Lieber Bello oder Kitty? Umfrage zum Lieblingstier der Deutschen: Hunde haben die Nase vorn

Rund eine Million Haustiere sind 2020 laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. neu in deutsche Haushalte eingezogen.
Rund eine Million Haustiere sind 2020 laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. neu in deutsche Haushalte eingezogen.
© djd/DEVK/Jürgen Naber

(djd). Der Haustiermarkt boomt seit Beginn der Coronakrise - rund eine Million Haustiere sind 2020 laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. neu in deutsche Haushalte eingezogen. Damit leben etwa 35 Millionen Katzen, Hunde und Kleintiere sowie Ziervögel in Deutschland. Mit 15,7 Millionen Exemplaren sind dabei die Stubentiger am häufigsten vertreten. Doch wie eine Umfrage zeigt, schwärmen die Deutschen eher für einen anderen Vierbeiner.

Wunsch nach einem Hund bleibt häufig unerfüllt

In der repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK gaben 43 Prozent der Befragten an, eher einen Hund zu wählen, wenn sie sich zwischen beiden Vierbeinern entscheiden müssten, eine Katze würde sich nur ein Fünftel eindeutig lieber anschaffen. 18 Prozent der Deutschen wollen dagegen weder Hund noch Katze im Haus haben. Einige wenige allerdings schwärmen für beide. So leben bei 29 Prozent der Hundebesitzer auch eine oder mehrere Katzen. Von ihrem Stubentiger überzeugt sind 63 Prozent der Katzenbesitzer. Immerhin 12 Prozent würden aber eigentlich eindeutig einen Hund bevorzugen. Oft gibt es jedoch zu viele Gründe, die gegen eine Hundehaltung sprechen: lange Arbeitszeiten, wenig oder zu städtisch gelegener Wohnraum sowie hohe Haltungskosten. Auch der Vermieter ist oft nicht einverstanden. Der Wunsch nach einem Hund bleibt deshalb häufig unerfüllt.

Unterschiede bei der Versicherungspflicht

Für welchen tierischen Mitbewohner man sich auch entschiedet - Zuwendung und Aufmerksamkeit benötigen sie alle. Während aber Katzen als Freigänger selbst für den Auslauf sorgen, müssen Hunde regelmäßig Gassi geführt werden. Auch bei der Versicherung gibt es Unterschiede. Zahme Haustiere wie Katzen oder Kaninchen sind in der Regel in der privaten Haftpflichtversicherung automatisch mitversichert. Hunde sind davon ausgenommen. Für deren Besitzer gibt es stattdessen eine separate Tierhalterhaftpflicht. Vorgeschrieben ist sie in vielen Bundesländern für große Hunde ab 40 Zentimeter Rückenhöhe - welche Länder das sind, erfährt man etwa unter www.devk.de/tierhalterhaftpflichtversicherung. Empfehlenswert ist sie aber für jeden Hundebesitzer. Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung, wie sie die DEVK anbietet, begleicht den Schaden, wenn etwa ein Radfahrer durch den Hund zu Fall kommt, sich verletzt oder sein Rad beschädigt wird. Ohne diesen Versicherungsschutz haften Hundebesitzer mit ihrem gesamten Privatvermögen.

Hinweis: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.023 Personen zwischen dem 18. und 19.05.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.


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