Mit Heizöl eindecken und den Gasversorger wechseln: So können Verbraucher steigenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagen

Heizöl kann bevorratet werden, so kann man zunächst einmal der Preissteigerung entgehen.
Heizöl kann bevorratet werden, so kann man zunächst einmal der Preissteigerung entgehen.
© djd/Leu Energie

(djd). Haushalte in Deutschland müssen sich ab Anfang 2021 auf deutlich steigende Heizölpreise einstellen. Der Aufschlag wird bei mindestens 8 Cent pro Liter liegen, bei einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern ergibt sich daraus eine Kostensteigerung von 240 Euro. Zudem gilt ab Anfang 2021 wieder die gewohnte Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Warum steigen die Heizölpreise, wie können Verbraucher darauf reagieren und was passiert mit den Preisen für Erdgas? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Warum steigen die Preise für Heizöl?

Im Rahmen des Ende 2019 geschnürten Klimaschutzpakets hat die Bundesregierung beschlossen, in Deutschland ab 2021 eine CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe einzuführen. Diese geht über den EU-Emissionshandel hinaus. Die Maßnahme zielt darauf ab, die CO2-Emissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr zu senken, um die Reduzierungsziele des Klimaschutzplans 2030 zu erreichen. Der CO2-Preis wird im Jahr 2021 auf voraussichtlich 25 Euro je Tonne emittiertes CO2 steigen, 2025 sollen es bereits 55 Euro pro Tonne sein.

Wie können Verbraucher auf die Preissteigerung bei Heizöl reagieren?

Heizöl kann bevorratet werden, so kann man zunächst einmal der Preissteigerung entgehen. "Um eine Auslieferung noch vor Jahresende zu gewährleisten, empfehlen wir eine rechtzeitige Bestellung", rät beispielsweise Geschäftsführer Sebastian Leu von der in Deutschland und Österreich aktiven Leu-Gruppe. Der Anbieter versorgt Kunden mit Heizöl, Erdgas, Strom, Pellets, Kraft- und Schmierstoffen.

Welche Auswirkungen hat die CO2-Bepreisung auf die Preise für Erdgas und für Sprit?

Wer mit Erdgas heizt, muss mit einem Aufpreis von etwa 0,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) rechnen. Bei einem Durchschnittshaushalt mit 18.000 kWh Jahresverbrauch erzeugt dies im kommenden Jahr Mehrkosten von umgerechnet 90 Euro. Auch an den Tankstellen wird es spürbar teurer: Für Kraftstoffe liegt der Aufschlag voraussichtlich bei 7 Cent pro Liter Benzin beziehungsweise 8 Cent pro Liter Dieselkraftstoff.

Wie können Verbraucher auf die Preissteigerung bei Erdgas reagieren?

Im Gegensatz zu Heizöl kann Erdgas nicht bevorratet werden, hier hilft nur der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Ein Kostenvergleich lohnt sich immer. Unter www.leu-erdgas.de gibt es einen Online-Tarifrechner, hier müssen nur Postleitzahl und geschätzter jährlicher Verbrauch eingegeben werden. Mehr Infos erhält man auch unter der gebührenfreien Hotline 0800-899899-0.


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