Steuererklärung online erstellen: 7 Gründe, warum es sich lohnt

Auf die Steuererstattung vom Finanzamt sollte niemand verzichten. Mit der richtigen Software kann man die Erklärung ganz bequem selbst erstellen.
Auf die Steuererstattung vom Finanzamt sollte niemand verzichten. Mit der richtigen Software kann man die Erklärung ganz bequem selbst erstellen.
© djd/Buhl Data Service GmbH/Sascha J. Hauk

(djd). Wer verpflichtet ist, für das Jahr 2018 eine Einkommensteuererklärung abzugeben, hat dazu erstmals länger Zeit, nämlich bis zum 31. Juli 2019. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Arbeitnehmer, die zur Abgabe nicht verpflichtet sind. Hier sind die 7 wichtigsten Gründe, warum es sich lohnt, den inneren Schweinehund schnellstmöglich zu überwinden und die Steuererklärung online selbst in Angriff zu nehmen.

1. Steuererklärung online: im Regelfall "Geld-zurück-Garantie"

Wenn Sie keine Steuererklärung abgeben, verzichten Sie auf eine im Durchschnitt knapp vierstellige Steuererstattung. Oft ist sogar noch mehr drin. Denn das Finanzamt setzt bei Ihren steuermindernden Ausgaben nur pauschale Sätze und Freibeträge an. Sind Ihre individuellen Ausgaben höher, fallen diese somit unter den Tisch. Es lohnt sich also, genau nachzurechnen.

2. Steuererklärung online: Aufwand viel geringer als gedacht

Der Aufwand, den Sie dafür betreiben müssen, ist viel geringer, als Sie denken. Denn statt Unterlagen mühsam zu sortieren oder Geld für einen Steuerberater auszugeben, können Sie die Steuererklärung heute bequem online im Internet-Browser ihres Rechners erstellen. Mit dem Programm steuer:Web beispielsweise ist es ganz einfach, Daten für die Steuererklärung zu sammeln und zusammenzuführen. Der lästige Papierkrieg gehört der Vergangenheit an.

3. Steuererklärung online: vorhandene Angaben werden automatisch übernommen

Solche Programme übernehmen automatisch alle Angaben, die dem Finanzamt bereits von Ihnen vorliegen, wie etwa die jährliche Steuerbescheinigung Ihres Arbeitgebers. Auch die Bescheinigungen zu Ihrem Riester-Vertrag, Versicherungsbeiträge oder eine Beitragsrückerstattung der Krankenkasse trägt der Abruf automatisch an der richtigen Stelle Ihrer Steuererklärung ein. Damit keine Sparmöglichkeit ungenutzt bleibt, können Sie optional auch Daten aus dem Girokonto in die Steuererklärung übernehmen. Etwa die Kosten für den Internetanschluss, den Sie auch beruflich nutzen. Oder das Bahnticket für die Dienstreise, das Sie mit der Girocard bezahlt haben. So können Sie erst gar keine Ausgaben vergessen, mit denen sich Steuern sparen lassen.

4. Steuererklärung geht ohne Belege ans Finanzamt

Ist alles erfasst, heißt es für Sie nur noch: klick und weg. Ihre Steuererklärung wird digital ans Finanzamt übertragen, ganz ohne Papier. Falls das Finanzamt von Ihnen doch einen Beleg benötigt, fragt es bei Ihnen nach.

5. Urlaubsgeld vom Finanzamt

Ein weiterer Vorteil der digitalen Steuererklärung: Wenn Sie auf diese Weise abgeben, haben Sie die Erstattung meist schneller auf dem Konto, als wenn Sie den Postweg wählen würden. Vielleicht bekommen Sie ein zusätzliches Urlaubsgeld vom Finanzamt.

6. Kostenlos die Erstattung ausrechnen

Wenn Sie wissen möchten, ob sich die Steuererklärung für Sie lohnt, finden Sie auf https://www.steuer-web.de/testen eine kostenlose Testmöglichkeit. Damit können Sie auf den Cent genau ausrechnen, wie viel das Finanzamt Ihnen für das Steuerjahr 2018 zurückzahlt. Auch der Datenabruf vom Finanzamt ist mit der Testversion kostenfrei möglich.

