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Sylt für einen Tag - Die Insel wird als Zwischenstopp für Kreuzfahrtschiffe immer beliebter


(djd). Jeden Tag eine neue Stadt oder eine andere Insel erkunden, ohne die Koffer packen zu müssen. Sich jeden Abend kulinarisch verwöhnen lassen und die Weite des Meeres erleben. Kreuzfahrten werden bei den Bundesbürgern immer beliebter - und das keineswegs nur mit exotischen Zielen wie Asien oder der Karibik, sondern ebenso vor der heimischen Küste. Vor allem entlang der Nord- und Ostsee lohnen viele landschaftlich und kulturell attraktive Ziele einen Besuch. Immer häufiger machen die Luxusschiffe auf ihren Rundreisen auch in heimischen Häfen fest. Sylt für einen Tag - so lautet in diesem Sommer das Motto für viele Kreuzfahrtgäste.

Im Tenderboot auf die Insel

Bei einem Zwischenstopp vor Deutschlands nördlichster Insel geht es besonders maritim zu: Denn direkt an der Pier festmachen wie sonst üblich können die Luxusschiffe hier aufgrund ihrer Größe und ihres Tiefgangs nicht. Stattdessen gehen sie vor Anker, fachmännisch: sie liegen auf Reede. Mit Tenderbooten werden die Passagiere dann von den großen Pötten auf die Insel, etwa in den beschaulichen Hafen von List auf Sylt, gebracht. Der treueste Gast ist dabei zugleich das Schiff mit dem höchsten Standard: Mit dem Prädikat "5-Sterne-plus" bildet der Luxusliner "MS Europa" buchstäblich eine Klasse für sich. Das Schiff bleibt oft gleich bis zum nächsten Morgen, sodass die Urlauber auch das Sylter Nachtleben entdecken können. Seefahrtsromantik vermittelt wiederum die "Sea Cloud 2", ein Luxussegler von heute, der an die große Zeit der Windjammer erinnert. Insgesamt ein halbes Dutzend Kreuzfahrtschiffe sorgen in diesem Sommer für einen Hauch von Fernweh im Lister Hafen. Den Anlaufplan mit allen Details findet man unter www.list-sylt.de.

Viele Möglichkeiten für den Landgang

Nach der kurzen Überfahrt mit dem Tenderboot können die Kreuzfahrer dann skandinavisches Flair im Lister Hafen erleben und im Erlebniszentrum die Naturgewalten der Nordsee hautnah spüren - oder einfach die ursprüngliche Dünenlandschaft genießen. Entdecker können auch den Nördlichsten Punkt Deutschlands auf dem berühmten "Ellenbogen" finden. Aber auch die "Landurlauber" freuen sich jedes Mal auf den Besuch der Kreuzfahrtschiffe, die stets beliebte Fotomotive sind. Ab dem Lister Hafen sind übrigens täglich zumindest kleine Touren auf hoher See möglich, von der Piratenfahrt auf einem urigen Kutter bis zur Syltfähre, die die Insel mehrfach täglich mit der dänischen Insel Rømø verbindet.

Hafenbummel in Deutschlands nördlichstem Dorf

(djd). Klein, aber fein: Der Hafen von List bildet den Mittelpunkt des nördlichsten Dorfes in Deutschland. Schon zu Zeiten der Hanse machten hier Schiffe fest. Heute präsentiert sich der Hafen als Touristenattraktion im skandinavischen Stil. Farbenfrohe Holzhäuser laden zum Bummeln und Verweilen ein, das Erlebniszentrum "Naturgewalten" ist nicht weit entfernt. Und auch die verschiedenen Kreuzfahrtschiffe stoppen hier regelmäßig, um ihren Passagieren einen Landgang auf Sylt zu ermöglichen. Mehr Informationen gibt es unter www.list-sylt.de.


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