Private Daten sichern: Auch Smartphones benötigen einen umfassenden Schutz vor Hackerangriffen

E-Mails lesen, im Web surfen und den Kontostand abrufen: Smartphones sind heute für viele Bundesbürger alltägliche Begleiter. Beim Umgang mit sensiblen Daten ist allerdings Vorsicht geboten.
E-Mails lesen, im Web surfen und den Kontostand abrufen: Smartphones sind heute für viele Bundesbürger alltägliche Begleiter. Beim Umgang mit sensiblen Daten ist allerdings Vorsicht geboten.
© djd/yourfone GmbH/D.Cleveland

(djd/pt). Die eigene Adresse, private Daten von allen Bekannten und Freunden, der Zugriff auf das Girokonto: Auf Smartphones sind inzwischen oft mehr sensible Daten gespeichert als auf so manchem PC. Dennoch gehen die Benutzer vielfach sorglos mit ihren Geräten um. Der mobile, jederzeitige Zugriff auf wichtige Informationen ist zwar praktisch und spart viel Zeit - öffnet aber zugleich Hackern ungeahnte Möglichkeiten, falls der Besitzer das Smartphone nicht ausreichend schützt.

Manipulierte Mails und Schnüffel-Apps

Ein Virenscanner und die Firewall für den heimischen Computer sind heute fast zum Standard geworden. Anders sieht es auf den immer beliebter werdenden Smartphones und Tablets aus, warnt Hartmut Herrmann, CEO von yourfone.de: "Hackerangriffe, manipulierte E-Mails und Apps, die unerkannt private Daten erschnüffeln, bedrohen auch auf den mobilen Geräten die Sicherheit der Benutzer." Oft machten es die Smartphone-Besitzer den Ganoven dadurch leicht, dass sie noch nicht einmal das Aktivieren des Geräts durch eine PIN schützen würden. "Die PIN-Eingabe nach jeder Nutzungspause sollte selbstverständlich sein und wird von den gängigen Betriebssystemen auch so abgebildet - ebenso wie das Löschen aller Daten, wenn zum Beispiel zehnmal hintereinander ein falscher Code eingegeben wurde", erläutert Herrmann. Hilfreich sei auch die Möglichkeit der "Fernlöschung" - etwa wenn das Gerät verloren ging oder gestohlen wurde.

Tipps für Android-Nutzer

Was Smartphone-Eigentümer für den Schutz ihrer Daten tun sollten, hängt nicht zuletzt vom verwendeten Betriebssystem ab. In der geschlossenen Apple-Welt mit dem eigenen App-Store und einem verborgenen Software-Quellcode fällt es Gaunern schwer, Zugang auf die Geräte zu finden. Anders die Situation bei Android-Geräten, deren Quellcode im Grunde frei zugänglich ist. Zudem ist dieses Betriebssystem mit einem Anteil von 77 Prozent aller Smartphones deutlich weiter verbreitet. "Android-User sollten daher auf jeden Fall über geeignete Schutzprogramme nachdenken", lautet die Empfehlung von Hartmut Herrmann.

Eine Sicherheitssoftware für alle Geräte

Beliebt sind vor allem Softwarelösungen, die sowohl das Smartphone als auch den Android-Tablet-PC und den heimischen Computer schützen. So stellt zum Beispiel "Kaspersky One Universal Security" eine Lösung für alle Gerätetypen dar. Gefährliche Websites werden automatisch blockiert, private Daten geschützt, und das auf bis zu drei Geräten gleichzeitig. Die entsprechende Option lässt sich beispielsweise bei www.yourfone.de für die Betriebssysteme Android, Symbian und Blackberry dazubuchen. Im Fall der Fälle schlägt das Schutzprogramm, ebenso wie ein Virenscanner, automatisch Alarm. Dennoch ist der Smartphone-Benutzer nicht ganz aus der Pflicht: Für einen sicheren Geräte-Code ist er selbst verantwortlich - ebenso wie für ein regelmäßiges Update des Betriebssystems und Vorsicht beim Zugriff auf unseriöse Websites und unbekannte E-Mail-Absender.

Tipps für mehr Sicherheit beim Smartphone

(djd). Schon mit einigen grundlegenden Tipps können Smartphone-Nutzer ihr Gerät sicherer machen:

  • PIN-Abfrage zur Nutzung des Gerätes aktivieren.
  • PIN und Passwörter regelmäßig ändern.
  • Funktion "Löschung aller Daten nach zehn fehlgeschlagenen Anmeldungen" aktivieren.
  • Funktion "Suche mein Smartphone" nutzen.
  • Bei Android-Geräten Sicherheitspakete verwenden, mehr Informationen zur "Kaspersky One Universal Security" gibt es beispielsweise unter www.yourfone.de im Internet.
  • E-Mails von unbekannten Absendern ignorieren, Dateianhänge auf keinen Fall öffnen.

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