Stressfreie Urlaubszeit: Hilfe gegen Reisekrankheit beim Hund

  • Reisen kann für den Hund zu Angst und Stress führen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihn ans Autofahren zu gewöhnen.
    Reisen kann für den Hund zu Angst und Stress führen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihn ans Autofahren zu gewöhnen.
    © djd/ Ceva Tiergesundheit GmbH 
  • (djd). Manche Hunde lieben das Autofahren und können es kaum abwarten, bis es losgeht. Andere werden nervös, hecheln, bellen, zittern oder müssen sich sogar im Fahrzeug übergeben. In den meisten Fällen ist die Übelkeit eine Auswirkung von Angst. So hat der Hund möglicherweise die Trennung von der Mutter und den Geschwistern oder einen Unfall negativ mit dem Autofahren verknüpft. Schafft man es, dem Hund die Angst zu nehmen, bedeutet dies meist auch den Sieg über die Reisekrankheit.

    Um Hunden in stressreichen Situationen, wie dem Autofahren, zu helfen und die Angst zu nehmen, haben Tierärzte eine spezielle Produktreihe entwickelt. Diese enthält eine synthetische Nachbildung des natürlichen Beruhigungspheromons, das von der Mutterhündin gebildet wird, um ihren Welpen ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Dieser vertraute Botenstoff hilft Hunden jeden Alters dabei, Autofahrten nicht mehr als bedrohlich zu empfinden und ruhig und entspannt zu bleiben. 15 Minuten vor Fahrtbeginn empfiehlt sich, das Spray, etwa von Adaptil, in die Transportbox oder den Kofferraum zu sprühen und so für Geborgenheit während der Fahrt zu sorgen.

    Schritt für Schritt die Angst nehmen

    Eine Reduzierung des Angst- und Stresslevels geht am besten in ganz kleinen Schritten, bei denen man dem Vierbeiner vermittelt, dass vom Auto nichts Schlechtes ausgeht:

    • Zunächst wird das ruhige Sitzen im Auto geübt, während das Auto stillsteht und der Motor nicht läuft.
    • Um das Auto mit etwas Positivem zu verbinden, gibt man Leckerlis, spielt oder kuschelt mit dem Hund im Fahrzeuginneren.
    • Die Übungseinheiten sollten kurz gehalten werden und den Hund nicht überfordern.
    • Im nächsten Schritt wird das Einsteigen in das Auto mit laufendem Motor geübt. Kleine Snacks als Lob und zur Ermutigung sind erlaubt.
    • Sobald das problemlos klappt, kann man mit kurzen Fahrten beginnen, die man bei Erfolg allmählich verlängert.

     

    Positive Atmosphäre schaffen

    Um für den Hund eine positive Atmosphäre zu schaffen und die Lernerfolge zu unterstützen, empfiehlt es sich, ein spezielles Halsband, das ebenfalls Pheromone freisetzt, anzulegen. Das Halsband unterstützt den Hund zusätzlich am Ferienort, indem es Sicherheit und Geborgenheit in der neuen Umgebung und bei aufregenden Ereignissen, wie Feuerwerk oder Menschenmengen vermittelt.

    Die Produkte sind erhältlich beim Tierarzt oder im Zoofachhandel. Mehr Informationen und Links zu Onlineshops findet man unter www.adaptil.de.

    5 Top-Tipps vom Tierarzt für Autofahrten mit dem Hund

    (djd).

    1. Fährt der Hund mit, sollte das Fahrzeuginnere immer gut belüftet sein.
    2. Eine Transportbox, an die der Hund gewöhnt ist, fördert zudem das Geborgenheitsgefühl. Das Adaptil-Transportspray etwa hilft bei der Gewöhnung an die Transportbox und vermittelt dem Hund zusätzlich Sicherheit während der Fahrt.
    3. Wird keine Box verwendet, sollte aus Sicherheitsgründen ein Geschirr benutzt werden, dass mit dem Sicherheitsgurt des Autos verbunden werden kann.
    4. Vor längeren Fahrten gibt man nur eine leichte Mahlzeit, stellt dem Hund aber ausreichend Trinkwasser zur Verfügung.
    5. Unterwegs unbedingt alle zwei Stunden eine Pause einlegen, in der sich der Hund bewegen und seine Geschäfte verrichten kann.

     


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