Spaß an der Verantwortung: Marco Schneider wird Kaufmann im Einzelhandel und hat Großes vor

Marco Schneider wird zum Kaufmann im Einzelhandel ausgebildet. Mutter Daniela arbeitet beim selben Arbeitgeber, aber in einer anderen Filiale.
Marco Schneider wird zum Kaufmann im Einzelhandel ausgebildet. Mutter Daniela arbeitet beim selben Arbeitgeber, aber in einer anderen Filiale.
© djd/elternstolz.de

(djd). Marco Schneider und seine Mutter Daniela stammen aus einer Familie von Einzelhändlern, Marcos Großeltern besaßen einen Mineralien- und Edelsteinladen. Nun wird auch Marco bei Danielas Arbeitgeber zum Kaufmann im Einzelhandel ausgebildet: "Einzelhandel bedeutet Spaß, Abwechslung und vor allem ganz viel Kontakt mit Menschen. Das begeistert mich."

Kleiner Umweg auf der Berufslaufbahn

Allerdings kam Marco nicht gleich auf die Idee mit der Ausbildung. Nach dem Abitur begann er zunächst ein Jura-Studium in Würzburg. "Ich fand die Welt der Anwälte immer faszinierend, außerdem liebe ich Anzüge", schmunzelt der junge Mann. Strafrecht hat ihm während seiner zwei Semester an der Uni schon viel Spaß gemacht. Aber irgendwie fehlten ihm die direkten Resultate. Die bekam er bei seinem Studentenjob in einem Discounter, wo man sein Talent schnell erkannt hatte und ihm trotz seines jugendlichen Alters schon viel Verantwortung übertrug. Mutter Daniela warb dann für ihn bei ihrem Arbeitgeber, einer großen Handelskette, und konnte ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch in der Filiale in Rothenburg ob der Tauber organisieren. Sie selbst arbeitet in einer nicht weit entfernten Niederlassung. Wegen der Hochschulreife musste Marco nur eine verkürzte Ausbildung absolvieren. Um die Chancen und Möglichkeiten einer fundierten Ausbildung geht es auch in der Kampagne "Ausbildung macht Elternstolz" des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Industrie- und Handelskammern in Bayern (BIHK) und der bayerischen Handwerkskammern (HWK). Mit der Kampagne sollen Jugendliche und deren Eltern von den Vorteilen einer Handwerkslehre oder Ausbildung überzeugt werden. Weitere Informationen gibt es auf www.elternstolz.de.

Warenpflege gehört zum Alltag

Anspruchsvolle Aufgaben können auch Teil einer Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel sein. So hat Marco beispielsweise in einem eigens gegründeten Team den Umbau des Marktes begleitet. Die Herausforderung: Der Verkauf musste während der Renovierung ungestört weiterlaufen. Aber Marco ist auch ins Tagesgeschäft eingebunden, etwa in die Warenpflege. Dabei kalkuliert er, was und wie viel nachbestellt wird, oder er positioniert Waren und Sonderaufbauten strategisch günstig. Auch das Bestücken der Regale zählt zum Alltag: "Das mache ich gerne, weil ich dabei am meisten mit den Kunden zu tun habe." Während seiner Berufsschulblöcke beschäftigt sich Marco dann mit Rechnungswesen, Lagerwirtschaft, Warenkontrolle oder dem Führen von Verkaufsgesprächen. Langfristig möchte er am liebsten verantwortlicher Filial- oder Ausbildungsleiter werden.

Emotionale Kampagne

(djd). Mit der Kampagne "Ausbildung macht Elternstolz" wollen das Bayerische Wirtschaftsministerium, die Industrie- und Handelskammern in Bayern sowie die bayerischen Handwerkskammern Jugendliche, aber auch deren Eltern, von den Vorteilen einer Handwerkslehre oder Ausbildung überzeugen. "Wir setzen ein klares Zeichen: Eine berufliche Ausbildung bietet jungen Menschen hervorragende Karriere- und Entwicklungschancen", sagt Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister. Damit soll dem Mangel an ausgebildeten Fachkräften in der heimischen Wirtschaft entgegengetreten werden. Die Kampagne soll emotional aufzeigen, dass Eltern auf ihre Kinder stolz sein können, wenn diese durch eine Berufsausbildung finanzielle Sicherheit und Beschäftigungsperspektiven erhalten.


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