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Stress- und Mentalcoachs helfen sich selbst und anderen: Studierende lernen, psychische Belastungen zu erkennen und zu verhindern

Beim Fernstudium gibt es neben dem eigenständigen Lernen aus Unterrichtsmaterialien auch einige Präsenztage im Klassenraum.
Beim Fernstudium gibt es neben dem eigenständigen Lernen aus Unterrichtsmaterialien auch einige Präsenztage im Klassenraum.
© djd/IST-Studieninstitut

(djd). Stress in der Schule tritt immer deutlicher zutage. Betroffen sind Schüler und Lehrer gleichermaßen. Hartnäckig hält sich das Klischee, dass Lehrer zwölf Wochen Urlaub haben und nur halbtags arbeiten. Eine Studie der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft aber belegt, dass Lehrer häufig deutlich mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und während ihrer Arbeitszeit extremen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Laut aktuellem DAK-Präventionsradar leiden auf der anderen Seite rund 43 Prozent der Schüler unter hohem Leistungsdruck, Mobbing oder schlechten Noten. Das kann zu Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Panikattacken führen.

Psychologie und Entspannungstechniken lernen

Um nicht dauerhaft zu erkranken, müssen sowohl Schüler als auch Lehrer lernen, mit ihren individuellen Stressfaktoren umzugehen. Dafür benötigen sie in der Regel Unterstützung. Hier kommen Stress- und Mentalcoachs ins Spiel. Eine berufliche Weiterbildung zum Stress- und Mentalcoach gibt Pädagogen und auch Eltern Kenntnisse und Instrumente an die Hand, mit denen sie lernen, psychische Belastungen bei sich selbst oder ihren Kindern und Schülern zu erkennen und deren Folgen abzuschätzen. Dann können sie präventiv eingreifen. Unter www.ist.de etwa finden Interessierte eine Weiterbildung zum "Stress- und Mentalcoach". Psychologisches Wissen, ausgewählte Coaching-Tools sowie mental- und bewegungsorientierte Entspannungstechniken ermöglichen den Teilnehmern, Konflikte zu erkennen und zu analysieren, Konfliktlösungsgespräche zu führen und Stress ganz praktisch durch Entspannungsmethoden wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation zu vermindern und zu regulieren.

Berufsbegleitend studieren

Die Weiterbildung lässt sich als Fernstudium berufsbegleitend absolvieren. Sie dauert zwölf Monate. Im Rahmen des staatlich zugelassenen Fernunterrichts ist das Studium eine Kombination aus verständlich aufbereiteten Unterrichtsheften und wenigen, vertiefenden Seminartagen.

Gleichzeitig Kursleiter

(djd). Ein erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung zum "Stress- und Mentalcoach" beim IST-Studieninstitut im Fernstudium bedeutet gleichzeitig, dass man im Besitz der Kursleiter-Lizenzen für autogenes Training und progressive Muskelrelaxation ist und in diesen Bereichen Entspannungskurse anbieten darf. Diese werden beispielsweise in Wellnesshotels und Gesundheitszentren, Fitnessclubs und Vereinen oder im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements nachgefragt. Die Entspannungstechniken "Autogenes Training" und "Progressive Muskelrelaxation" sind von der Krankenkasse im Rahmen des § 20 SGB V verankert und werden bei entsprechender Grundqualifikation gefördert.


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