Mit Pommes durch die Pandemie: So veränderte sich das Essverhalten während des ersten Lockdowns

Mit Pommes durch den Lockdown: Direktvertriebkunden in Bayern ließen sich im Zeitraum von März bis Juni besonders viele Kartoffelstäbchen liefern.
Mit Pommes durch den Lockdown: Direktvertriebkunden in Bayern ließen sich im Zeitraum von März bis Juni besonders viele Kartoffelstäbchen liefern.
© djd/bofrost

(djd). Für eine moderne, schnelle und flexible Küche sind Tiefkühlprodukte bestens geeignet. Was Vitamingehalt und Geschmack angehen, stehen sie frischen Lebensmitteln in nichts nach. Zudem entfallen gerade bei der Verarbeitung von Gemüse zeitraubende Vorbereitungen wie Schälen und Putzen. Außerdem können die gefrorenen Produkte gut auf Vorrat gekauft werden. Diesen Vorteil machen sich viele Menschen in der gegenwärtigen Situation zunutze, um den einen oder anderen Gang in den Einkaufsmarkt einzusparen.

Bayern ist Pommes-Hochburg, der Norden steht auf Grün

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Tiefgekühltem exponentiell gestiegen und das Kaufverhalten in Deutschland hat sich gewandelt. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern, wie bofrost berichtet. Der nach eigenen Angaben europäische Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten hat das Kaufverhalten seiner Kunden während des Lockdowns von März bis Juni 2020 ausgewertet und dabei spannende Erkenntnisse über die Essgewohnheiten der Deutschen gewonnen. So zeigte sich beispielsweise im „bofrost*Food Atlas“ der Süden Deutschlands als Pommes-Hochburg: Die leckeren Kartoffelstäbchen kamen hier besonders oft auf den Tisch. Insgesamt sind rund 76 Tonnen Pommes allein von den Kunden in Bayern während des Lockdowns verzehrt worden. In Westdeutschland gehörte neben Fritten auch der Spinat mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent zu den Top-Sellern. Von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen setzte man während des ersten Lockdowns auf Eintöpfe und andere deftige Kost. Der Norden dagegen bevorzugte Grün: Vor allem die Erbsen hatten es den Menschen in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein angetan.

Kontaktlos einkaufen

Zum Schutz der Kunden erfolgt die Belieferung beim Lebensmittel-Heimservice seit Beginn der Pandemie in der Regel gänzlich kontaktlos: Der Kunde bekommt seine Bestellung vor die Tür gestellt, auf die Begrüßung mit Handschlag wird verzichtet und die Kundenhaushalte nicht mehr betreten. Zudem tragen alle Verkäufer einen Mund-Nasen-Schutz und halten eine strikte Handhygiene ein, inklusive Desinfektion nach jedem Kunden. Darüber hinaus gelten die üblichen Hygieneregeln wie das Einhalten der Husten-/Niesetikette und das Abstandhalten von anderen Personen.


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