7. Steuererklärung online: für viele Rentner interessant

Immer mehr Rentner werden in Deutschland steuerpflichtig. Auch für sie kann es sich deshalb lohnen, die Steuererklärung selbst in die Hand zu nehmen, damit alles korrekt verbucht wird und man dem Finanzamt kein Geld schenkt.


Das könnte Sie auch interessieren

Übermorgen (26.03.2026) startet "Horst Schlämmer sucht das Glück" endlich in den deutschen Kinos und bringt eine der bekanntesten Figuren von Hape Kerkeling mit einer echten Mission zurück auf die Leinwand: Horst Schlämmer ist wieder da! Der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts hat nämlich die Faxen dicke, weil ganz Deutschland den... weiterlesen

Zwei Jahrzehnte mussten Fans warten, nun hat das Flehen ein Ende: Quentin Tarantinos Meisterwerk „Kill Bill“ erscheint endlich als natives 4K Ultra HD Upgrade. Die Geschichte der „Braut“ (Uma Thurman), die sich mit dem Katana durch die „Viper Assassination Squad“ metzelt, um ihren ehemaligen Geliebten Bill zu finden, ist längst Kult. Nun können... weiterlesen

Das ARD Vorabendprogramm wird heute (24.03.20026) um 18 Uhr zum Schauplatz für ein ganz besonderes Duell der Fachmänner, wenn Moderator Kai Pflaume zur nächsten Runde von "Wer weiß denn sowas?" einlädt. Diesmal weht ein Hauch von Stadionatmosphäre durch das Studio, denn mit Marcel Reif (Marcel Reif) und Arnd Zeigler (Arnd Zeigler) treffen zwei der... weiterlesen

Das WDR Fernsehen zeigt heute (24.03.2026) um 20:15 Uhr mit der Wiederholung von "Wahre Liebe" einen der ungewöhnlichsten und heitersten Fälle des Kölner Ermittlerduos Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). In dieser Episode, die bei ihrer Erstausstrahlung durch ihren ironischen und leichten Tonfall für Aufsehen sorgte, tauchen die... weiterlesen

RTL schickt heute (24.03.2026) um 20:15 Uhr sein Ermittlerteam in den vierten "Alpentod" Krimi mit dem Titel "Im ewigen Eis", der das schmelzende Weiß der Berge zur Bühne für ein düsteres Familiendrama macht. Was als spektakulärer Fund einer jahrhundertealten Gletscherleiche durch die Forensikerin Marie Sonnleitner (Salka Weber) beginnt, entwickelt sich schnell zu... weiterlesen

Das ZDF nimmt heute (24.03.2026) um 20:15 Uhr die Versprechen der Lebensmittelkonzerne unter die Lupe, wenn Sebastian Lege in einer neuen Ausgabe von "besseresser: Die Tricks von Langnese, Wagner & Co." die Geheimnisse der Industrie lüftet. In seiner Werkstatt zerlegt der Lebensmittelexperte beliebte Klassiker in ihre Einzelteile und zeigt mit einer gehörigen Portion... weiterlesen

Die Jagd ist eröffnet! Nachdem die Neuverfilmung von Stephen Kings Klassiker die Kinokassen zum Glühen gebracht hat, kommt Ben Richards (gespielt vom neuen Action-Superstar Glen Powell) nun zu Ihnen nach Hause. Regisseur Edgar Wright verzichtet auf den 80er-Jahre-Kitsch des Originals und liefert stattdessen einen knallharten, stylischen Thriller ab, der sich viel enger an der... weiterlesen

Im ARD Vorabendprogramm läuft heute (23.03.2026) um 18 Uhr eine neue Ausgabe der Quizshow "Wer weiß denn sowas?", bei der Moderator Kai Pflaume zwei Spitzenathleten des Wintersports am Ratepult begrüßt. Während die Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring die taktische Unterstützung übernehmen, treten die prominenten Gäste Julia... weiterlesen