Pariser Automobilsalon 2014: Neuer Audi A6 und A6 Avant

Donnerstag, 02.10.2014 | Tags: Automodelle, Audi
Noch wertiger geworden: Der optisch gestraffte Audi A6 kostet ab 38.400 Euro.
Noch wertiger geworden: Der optisch gestraffte Audi A6 kostet ab 38.400 Euro.
© Audi/dpp-AutoReporter
Noch wertiger geworden: Der optisch gestraffte Audi A6 kostet ab 38.400 Euro.
Noch wertiger geworden: Der optisch gestraffte Audi A6 kostet ab 38.400 Euro.
© Audi/dpp-AutoReporter

Audi hat seine erfolgreiche A6-Familie umfangreich überarbeitet. Neue Motorisierungen, Getriebe und Scheinwerfer sowie ein neues Infotainment-System machen Limousine und Avant noch effizienter, stärker, attraktiver und hochwertiger. Scharfe Linien, betonte Horizontalen, athletisch gespannte Flächen - das Design der A6-Modelle signalisiert Präzision und sportliche Eleganz. Bei der Modellpflege wurde es behutsam nachgeschärft: am Singleframe-Grill, an den Scheinwerfern, Lufteinlässen, Stoßfängern, Seitenschwellern, Heckleuchten und Endrohren. Auf Wunsch liefert Audi die Scheinwerfer mit LED-Technik oder Matrix LED-Technik, kombiniert mit dem dynamischen Blinklicht.

Dank ihres intelligenten Mischbaukonzepts ist die Karosserie in höchstem Maße steif und sicher. Zahlreiche Komponenten aus Aluminium und formgehärtetem Stahl bilden das Rückgrat eines konsequenten Leichtbaukonzepts. Der neue A6 1.8 TFSI bringt leer 1535 Kilogramm auf die Waage. 

Im geräumigen Innenraum bringen die Vordersitze auf Wunsch Belüftungs- und Massagefunktionen mit. Das Bediensystem MMI Radio und die Komfortklimaautomatik sind hingegen Serie. Beim Audi A6 Avant bietet der Gepäckraum 565 bis 1680 Liter Volumen und viele praktische Features. Auf Wunsch machen eine automatische Heckklappe mit Sensorsteuerung und ein elektrisches Abdeckrollo das Beladen noch komfortabler.

Auch beim Infotainment fahren die neuen A6-Modelle ganz weit vorn im Wettbewerb - die Palette reicht bis zur MMI Navigation plus mit MMI touch. Das Top-Navigationssystem mit dem elektrisch ausfahrenden Achtzoll-Monitor nutzt jetzt eine neue Technik-Plattform, die den schnellen Tegra 30-Grafikchip von Audi-Partner Nvidia nutzt. Der ergänzende Baustein Audi connect überträgt Daten über den schnellen LTE-Standard und bringt maßgeschneiderte Online-Services ins Auto, darunter neue Media-Streaming-Apps.

Beim Angebot an Fahrerassistenzsystemen steht die adaptive cruise control mit Stop&Go-Funktion ganz vorn. Der Audi side assist, der den Spurwechsel durch Radarmessungen nach hinten absichert, und der Audi active lane assist, der versehentliche Kursabweichungen verhindert, arbeiten jetzt eng zusammen. Der Nachtsichtassistent hat einen erweiterten Funktionsumfang, das Sicherheitssystem Audi pre sense basic ist Serie. Wichtige Anzeigen können über das optionale Head-up-Display abgerufen werden.

Im neuen A6 und im A6 Avant umfasst das Motorenangebot drei TFSI-Aggregate von 140 kW (190 PS) bis 245 kW/333 PS und fünf TDI; ihre Spanne reicht von 110 kW/150 PS bis 240 kW/326 PS. Alle Motoren erfüllen die Limits der Abgasnorm Euro 6, ihre CO2-Emission ist um bis zu 22 Prozent gesunken. Die effizientesten Benzin- und Dieselmotoren tragen bei Audi das „ultra"-Label - der 1.8 TFSI ultra in Kombination mit dem völlig neuen S tronic-Getriebe begnügt sich auf 100 Kilometer im Mittel mit 5,7 Liter Kraftstoff (133 Gramm CO2 pro Kilometer); der 2.0 TDI ultra mit 110 kW (150 PS) erreicht ganz ohne Ausstattungsrestriktionen den besonders niedrigen Verbrauchswert von 4,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (109 Gramm CO2 pro Kilometer).

