Ledermöbel richtig reinigen und pflegen: Mit diesen Profitipps bleiben die Möbel lange schön

Besonders Sitzflächen, Rücken- und Armlehnen von Polstermöbeln aus Glattleder können bei nicht sachgemäßer Pflege schnell unansehnlich werden.
Besonders Sitzflächen, Rücken- und Armlehnen von Polstermöbeln aus Glattleder können bei nicht sachgemäßer Pflege schnell unansehnlich werden.
© djd/Stressless, EKORNES ASA

(djd). Wer sich eine teure Ledergarnitur anschafft, will möglichst lange Freude daran haben. Vor allem die Sitzflächen, aber auch Rücken- und Armlehnen, die am stärksten beansprucht werden, können bei nicht sachgemäßer Pflege schnell unansehnlich werden. Doch entgegen landläufiger Annahme sind Polstermöbel aus Glattleder in Sachen Reinigung und Pflege gar nicht so kompliziert, wenn man Profitipps beherzigt.

Regelmäßiges Abwischen reicht aus

"Leder ist ein schönes und dynamisches Bezugsmaterial für Polstermöbel", weiß Tormod Sortehaug von der Marke Stressless. In aller Regel reiche regelmäßiges Abwischen mit einem Staubtuch oder einem nebelfeuchten Lappen aus. Je nach Beanspruchung sollte das Leder jedoch mindestens zweimal im Jahr - am besten vor und nach der Heizperiode - mit einer vom Hersteller empfohlenen Lederpflege behandelt werden, um es geschmeidig zu halten und resistenter gegen Flecken zu machen.

Flecken entfernen, solange sie noch frisch sind

Bei einem Malheur wie etwa verschüttetem Kaffee oder Wein sollte man sofort reagieren und die Flüssigkeit umgehend mit einem Tuch aufnehmen. Denn ist eine flüssige oder fettige Substanz erst einmal in das Leder eingezogen, entstehen Flecken. "Ich rate von scharfen Haushaltsreinigern ab, die das Leder strapazieren könnten. Stattdessen sollte man zu einem speziellen Lederreiniger greifen und im Anschluss an die Reinigung immer eine Lederpflege auftragen", rät Tormod Sortehaug. Pflegesets, bestehend aus Lederpflege, Lederreiniger, Schwamm und Tuch, sind in zahlreichen Möbelhäusern erhältlich. Die Adressen gibt es unter www.stressless.com.

Leichte Farbveränderungen sind normal

Leder ist ein Naturprodukt. Sein Farbspiel und die natürlichen Narben machen jedes Möbelstück zu einem Unikat. Selbst bei identischen Modellen lassen sich Farbschwankungen und -abweichungen feststellen. Durch den Gebrauch und durch Lichteinflüsse kann es aber im Laufe der Jahre zu Farbveränderungen wie leichtem Ausbleichen kommen. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. "Um die Bezüge zu schützen, werden sie bei uns beispielsweise werkseitig mit einer schonenden Oberflächenbehandlung versehen", erklärt Sortehaug. Um Farbveränderungen vorzubeugen, empfehle es sich, Ledermöbel möglichst nicht dem direkten Sonnenlicht auszusetzen und nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen aufzustellen.

Leder altert mit Stil

(djd). Leder altert mit Stil und bekommt im Laufe der Zeit eine feine Patina, zu der auch Falten gehören. Gerade bei den Sesseln der Marke Stressless, die sich dem Körper individuell anpassen, muss sich der Bezug häufig dehnen. Außerdem haben die Modelle große Sitzflächen und einladende Lehnen, so dass eine gewisse Faltenbildung gar nicht zu vermeiden ist. So könnten zu straffe Bezüge an den Nähten ausreißen und die Komfortfunktionen einschränken. Weitere Informationen gibt es unter www.stressless.com.


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