Klein und mein: Im Tiny House mit einer Solarlüftung für ein gesundes Raumklima sorgen

Auch für Feriendomizile, hier in Sachsen, ist die Solarlüftung sehr gut geeignet.
Auch für Feriendomizile, hier in Sachsen, ist die Solarlüftung sehr gut geeignet.
© djd/Grammer Solar

(djd). Jede Menge Wohn- und Lebensqualität auf kompaktem Raum: Sogenannte Tiny Houses werden auch hierzulande immer beliebter, gerade unter Aspekten der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Viele schätzen zudem den besonderen "Puppenhaus-Charme" der Minihäuser, die nichts an Nutzwert oder Ausstattung vermissen lassen. Wer sich für das knapp geschnittene Zuhause entscheidet, benötigt nur wenig Grundfläche und verbraucht weniger Baumaterialien als mit einem ausgewachsenen Eigenheim. Und deutlich preisgünstiger ist das Bauen ohnehin. Auch als Ferienhäuser sind die kompakten Wohnentwürfe gefragt. Wenn Gebäude allerdings über viele Wochen im Jahr leer stehen, droht ein feucht-klammes Raumklima, bis hin zur gefürchteten Schimmelbildung. Mit einer automatischen, solaren Lüftung lässt sich dem vorbeugen.

Automatisch gut gelüftet

Bei der Wohnfläche machen Eigentümer von Tiny Houses gerne Abstriche. Nicht sparen möchten sie hingegen an einer gesunden Raumluft. Interessant dabei: Obwohl die Minihäuser meist eine Grundfläche von unter 20 Quadratmetern haben, ist das Feuchtigkeitsaufkommen ähnlich hoch wie in einem durchschnittlichen Wohngebäude. Regelmäßiges Lüften ist also Pflicht. "Besonders wichtig ist eine automatische Lüftungsanlage, wenn das Tiny House nicht permanent bewohnt wird, sondern nur zeitweise als Ferien- oder Wochenenddomizil genutzt wird", erläutert Tiny-House-Expertin Madeleine Krenzlin von IndiViva. Eine solare Lüftung wie Twinsolar Duo kann selbsttätig zu einem trockenen und gesunden Raumklima beitragen. Dazu produziert ein Photovoltaikmodul die Ökoenergie, die nötig ist, um einen Ventilator anzutreiben. Dieser führt vorgewärmte Frischluft über ein isoliertes Rohr ins Haus. Sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist, schaltet das System mithilfe eines Thermostats ab. Auf diese Weise wird das Tiny House vor Feuchtigkeit und Schimmel geschützt, und die Bewohner können sich über ein jederzeit frisches Raumklima freuen. Zusätzlich kann die Anlage durch die optionale Nachtlüftung im Sommer auch zur Nachtauskühlung genutzt werden.

Keine Betriebskosten und nur wenig Pflegeaufwand

Der Einbau des Solarlüfters ist unkompliziert und lässt sich unauffällig zum Beispiel in die Holzfassade eines Tiny Houses integrieren. Anbieter wie IndiViva nutzen die Systeme bereits. Die Lüftung erfolgt übrigens nicht nur bei Sonnenschein. Auch bei bedecktem Himmel läuft die Anlage zuverlässig. Betriebskosten entstehen nicht, der Pflegeaufwand ist mit einem Filterwechsel ein- bis zweimal pro Jahr überschaubar. Unter www.twinsolar.de gibt es weitere Informationen zu den verschiedenen Systemen und Kollektorgrößen.


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