Der Top-Benziner, 3.0 TFSI ist umfangreich überarbeitet. Den 3.0 TDI clean diesel, der in zwei Leistungsstufen mit 160 kW/218 PS und 200 KW/272 PS zur Wahl steht, haben die Motorenentwickler in weiten Bereichen ebenfalls neu konzipiert. Der 3.0 TDI clean diesel Biturbo leistet 235 kW (320 PS). In einer zusätzlichen Version mit 240 kW (326 PS), dank Zusatzboost kurzzeitig 255 kW (346 PS) stark, treibt er die Editionsmodelle A6 3.0 TDI competition und A6 Avant 3.0 TDI competition an - mit ihnen feiert Audi den 25. Geburtstag der TDI-Technologie.

Auch das Fahrwerk mit den aufwendigen Radaufhängungen vereint souveränen Komfort mit sportlichem Handling. Das Fahrdynamiksystem Audi drive select ist Serie; auf Wunsch montiert Audi eins von zwei zur Auswahl stehenden Sportfahrwerken und die Luftfederung adaptive air suspension. Beim A6 Avant 2.0 TDI ultra mit 140 kW (190 PS) bestehen die Federn aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) - eine Innovation von Audi, die zirka 4,4 Kilogramm Gewicht einspart, den Verbrauch senkt und die Fahrpräzision und den Schwingungskomfort verbessert. Die Räder messen zwischen 17 und 20 Zoll Diagonale. Bei den Motorisierungen ab 160 kW/218 PS sind neue Leichtbau-Bremsen an Bord, ab 235 kW (320 PS) Leistung gibt es optional die Dynamiklenkung.

Beim neuen Audi A6 allroad quattro, der auf dem A6 Avant basiert, ist die Karosserie höher gelegt, Edelstahl-Verkleidungen kapseln die Bug- und die Heckpartie nach unten ab. Das Design wirkt robust und maskulin, die Stege im Singleframe-Grill verlaufen vertikal. Angeboten werden vier V6 mit drei Liter Hubraum - der 3.0 TFSI und der 3.0 TDI in drei Stufen; die adaptive air suspension ist Serie.

Der neue Audi S6 und der S6 Avant sind Sportwagen für den Alltag. Der 4.0 TFSI, ein V8 mit Biturbo-Aufladung, beschleunigt die Limousine mit 331 kW/450 PS in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, beim S6 Avant dauert der Sprint auf Landstraßen-Geschwindigkeit 4,6 Sekunden. Der mittlere Verbrauch beträgt nur 9,2 Liter in der Limousine, beim Avant 9,4 Liter pro 100 Kilometer (214 Gramm beziehungsweise 219 Gramm CO2 pro Kilometer). An dieser Effizienz hat das System cylinder on demand (COD), das im Teillastbetrieb nur vier der acht Zylinder aktiviert, großen Anteil.

Zur Serienausstattung des neuen Audi S6 und des S6 Avant gehören der permanente Allradantrieb quattro und die adaptive air suspension sport; sie legt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer. Mattschwarz lackierte Sättel nehmen die vorderen Scheibenbremsen hinter den 19-Zoll-Rädern in die Zange.

Das dynamische Topmodell der neuen A6-Familie ist der Audi RS 6 Avant. Der Hochleistungssportler für Alltag und Freizeit beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 100 km/h, auf Kundenwunsch erreicht er 305 km/h Höchstgeschwindigkeit. Sein 4.0 TFSI leistet 412 kW/560 PS, begnügt sich jedoch mit durchschnittlich 9,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (223 Gramm CO2 pro Kilometer). Auch hier trägt das COD-System maßgeblich zur Effizienz bei. Eine Achtstufen-tiptronic überträgt die Kräfte des Biturbo-V8. Der serienmäßige quattro-Antriebsstrang nutzt ein Mittendifferenzial mit höherem Sperrwert. Die RS-adaptive air suspension legt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer; alternativ montiert Audi das straffe RS-Sportfahrwerk plus mit Dynamic Ride Control (DRC). Die großen Bremsscheiben sind im gewichtssparenden Wave-Design gehalten, die Räder weisen 20 Zoll Durchmesser auf. Auf Wunsch stehen auch 21 Zoll-Räder zur Verfügung.

