Oh nein, die Hausaufgaben stehen an! Wie Eltern und Kinder die tägliche Diskussion vermeiden können

Mit einem Hausaufgabenplaner lässt sich Struktur in die Aufgaben für den Nachmittag bringen.
Mit einem Hausaufgabenplaner lässt sich Struktur in die Aufgaben für den Nachmittag bringen.
© djd/Studienkreis

(djd). In vielen Familien mit schulpflichtigen Söhnen und Töchtern sind sie ein Streitthema, das täglich Nerven kostet: die Hausaufgaben nach dem Unterricht. Sie sollen gewissenhaft erledigt werden, doch die Motivation dazu ist bei den meisten Kindern nach einem langen Schultag im Keller. Was Eltern tun können, um den Nachwuchs sinnvoll zu unterstützen und sich selbst damit eine Menge Diskussionen zu ersparen.

Die Null-Bock-Stimmung vertreiben

Die Hausaufgaben haben den Sinn, den Stoff vom Vormittag zu vertiefen und nochmals zu üben. Es gibt mehrere Methoden, wie das Lernen zu Hause gelingt und verschiedene Wege, sich diese anzueignen. Das Nachhilfeinstitut Studienkreis beispielsweise bietet Elternwebinare an. In manchen stellen erfahrene Lehrkräfte unterschiedliche Lernansätze vor und geben praktische Tipps zum Üben. In anderen Online-Sitzungen werden Strategien gegen die „Null-Bock-Stimmung“ besprochen, von der die Hausaufgabenzeit oft gekennzeichnet ist. Auf der Webseite www.studienkreis.de/webinare sind alle geplanten Termine einsehbar. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für gute Bedingungen sorgen

Bei aller Unterstützung sollten Eltern jedoch im Kopf behalten: Sie brauchen keinesfalls die Hausaufgaben für ihre Sprösslinge zu übernehmen. Für Kinder im Grundschulalter müssen sie während der Arbeitszeit leicht ansprechbar sein und bei Problemen Hilfestellungen geben. Ältere Schüler sind durchaus in der Lage, die Hausaufgaben eigenständig zu machen. Hier muss lediglich dafür gesorgt sein, dass das Schulkind die richtigen Voraussetzungen vorfindet, um seine Arbeiten erledigen zu können. Dazu gehört unter anderem, ihm eine ruhige Umgebung ohne Störungen von außen zu bieten, in der es sich gut konzentrieren kann.

Spielerisch üben

Wenn das Kind die nötige Konzentration dauerhaft nicht aufbringen kann, gilt es, diese außerhalb der regulären Hausaufgaben zu trainieren. Das geht auch spielerisch, etwa durch Sudokus, Scrabble oder Gedächtnisspiele. Das altbekannte „Ich packe meinen Koffer“ zum Beispiel fördert die Konzentration, weil alle Mitspieler gut zuhören und viele Dinge behalten müssen. Das kann sich später auch positiv auf die Geduld bei den Hausaufgaben auswirken.


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