Ratgeber: Was eine sinnvolle Trauerfall-Vorsorge leisten muss

Für ein Begräbnis werden alles in allem schnell 6.000 bis 10.000 Euro fällig. Hat der Verstorbene nicht vorgesorgt und verfügt er über kein Vermögen, müssen die Angehörigen die Kosten tragen.
Für ein Begräbnis werden alles in allem schnell 6.000 bis 10.000 Euro fällig. Hat der Verstorbene nicht vorgesorgt und verfügt er über kein Vermögen, müssen die Angehörigen die Kosten tragen.
© djd/Monuta

(djd). In der Hektik des Alltags finden Themen wie die Vorsorge für eine schwere Krankheit oder den Trauerfall oft wenig Beachtung. Einer Umfrage zufolge, die das forsa-Institut im Auftrag der Monuta Versicherungen durchgeführt hat, haben sich lediglich 53 Prozent der Befragten schon einmal mit der finanziellen Vorsorge für die eigene Bestattung befasst, nur 23 Prozent mit deren Organisation. Ganze acht Prozent haben ihren Abschied bereits zu Lebzeiten geregelt. "Jeder Mensch sollte einmal darüber nachdenken, wie er seine Angehörigen vor den finanziellen und organisatorischen Belastungen eines Trauerfalls schützen und dadurch letztlich selbstbestimmt über den Tod hinaus handeln kann", rät Monuta-Experte Kai Göttker.

Für eine würdige Bestattung und Trauerfeier kommen heute je nach Ausgestaltung rund 6.000 Euro, in manchen Regionen auch bis zu 10.000 Euro zusammen. Ein Betrag, den viele Angehörige nicht ohne Weiteres aufbringen können. Hat der Verstorbene nicht vorgesorgt und kein entsprechendes Vermögen hinterlassen, sind zunächst seine Angehörigen in der Pflicht. Erst wenn diese belegen können, dass auch sie über keine ausreichenden Mittel verfügen, trägt der Staat die Kosten einer Sozialbestattung.

Versicherungssumme sollte garantiert sein

Wer sich mit dem Gedanken an eine Trauerfall-Vorsorge trägt, sollte darauf achten, dass die vereinbarte Versicherungssumme jederzeit garantiert und in voller Höhe zur Verfügung steht. Die Unwägbarkeiten der Finanzmärkte und das Vertrauen auf eine Überschussbeteiligung der Versicherung sollten dabei keine Rolle spielen. Bei einem Anbieter wie der Monuta beispielsweise besteht zudem die Möglichkeit, die finanzielle mit der organisatorischen Vorsorge für Trauerfeier und Bestattung zu verbinden. So ist sichergestellt, dass nach dem Tod des Versicherten bei Trauerfeier und Bestattung alle Details in dessen Sinne umgesetzt werden.

Sterbegeldversicherung vor staatlichen Zugriffen geschützt

Die Trauerfall-Vorsorge hat den weiteren Vorteil, dass aus ihr die Kosten für Bestattung und Trauerfeier beglichen werden und sie nicht zweckentfremdet wird. Als zweckgebundene Versicherung zählt sie daher zum gesetzlichen Schonvermögen: Der Staat hat selbst dann keinen Zugriff, wenn er beispielsweise für die Pflegekosten des Verstorbenen aufgekommen ist. Besteht der Wunsch, dass eine bestimmte Person für die Bestattung Sorge tragen muss, sollte der Versicherte darauf achten, dass er den Begünstigten frei wählen und jederzeit ändern kann, falls sich seine Lebensumstände ändern. Die gesetzliche Erbfolge kommt dann nicht zum Tragen.

Vorsorge-Checkliste

(djd). So kann man persönlich vorsorgen:

  • Mit einem Testament für klare Verhältnisse beim Nachlass sorgen.
  • Mit einer Trauerfall-Vorsorge die Angehörigen finanziell und organisatorisch entlasten. Voraussetzung für einen selbstbestimmten Abschied schaffen.
  • Im Krankheitsfall wichtige medizinische Entscheidungen nicht Angehörigen aufbürden. Eine Patientenverfügung teilt dem Arzt im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit mit, ob, wie und wie lange man behandelt werden möchte.
  • Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen, wer im Pflegefall finanzielle, medizinische und organisatorische Angelegenheiten verantwortet.
  • Mit einer Sorgerechtsverfügung festlegen, wer im Notfall die Betreuung eines minderjährigen Kindes übernehmen soll.

