• Ratgeberbox
  • Reisen
  • So lässt sich eine Flugreise "ausgleichen": Bei der CO2-Kompensation kommt es auf das konkrete, unterstützte Projekt an

So lässt sich eine Flugreise "ausgleichen": Bei der CO2-Kompensation kommt es auf das konkrete, unterstützte Projekt an

40 Prozent der sommerurlaubenden Deutschen nutzen das Flugzeug - die dabei entstehenden CO2-Emissionen wollen nur 17 Prozent der Flugreisenden kompensieren.
40 Prozent der sommerurlaubenden Deutschen nutzen das Flugzeug - die dabei entstehenden CO2-Emissionen wollen nur 17 Prozent der Flugreisenden kompensieren.
© djd/LichtBlick SE

(djd). Die meisten Bundesbürger dürften es mittlerweile wissen: Fliegen ist die energieintensivste Art der Mobilität. Die dabei entstehenden CO2-Emissionen führen zu erheblichen Klimaschäden. Wissen ist das eine, Handeln das andere: Einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick zufolge wollen 40 Prozent derjenigen, die dieses Jahr im Sommer Urlaub machen, in ein Flugzeug steigen. Über die Hälfte will das Auto nehmen, nur 16 Prozent nutzen die Bahn und 7 Prozent einen Fernbus. Mehrfachnennungen waren möglich. Wer auf einen Flug nicht verzichten will, kann die Emissionen danach zumindest kompensieren. Das aber wollen der Umfrage zufolge lediglich 17 Prozent der Flugreisenden. Inzwischen gibt es Anbieter, die sich auf die freiwillige CO2-Kompensation spezialisiert haben, einige von ihnen erhielten von den Verbraucherschützern der Stiftung Warentest ("test", Heft 3/2018) im vergangenen Jahr die Note "sehr gut".

Das Umweltbundesamt hat einen übersichtlichen Ratgeber zum Thema CO2-Kompensation online gestellt, hier sind einige der wichtigsten Punkte:

  • Die eigene Emissionsvermeidung und -reduzierung ist einem späteren Ausgleich stets vorzuziehen, die freiwillige Kompensation kann nur der letzte Schritt sein. 
  • Um zu berechnen, was zur freiwilligen Kompensation nötig ist, muss zunächst der individuelle CO2-Fußabdruck bemessen werden. Jede Aktivität, bei der Emissionen freigesetzt werden, kommt dafür in Betracht: Flugreisen, Bahn­ oder Autofahrten, der Energieverbrauch zu Hause und vieles mehr. 
  • Die Kompensation erfolgt über Emissionszertifikate, mit denen dieselbe Emissionsmenge in Klimaschutzprojekten ausgeglichen wird. Wichtig ist es, dass es ohne den Mechanismus der Kompensation das Klimaschutzprojekt nicht gegeben hätte.
  • Viele Projekte fördern die Energie aus erneuerbaren Quellen durch den Bau von alternativen Energieanlagen sowie die Produktion und Verteilung des Stroms. Zu erneuerbaren Energieträgern zählen Biogas, Biomasse, Geothermie, Wasserkraft, Solar und Wind.
  • Einige Projekte setzen bei der Verbesserung von Abfall­ und Abwassermanagement an und reduzieren damit den Austritt klimaschädigender Gase.
  • Bäume speichern Kohlenstoff und entlasten die Atmosphäre. Klimaschutzprojekte für Wälder und Forstwirtschaft umfassen unter anderem Aufforstung und nachhaltige Waldbewirtschaftung. 
  • Moore sind Hotspots des Klimaschutzes und der Artenvielfalt. Wird eines entwässert, so wird aus dem Kohlenstoffspeicher eine Treibhausgasquelle. Mit Klimaschutzprojekten werden trockengelegte Moore wiedervernässt, damit reduziert sich der Treibhausgasausstoß erheblich.

 


Das könnte Sie auch interessieren

Im Vorabendprogramm der ARD fliegen heute (02.01.2026) um 18 Uhr wieder die intellektuellen Fetzen, wenn Moderator Kai Pflaume zu einer neuen Runde "Wer weiß denn sowas?" bittet. In der beliebten Quizshow stehen sich einmal mehr die Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring gegenüber, um mit geballtem Wissen und einer ordentlichen Portion Intuition die... weiterlesen

Die Wohnzimmer im Sendegebiet des MDR werden heute Abend (02.01.2026) um 20:15 Uhr Zeuge eines historischen und zugleich wehmütigen Moments, wenn das Licht im Studio der "Schlagerhitparade" zum allerletzten Mal angeknipst wird. Nach Jahren des Erfolgs und unzähliger Chartplatzierungen verabschiedet sich eines der beliebtesten Formate des Senders für immer vom Bildschirm. Zum... weiterlesen

Ein neunjähriger Junge ist verschwunden, die Zeit läuft ab, und die Polizei stürmt eine Wohnung, in der sie nur noch eine Leiche findet. Zum Auftakt der neuen Staffel der ZDF Freitagskrimi-Reihe "Die Chefin" heute Abend (02.01.2026) um 20:15 Uhr bekommt es die Hauptkommissarin in der Episode "Blutschuld" mit einem Fall zu tun, der weit über eine gewöhnliche... weiterlesen

Mit "Die Kanzlei - Weites Land" läuft heute (02.01.2026) ein 90-minbütiges Special der beliebten Anwaltsserie in der ARD. Isabel von Brede (Sabine Postel) und Markus Gellert (Herbert Knaup) tauschen diesmal den Hamburger Asphalt gegen tiefen niedersächsischen Schlamm. Drehbuchautor Thorsten Näter schickt seine beiden eigenwilligen Protagonisten direkt hinein in die... weiterlesen

Es ist die Nachricht, die die Reality-TV-Welt am 2. Januar 2026 erschüttert: RTL hat offiziell bestätigt, dass Musiker Gil Ofarim (43) einer der zwölf Kandidaten der 19. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ist. Doch während der Sender auf Rekordquoten hofft, braut sich bei den Zuschauern ein gewaltiger Shitstorm zusammen. Damit hat der Sender die... weiterlesen

Das neue Jahr beginnt im SWR mit einer Extraportion Herzlichkeit und Melodie, wenn Gastgeber Andy Borg heute Abend (01.01.2026) um 20:25 Uhr die Pforten zu seiner gemütlichen Sendezentrale öffnet. In der Spezialausgabe "Schlager-Spaß mit Andy Borg - Das Beste" blickt der charmante Österreicher auf die glanzvollsten Höhepunkte der vergangenen Jahre zurück. Es... weiterlesen