Neues Leben für alte Flaschen: Sieben Tipps für den Gang zum Altglascontainer

Grünes Glas gehört in den Grünglas-, weißes in den Weißglas- und braunes in den Braunglascontainer. Andersfarbiges Glas kommt in den Container für grünes Glas.
Grünes Glas gehört in den Grünglas-, weißes in den Weißglas- und braunes in den Braunglascontainer. Andersfarbiges Glas kommt in den Container für grünes Glas.
© djd/Friends of Glass

(djd). Mal schnell zum Glascontainer an der Ecke gehen und das Altglas wegbringen - das hat wohl jeder schon einmal gemacht und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn durch das Wiederverwerten von Glas verringert sich das allgemeine Müllaufkommen, zudem werden Rohstoffe wie Quarzsand und Kalk eingespart. Doch was gehört eigentlich in welchen Altglascontainer? Hier sind sieben Tipps zum richtigen Recycling:

1. Nicht nur Getränkeflaschen

Jedes Glas, das vorher eine Verpackung war, kann wiederverwertet werden. Leere kosmetische Glasbehälter, beispielsweise Flakons, Deoroller oder Creme-Tiegel aus Glas gehören genau wie die Rotweinflasche oder das Gurkenglas in den Container. Das gilt auch für pharmazeutische Glasbehälter wie Nasentropfen- oder Hustensaftfläschchen.

2. Bitte grob entleeren

Leeren Sie vor dem Einwurf die Glasverpackungen zu Hause vollständig aus. Ausspülen ist allerdings nicht notwendig.

3. Die Sache mit den Deckeln

Deckel gehören normalerweise in die gelbe Tonne. Ist aber doch mal ein Schraubverschluss auf dem Glas geblieben, darf er auch mit eingeworfen werden. Die modernen Glasrecyclinganlagen können Verschlüsse aussortieren, sodass diese anschließend der korrekten Verwertung zugeführt werden können.

4. Demontage unnötig

Feste Komponenten wie die Kugel im Deoroller müssen nicht abgetrennt werden.

5. Weiß, grün oder braun?

Eine Trennung nach Farben ist wichtig. Denn aus den Scherben entstehen neue Glasverpackungen in der jeweiligen Tönung. Dabei gilt: Bunte Flakons oder Creme-Tiegel, die nicht eindeutig dem Weiß-, Braun- oder Grünglas zugeordnet werden können, gehören zum Grünglas. Denn das verträgt am ehesten Fehlfarben.

6. Porzellan bleibt draußen

Kosmetische Behältnisse aus Porzellan oder Keramik gehören nicht in den Altglascontainer. Sie sind nur schwer auszusortieren und stören den Recyclingprozess. Der Grund ist, dass sie zum Teil einen deutlich höheren Schmelzpunkt als Glasverpackungen haben. Dadurch können Reste als "Einschlüsse" im neuen Glas zurückbleiben und es unbrauchbar machen.

7. Folgendes bitte nicht einwerfen

Kosmetikspiegel bestehen zwar aus Glas, gehören aber in den Restmüll und nicht in den Altglascontainer. Auch Trinkgläser und Fenstergläser haben im Altglascontainer nichts zu suchen, weil sie eine andere Glaszusammensetzung haben.

Gemeinsam für den bewussten Umgang mit Glas

(djd). Es gibt eine Gemeinschaft von Menschen aus unterschiedlichen europäischen Ländern, die davon überzeugt sind, dass Glas ein ideales Verpackungsmaterial ist. Die "Friends of Glass" wollen ein Bewusstsein für die Vorzüge dieses Materials schaffen. Hinter dieser Gemeinschaft steht der Europäische Verband der Behälterglasindustrie (FEVE), eine internationale Non-Profit-Vereinigung. Beteiligte Länder sind Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Österreich, die Schweiz, Polen, Kroatien, die Tschechische Republik sowie die Slowakei.


Das könnte Sie auch interessieren

Die Deutsche Bahn verspricht ihren Fahrgästen unter dem Slogan "Genuss auf ganzer Strecke" kulinarische Highlights zwischen den Gleisen, doch hinter den Kulissen der Bordrestaurants geht es oft weit weniger handwerklich zu, als die Speisekarte vermuten lässt. Produktentwickler Sebastian Lege nimmt heute Abend (17.02.2026) um 20:15 Uhr im ZDF die beliebtesten Gerichte der... weiterlesen

Die Nordsee zeigt sich von ihrer unbarmherzigen Seite, wenn heute Abend (17.02.2026) um 20:15 Uhr ein neuer Fall der erfolgreichen Reihe "Dünentod" auf RTL startet. In der Episode "Die große Freiheit" wird die idyllische Küstenlandschaft zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens, das selbst hartgesottene Ermittler an ihre Grenzen bringt. Tjark Wolf (Hendrik Duryn) bekommt es... weiterlesen

(DJD). Der Rücken schmerzt nach langen Stunden am Schreibtisch, das Kantinenessen liegt schwer im Magen, und der Stress raubt nachts den Schlaf. Viele Beschäftigte kennen diese Probleme und nehmen sich vor, künftig mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren oder besser auf ihre Work-Life-Balance zu achten. Doch zwischen guten Vorsätzen und deren Umsetzung... weiterlesen

Wenn sich das "Wer weiß denn sowas?"-Studio heute (16.02.2026) am Rosenmontag um 18 Uhr in ein buntes Meer aus Masken und Kostümen verwandelt, wissen die Zuschauer im Ersten sofort, dass eine ganz besondere Ausgabe im ARD Vorabendprogramm ausgestrahlt wird. Moderator Kai Pflaume lädt zu einem glanzvollen "Karneval in Venedig"-Special ein und hat sich dafür eine... weiterlesen

Ein dumpfer Schrei in der Dunkelheit und eine junge Frau, die leblos in Sichtweite einer psychiatrischen Anstalt zurückbleibt - das ist der fesselnde Auftakt zum Köln-Tatort "Restrisiko", den der WDR heute Abend (16.02.2026) um 20:15 Uhr wiederholt. Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) werden mit einem Fall konfrontiert, der tief in... weiterlesen

Im MDR läuft heute Abend ein Krimi-Highlight aus der Reihe "Polizeiruf 110", das die Zuschauer um 20:15 Uhr in einen moralischen Abgrund führt. Der "Polizeiruf 110" mit dem Titel "Keiner schreit" zeigt das legendäre Ermittlerduo Herbert Schmücke (Jaecki Schwarz) und Herbert Schneider (Wolfgang Winkler) in einem ihrer wohl tragischsten Fälle. Was auf einer staubigen... weiterlesen

Es ist eine Geschichte, die Generationen geprägt hat und heute wichtiger ist denn je. Michael Endes Meisterwerk Momo kehrt in einer bildgewaltigen, internationalen Neuverfilmung zurück. Ab dem 20. Februar 2026 ist das Fantasy-Abenteuer auf DVD und Blu-ray erhältlich und bringt die magische Welt von Meister Hora und den Grauen Herren direkt in Ihr Wohnzimmer. Die... weiterlesen