Skoda Superb Combi: Rassiger Raumriese

Montag, 06.07.2015 | Tags: Skoda, Automodelle
Dynamische Eleganz vermittelt die Seitenansicht des Skoda Superb Combi.
Dynamische Eleganz vermittelt die Seitenansicht des Skoda Superb Combi.
© Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

Wenige Monate nach dem Marktdebüt des neuen Skoda Superb präsentiert der tschechische Hersteller die "Combi"-Version seines Flaggschiffs. Sie soll nicht nur - wie das Vorgängermodell - überdurchschnittlich viel Platz bieten, sondern ein rassiger Mittelklasse-Kombi sein: modern, emotional und dynamisch-elegant. Seit 2009 bietet der Hersteller für seine Top-Modellreihe Skoda Superb die Combi-Version und lieferte bisher weltweit mehr als 200.000 Skoda Superb Combi aus. Das entspricht rund 35 Prozent aller im Zeitraum 2009 bis heute verkauften Skoda Superb.

Dynamische Eleganz vermittelt die Seitenansicht des Skoda Superb Combi. Der Gesamteindruck speist sich insbesondere aus dem längeren Radstand, dem verkürzten vorderen Überhang, der schwungvollen Dachlinie und der für Kombimaßstäbe sehr schräg stehenden Heckscheibe. Selbstbewusst und ausdrucksstark zeigt sich auch das horizontal betonte Heck mit zweiteiligen Rückleuchten in LED-Technik.

Die Armaturentafel entstammt der Limousine und setzt wesentliche Gestaltungselemente des Exterieurs fort. Klare Formen, präzise Verarbeitung und hochwertige Materialien vermitteln einen wertigen Eindruck. Das Raumangebot des neuen Superb Combi hat im Vergleich zu den bereits großzügigen Platzverhältnissen des Vorgängermodells nochmals zugelegt. Dabei kommt vor allem der Einsatz des modularen Querbaukastens zum Tragen, der einen längeren Radstand und eine breitere Spur ermöglicht. Die Folge: deutlich mehr Platz vorne und hinten. Fahrer und Beifahrer genießen 39 mm mehr Ellenbogenbreite und mehr Kopffreiheit. Geradezu "fürstlich" sind die Platzverhältnisse im Fond. Der Fond bietet 157 mm Kniefreiheit. Das ist rund doppelt so viel wie beim nächstbesten Wettbewerber. Die Kopffreiheit beträgt vorne 995 mm und hinten 1001 mm, so viel wie in keinem anderen Modell des Segments. Die Ellenbogenbreite im Fond legt um 70 mm zu. Einen Bestwert im Segment markiert das Kofferraumvolumen: 660 Liter, das sind 27 Liter mehr als im alten Superb Combi.

Ein Komfort-Highlight im neuen Skoda Superb Combi ist die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC) inklusive Fahrprofilauswahl Driving Mode Select. Komplett neue Klimaanlagen, darunter als Topversion erstmals die neue Dreizonen-Klimaautomatik, sorgen für optimale Temperaturverhältnisse und beste Luftqualität an Bord.

Der neue Skoda Superb Combi bietet das heute erwartete Maß an Konnektivität und Infotainment: Es gibt insgesamt vier schnellere Infotainment-Systeme mit hochauflösenden berührungsempfindlichen Displays. Die Top-Version Columbus verfügt auf Wunsch über einen integrierten Hochgeschwindigkeits-Internet-Zugang auf Basis des LTE-Standards. Diesen Superb kann man mit dem Smartphone vernetzen und Apps des Smartphones auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems bedienen. SmartLink deckt die Standards MirrorLinkTM, Apple CarPlay und Android Auto ab. Die von Skoda entwickelte Schnittstelle SmartGate bietet die Möglichkeit, bestimmte Fahrzeugdaten mit dem Smartphone abzurufen und mit eigenen Apps mobil zu nutzen. Mit der neuen Skoda Media Command App ist beim Superb Combi erstmals die Fernbedienung des Infotainment-Systems vom Fahrzeugfond aus möglich. Über die neue Skoda App und den im Infotainment-System Columbus integrierten Wi-Fi Hotspot können auch hinten sitzende Passagiere mit ihrem Tablet auf seine Funktionen zugreifen.