 

Mehr Infos findet man auf www.monuta.de.


Das könnte Sie auch interessieren

RTL öffnet heute Abend (18.07.2026) um 20:15 Uhr noch einmal seine Comedy-Schatztruhe, wenn Mario Barth in seiner neuen Primetime-Show "Legenden der Comedy" zu einer Zeitreise der besonderen Art einlädt. Es geht nicht nur um ein simples Best-of bekannter Sketche, sondern um die Wiederbelebung jener Momente, die ganze Generationen geprägt haben. Das Konzept von "Legenden der... weiterlesen

Die Musikshow "Schlager-Spaß mit Andy Borg - Das Beste" lädt heute (18.07.2026) um 20:15 Uhr zu einer musikalischen Reise im SWR und im MDR ein. In dieser Sonderausgabe blickt der charmante Entertainer Andy Borg auf die absoluten Höhepunkte der vergangenen Monate zurück. Die Zuschauer dürfen sich auf ein hochkarätiges Gipfeltreffen der Unterhaltungsmusik... weiterlesen

Das Kölner Jugendamt und die verzweifelten Abgründe geschiedener Eltern stehen heute um 20:15 Uhr im WDR im Mittelpunkt, wenn der Sender den Köln-Tatort "Niemals ohne mich" wiederholt. In diesem emotional aufgeladenen Fall müssen die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) den gewaltsamen Tod von Monika Fellner (Melanie Straub)... weiterlesen

Das renommierte Münchner Musikevent "Klassik am Odeonsplatz 2026" kehrt heute (18.07.2026) um 20:15 Uhr auf den Bildschirm zurück. Im rahmen des 3sat Festspielsommers läuft die hochkarätige Aufzeichnung dieses Open-Air-Highlights, das Klassikfans mit einer Mischung aus romantischen Meisterwerken und einer einzigartigen urbanen Kulisse begeistert. Für das... weiterlesen

Ein exquisites Abendessen verwandelt sich heute um 20:15 Uhr im ZDF in ein turbulentes Geisel-Drama, wenn der Sender den Wilsberg-Krimi "Ungebetene Gäste" wiederholt. Eigentlich hat Rechtsanwältin Dr. Tessa Tilker (Patricia Meeden) die beiden Freunde Georg Wilsberg (Leonard Lansink) und Ekki Talkötter (Oliver Korittke) zu einem entspannten Luxus-Essen in ein abgelegenes... weiterlesen

Die stürmische Kulisse des Nordatlantiks bildet den Schauplatz für den fesselnden Thriller "Mordlichter - Tod auf den Färöer Inseln", den die ARD heute (18.07.2026) um 20:15 Uhr wiederholt. Im Mittelpunkt der packenden Geschichte steht die 38-jährige Journalistin Johanna Vágar (Odine Johne), die nach Jahren in ihre Heimat zurückkehrt. Eigentlich will sie... weiterlesen

Aus den eiskalten Tiefen der nordischen Fjorde steigt eine unaufhaltsame Bedrohung empor. Am 23. Juli 2026 kommt mit „Kraken – Erwachen der Tiefe“ ein packender norwegischer Horror-Thriller in die Kinos. Regisseur Pål Øie (The Tunnel: Die Todesfalle) nutzt die unberührte, majestätische Wildnis der norwegischen Küstenlandschaft als Kulisse... weiterlesen

Ein rätselhafter Todesfall im Obdachlosenmilieu fordert heute (17.07.2026) um 20:15 Uhr im ZDF die Münchner Mordkommission heraus, wenn der Sender den Freitagskrimi "Rückkehr ohne Wiedersehen" aus der bekannten Krimireihe "Der Alte" wiederholt. In diesem emotionalen Fall müssen Caspar Bergmann und Annabell Lorenz tief ins Obdachlosenmilieu eintauchen. Beim morgendlichen... weiterlesen

Eine innige platonische Freundschaft und die unvorhersehbaren Wege der Liebe stehen im Mittelpunkt der romantischen Komödie "Die Beste zum Schluss", die heute (17.07.2026) um 20:15 Uhr in der ARD wiederholt wird. Der Kölner Architekt Mads (Sebastian Ströbel) funktioniert seit dem schmerzhaften Verlust seiner Ehefrau nur noch im gedrosselten Alltagsmodus. Seine ehemals bunte... weiterlesen