aufs Fahrrad zu steigen. Die geradelten Kilometer und CO2-Einsparungen werden mit attraktiven Preisen belohnt.


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