31 clevere Detaillösungen haben die Techniker für den Innenraum erdacht, vor allem zur Befestigung unterschiedlichster Gepäckstücke finden sich diverse Möglichkeiten und um umherrutschende Fracht zu bändigen. Die Beifahrersitzlehne lässt sich zum Transport langer Gegenstände umlegen. die Rückbank per Knopfdruck aus dem Kofferraum heraus. Die Heckklappe öffnet und schließt elektrisch - optional per Fußbewegung unter der Heckschürze ausgelöst. Im Kofferraum gibt es einen doppelten Ladeboden für die variable Einteilung des Gepäckraums ebenso wie eine praktische Multifunktionsablage unter der einrollbaren Kofferraumabdeckung sowie eine herausnehmbare LED-Leuchte.

In der Spitze bis zu 30 Prozent weniger Verbrauch und Emissionen bieten die neuen Motoren des neuen Skoda Superb Combi. Der Skoda Superb Combi GreenLine verbraucht 3,7 l/100 km und emittiert 96 g CO2 pro km. Neben innovativer Motorentechnik tragen auch das um bis zu 75 kg reduzierte Fahrzeuggewicht und die verbesserte Aerodynamik zu den niedrigen Verbrauchswerten bei. Der neue Combi wirkt nun deutlich dynamischer als sein Vorgänger. Man kann zwischen fünf TSI-Benzinmotoren und drei TDI-Common-Rail-Dieseln wählen - allesamt direkteinspritzende Turboaggregate auf Basis der MQB-Technik. Alle Triebwerke erfüllen die EU-6-Abgasnorm und verfügen serienmäßig über Start-Stopp-Technik und Rekuperation. Die Benziner leisten zwischen 92 kW/125 PS und 206 kW/280 PS. Das Leistungsspektrum der Dieselmotoren reicht von 88 kW/120 PS bis 140 kW/190 PS.

Mit Ausnahme des Basis-Benziners stehen für alle Triebwerke des neuen Superb Combi moderne Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. De Motorisierungen 1.4 TSI (110 kW/150 PS), 2-0 TSI (206 kW/280 PS), 2,0 TDI (110 kW/150 PS) und 2,0 TDI (140 kW/190 PS) sind mit Allradantrieb auf Basis der Haldex-5-Kupplung im Angebot. Für aktuelle Fahrstabilität sorgt das komplett neu entwickelte Fahrwerk mit McPherson-Vorderachse und Mehrlenker Hinterachse.

Eine überzeugende Vorstellung gab der Skoda Superb auch bei der Unfallsicherheit mit fünf von fünf möglichen Sternen. Serienmäßig ist das neue Modell mit Electronic Stability Control inklusive Multikollisionsbremse ausgestattet: In EU-Ländern sind zudem diese Sicherheits-Features Serie: Front Assist mit City Notbremsfunktion, elektronische Reifendruckkontrolle, sieben Airbags, fünf Dreipunkt-Automatik-Sicherheitsgurte mit Anlege-Signalisation sowie Sicherheitskopfstützen. Hintere Seiten-Airbags stehen auf Wunsch zur Verfügung. Außerdem Serie: XDS+, eine erweiterte Funktion der elektronischen Differenzialsperre. Hinzu kommen optional erhältliche Assistenzsysteme. Das Modell erhält den Parklenkassistenten Park Assist für das automatische Ein- und Ausparken. Weiterhin gibt es für dieses Modell erstmals eine Rückfahrkamera. Adaptive Cruise Control (ACC) hält das Fahrzeug bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit auf sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Mit dem erweiterten Crew Protect Assist werden Fahrer und Beifahrer auf einen drohenden Unfall "vorbereitet".

Für stabiles Spurhalten auf Autobahnen und Landstraßen sorgt der Lane Assist. Das zum ersten Mal für den Superb Combi erhältliche System Traffic Jam Assist führt zu mehr Sicherheit und Komfort im Stau und bei Stopp-&-Go-Fahrten. Der neue Emergency Assist bremst, falls der Fahrer fahruntüchtig wird, das Fahrzeug automatisch bis zum Stillstand ab. Es gibt einen Totwinkelwarner, einen Ausparkassistenten, der vor herannahenden Fahrzeugen warnt, eine Müdigkeitserkennung und einen Reiseassistenten mit Verkehrsschilderkennung. Mehr Sicherheit bietet auch das innovative Lichtsysteme: Die Frontscheinwerfer sind mit Halogentechnik oder mit Bi-Xenon Leuchten inklusive AFS-Funktion und LED-Tagfahrlicht ausgestattet. Das Fernlicht wird auf Wunsch elektronisch gesteuert - über den Fernlichtassistenten (Light Assist) oder über die erweiterte Funktion Smart Light Assist (maskiertes Dauerfernlicht). (dpp-AutoReporter/wpr)


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