Der Grundpreis für die Limousine mit dem 1.8 TFSI wird in Deutschland 38.400 Euro betragen, der A6 Avant 1.8 TFSI startet mit 40.900 Euro und der A6 allroad quattro 3.0 TDI mit 56.650 Euro. Der Audi S6 steht mit 75.400 Euro, der Audi RS 6 Avant mit 108.900 Euro in der Liste. (dpp-AutoReporter/wpr)


Das könnte Sie auch interessieren

Das Dschungelcamp 2022 ist in vollem Gange. Die zweite Ausgabe "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" aus Südafrika lief gerade auf RTL. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich haben wieder souverän moderiert und wir fassen an dieser Stelle die Ereignisse von Tag 2 im Dschungelamp zusammen: Mit Ruhe und Gelassenheit holt Anouschka Renzi im "Aquälium" unter Wasser vier Sterne in... weiterlesen

Normalerweise läuft die Quizshow "Wer weiß denn sowas?" montags bis freitags im ARD Vorabendprogramm. In regelmäßigen Abständen verschlägt es Quizmaster Kai Pflaume aber mit einer XXL-Ausgabe ins Abendprogramm. So steht heute (22.01.2022) erneut "Wer weiß denn sowas XXL" zur Primetime auf dem Programm. Nicht fehlen dürfen die Teamkapitäne... weiterlesen

Heute, am 22.01.2022, läuft in SAT.1 due Free-TV-Premiere der Actionkomödie "Sonic the Hedgehog". Dabei leiht Julien Bam dem blitzschnellen Igel Sonic seine Stimme: Sonics außergewöhnliche Fähigkeit, sich in Sekundenschnelle fortbewegen zu können, ruft Widersacher hervor, die ihm keine andere Wahl lassen, als seine Heimat zu verlassen und auf die Erde zu... weiterlesen

Mit dem persönlichsten Song in seiner kometenhaften Karriere startet Sänger, Songwriter und Musiker Alexander Eder ins neue Jahr! In der vergangenen Woche veröffentlichte der 23-Jährige seine neue Single "2004" und damit eine Hymne auf die besonderen Momente in unserem Leben, zu denen wir uns immer wieder zurückdenken. Warum er gerade dieses Jahr als Titel... weiterlesen

Das MDR Fernsehen und ORF2 strahlen heute (22.01.2022) ab 20:15 Uhr live das Winter-Open-Air "Wenn die Musi spielt" aus Bad Kleinkirchheim aus. Wegen der Corona-Pandemie kann auch dieses Jahr kein großes Publikum vor Ort dabei sein. Aber die Kärntner Nockberge werden auch im Januar 2022 zur Kulisse von "Wenn die Musi spielt". Im Feriendorf Kirchleitn laden Arnulf... weiterlesen

Vor wenigen Tagen verstarb der Schauspieler Hardy Krüger sen. im Alter von 93 Jahren. Hardy Krüger sen. wurde durch seine Rollen in unzähligen Filmen nicht nur in Deutschland bekannt. Er wirkte auch in internationalen Produktionen wie "Hatari!", "Der Flug des Phönix" oder "Die Brücke von Arnheim" mit. In den 80er Jahren war er für die ARD in der Serie... weiterlesen

Ein Wahrzeichen der Region: die Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg, dem "Berg der Franken".
© djd/Tourismusregion Obermain-Jura/Frank Schneider

Urlaub zwischen Main und Jura: Kulturvielfalt mitten in Oberfranken entdecken

(djd). Die Türme der Basilika Vierzehnheiligen scheinen, bis in den Himmel zu reichen. Sie ist einer der bekanntesten Wallfahrtsorte und bedeutendsten Barockbauten in Bayern. Jährlich kommen Tausende Gläubige an diesen Ort in der Region Obermain-Jura, um zu den "Vierzehn Heiligen" zu beten, den Orgelkonzerten zu lauschen oder einen Nothelfertrunk in der nahe gelegenen Brauerei... weiterlesen

(djd). Wer pflegebedürftig ist oder selbst einen Angehörigen pflegt, braucht oft professionelle Beratung, um sich im Dschungel der möglichen Pflegeleistungen zurechtzufinden. Darauf haben Betroffene einen gesetzlichen Anspruch. Es gibt jedoch viele Gründe, aus denen eine persönliche Pflegeberatung vor Ort mitunter schwierig zu organisieren sein kann: zum Beispiel,... weiterlesen