Schwerstarbeit für die Venen: Mit den richtigen Maßnahmen gesund durch den Berufsalltag

  • Anziehhilfen wie spezielle Handschuhe machen das Anziehen von Kompressionsstrümpfen leichter.
    Anziehhilfen wie spezielle Handschuhe machen das Anziehen von Kompressionsstrümpfen leichter.
    © djd/Ofa Bamberg
  • (djd). Manche Jobs bringen besondere Belastungen mit sich - beispielsweise für die Knochen und Gelenke, für den Bewegungsapparat oder die Psyche. Auch das venöse System wird in einigen Berufen stark strapaziert. Gefährdet sind hier vor allem diejenigen, die viel stehen, wie Bäcker und Konditoren, Friseure, Verkäufer, Kellner oder Menschen in Heil- und Pflegeberufen. Aber auch alle, die lange am Schreibtisch sitzen oder in hockender, kniender Position ausharren müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Venenleiden. Dazu zählen etwa Büroarbeiter, viele Handwerker oder Berufsfahrer.

    Die Venen-Muskelpumpe wird nicht genug aktiviert

    Das Problem ist zum einen der Bewegungsmangel, der dazu führt, dass die Venen-Muskelpumpe in den Waden nicht ausreichend aktiviert wird. Zum anderen können abgeknickte Körperhaltungen und einschnürende Kleidungsstücke beim Sitzen die Durchblutung behindern. Dadurch wird der Rücktransport des Blutes zum Herzen erschwert. Die Folgen sind dann häufig schwere Beine, Schwellungen sowie Krampfadern bis hin zu Thrombosen oder einem "offenen Bein". Wer in einem der Risikoberufe arbeitet und bereits unter Besenreisern oder aufkommenden Beschwerden leidet, sollte daher unbedingt rechtzeitig und aktiv gegensteuern. So lässt sich mit medizinischen Kompressionsstrümpfen wie "Lastofa" von Ofa Bamberg das Venensystem effektiv unterstützen. Sie üben von außen einen genau definierten Druck aus und verengen dadurch den Venendurchmesser, sodass die Venenklappen in den Gefäßen wieder schließen und das Blut schneller und besser zurückfließen kann.

    Übungen für Steh- und Sitzberufe

    Weiterhin sollte jeder Betroffene mit zielgerichteten Maßnahmen etwas für die Venenfitness tun. In Stehberufen wird geraten, möglichst bequeme, flache Schuhe zu tragen, immer wieder von den Fersen auf die Zehenspitzen zu rollen und zwischendurch kleine Pausen zu machen, um die Füße hochzulegen. Letzteres sollten auch Dauersitzer tun, und außerdem möglichst öfter mal aufstehen und umhergehen - dabei die Knie so weit wie möglich hochziehen (Storchengang). Unter dem Schreibtisch kann man ebenfalls regelmäßig die Füße kreisen lassen und die Zehen krümmen und strecken. Unter www.ofa.de gibt es weitere Übungstipps. Als Ausgleich zu beruflichen Belastungen sind Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Walken gut geeignet.

    Konsequent dabeibleiben

    (djd). Kompressionsstrümpfe sind das Herzstück jeder Venenbehandlung. Sie sollten konsequent jeden Tag getragen werden, damit der positive Effekt erhalten bleibt. Bei der Erstversorgung ist aus hygienischen Gründen auch eine zweite Versorgung möglich. Nach etwa sechs Monaten lässt der Druck der Strümpfe allerding selbst bei guter Pflege meist allmählich nach. Daher spricht man am besten rechtzeitig mit dem Arzt über eine neue Verordnung. Wer Schwierigkeiten beim Anziehen hat und deshalb die tägliche Anwendung scheut, kann sich die Sache mit speziellen Anziehhilfen leichter machen - zu finden etwa unter www.ofa.de. Und für Betroffene, die unter trockener und gereizter Haut leiden, gibt es besondere Pflegeprodukte.


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