Stress nach dem Unfall: Den Geschädigten kann eine langwierige Prozedur erwarten

Obwohl 2016 das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung war, blieb es glücklicherweise meist bei Sachschäden - für den Geschädigten kann dies aber trotzdem viel Ärger bedeuten.
Obwohl 2016 das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung war, blieb es glücklicherweise meist bei Sachschäden - für den Geschädigten kann dies aber trotzdem viel Ärger bedeuten.
© djd/Itzehoer Versicherungen/MEV

(djd). Glück im Unglück haben Verkehrsteilnehmer, wenn es bei einem Crash nur zu einem Schaden am Fahrzeug kommt und keine Personen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei der Mehrzahl der Unfälle ist dies der Fall: Obwohl 2016 das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung war, blieb es glücklicherweise meist bei Sachschäden. Unvermeidlich allerdings ist deren Regulierung - und da geht der Ärger für den Geschädigten oft schon los, bevor das Auto wieder in Ordnung gebracht ist. Denn bei unklarer Haftung kann auf ihn eine langwierige und komplizierte Prozedur zukommen: Er muss sich an die Versicherung des Schuldigen wenden und einen Kostenvoranschlag für die Reparatur präsentieren.

Auch die Anwaltskosten zahlt zunächst das Opfer

Mitunter reicht der Versicherung die Schätzung der Werkstatt nicht aus, dann muss der Geschädigte in einigen Fällen zunächst auf eigene Kosten einen Gutachter beauftragen. Schaltet die Versicherung dennoch auf stur und will die Reparaturkosten wegen möglicher Unklarheiten nicht oder nur teilweise übernehmen, bleibt nur der Gang zum Anwalt. Auch diese Kosten hat das Unfallopfer zunächst aus eigener Tasche zu zahlen. Mitunter vergehen Wochen und Monate, bis der Versicherte zu seinem Recht und Geld gekommen ist. Wer solche Scherereien vermeiden will, sollte sich bei Abschluss einer Kfz-Versicherung von vornherein für die Kasko-Direktregulierung entscheiden.

Direktregulierung: Eigene Versicherung kümmert sich um Schadensabwicklung

Die eigene Versicherung erstattet dann in streitigen Fällen umfassend über die übliche Kaskoleistung hinaus den gesamten Fahrzeugschaden. Der Versicherte ist somit in kurzer Zeit wieder mobil, ohne sich selbst mühsam um die Schadensregulierung kümmern zu müssen. Er meldet den Unfall der eigenen Versicherung - diese setzt sich dann mit der gegnerischen Versicherung auseinander. Zu den Vorreitern in Sachen Direktregulierung zählen beispielsweise die Itzehoer Versicherungen, mit ihrem Top-Drive-Tarif bieten sie einen entsprechenden Rundumservice an. "Der Geschädigte erspart sich so den gesamten bürokratischen Aufwand und den damit verbundenen Ärger", betont Thiess Johannssen, Marketing-Leiter des Versicherers. Für die Zeit der Reparatur bekomme der Versicherte zudem einen Ersatzwagen gestellt. Unter www.itzehoer.de gibt es weitere Informationen.

Erst einmal gründlich informieren

(djd). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war 2016 das unfallreichste Jahr seit der deutschen Wiedervereinigung. Die Polizei nahm rund 2,6 Millionen Unfälle auf, 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die gute Nachricht: Bei den meisten Unfällen blieb es bei Sachschäden, die Zahl der Verkehrstoten ging sogar auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren zurück. Für den Geschädigten kann es dennoch bei der Schadensregulierung kompliziert und langwierig werden. "Von der schnellen und unkomplizierten Abwicklung per Kasko-Direktregulierung wissen noch immer zu wenige Autofahrer", sagt Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. Er rät eindringlich dazu, sich vor Abschluss einer Kfz-Versicherung gründlich darüber zu informieren.


Das könnte Sie auch interessieren

Das ARD Vorabendprogramm präsentiert heute (16.03.2026) um 18 Uhr eine neue Ausgabe der beliebten Quizshow "Wer weiß denn sowas?", in der Moderator Kai Pflaume zum unterhaltsamen Wissensaustausch aufruft. An den Seiten der erfahrenen Teamkapitäne Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring stellen sich diesmal zwei bekannte Gesichter der deutschen Musikszene den... weiterlesen

Das MDR-Fernsehen bringt heute Abend (16.03.2026) um 20:15 Uhr ein Wiedersehen mit einem der markantesten Ermittlerduos der Brandenburger Kriminalgeschichte auf den Bildschirm. In "Polizeiruf 110: Hexenjagd", dem vorletzten gemeinsamen Fall von Olga Lenski (Maria Simon) und Horst Krause (Horst Krause), entfaltet sich ein hochspannendes Drama hinter den Mauern einer ganz normalen Schule. Was... weiterlesen

Ina Behrendsen (Julia Brendler) und Hinnerk Feldmann (Oliver Wnuk) wirbeln in der Musikmuschel von Westerland leidenschaftlich über das Parkett, während Carl Sievers (Peter Heinrich Brix) das Spektakel gewohnt unterkühlt vom Rand aus beobachtet. Doch die romantische Stimmung des Tango Argentino findet ein jähes und blutiges Ende, als der Mann direkt neben dem... weiterlesen

Die Höhle der Löwen beweist heute Abend (20:15 Uhr, VOX ) einmal mehr, dass sie für Überraschungen gut ist. In der vierten Folge der aktuellen Staffel wird nicht nur um Anteile gefeilscht, sondern es werden sogar die eigenen Gesetze der Show außer Kraft gesetzt. Eklat beim Gründer-Battle: „Einer... weiterlesen

Krimifans müssen heute Abend (15.03.2026) erneut auf ihren gewohnten Tatort verzichten, doch der Ersatz aus München verspricht eine Intensität, die manchen klassischen Whodunit blass aussehen lässt. Mit "Polizeiruf 110: Ablass" schickt die ARD um 20:15 Uhr das Münchner Ermittlerduo ins Rennen, das sich in einem Sumpf aus religiöser Symbolik und tief sitzenden... weiterlesen

RTL holt heute (15.03.2026) um 20:15 Uhr einen Blockbuster zurück auf den Bildschirm und zeigt noch einmal das spektakuläre Ende einer Ära. In "James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben" schlüpft Daniel Craig ein allerletztes Mal in den maßgeschneiderten Anzug, um seinen Abschied mit einem Paukenschlag zu feiern, der die Grundfesten des Actionkinos erschüttert.... weiterlesen

Das ZDF präsentiert heute Abend (15.03.2026) um 22:20 Uhr ein ganz besonderes Highlight für alle Fans skandinavischer Krimikunst, wenn die elfte Staffel von "Mord im Mittsommer" ihre lang erwartete Free-TV-Premiere feiert. In den neuen Episoden vollzieht die schwedische Krimiserie endgültig den Übergang zu einer neuen Besetzung, was der beliebten Reihe eine spürbare... weiterlesen

Das ZDF verabschiedet sich heute Abend (15.03.2026) um 20:15 Uhr vorerst von seiner beliebten Herzkino-Reihe "Frühling" und schickt Katja Baumann in ein Staffelfinale, das es in sich hat. Die Episode "Ich weiß, was du heimlich getan hast" schlägt dabei Töne an, die man so in der idyllischen Alpenkulisse selten erlebt. Schon der Titel, der augenzwinkernd auf einen... weiterlesen