Keine Angst vor den neuen Holzofen-Grenzwerten: Selbst Holz einzuschlagen, lohnt sich auch in Zukunft

Donnerstag, 29.02.2024 |
Holzarbeiten gehen leichter von der Hand, wenn die Brennholzscheite direkt von einem Sägebock in den Transporthänger fallen.
Holzarbeiten gehen leichter von der Hand, wenn die Brennholzscheite direkt von einem Sägebock in den Transporthänger fallen.
© DJD/Weda

(DJD). Bereits 2010 wurde die Bundesimmissionsschutzverordnung, kurz BImSchV, verabschiedet. Sie besagt, dass 2024 verschärfte Grenzwerte für Holzheizungen - und damit auch für viele Kaminöfen - in Kraft treten. Viele Verbraucher fragen sich nun, ob sie ihre geliebte Feuerstelle im Haus weiterbetreiben dürfen. Doch viele Ängste sind unbegründet: Öfen, die ab 2010 angeschafft wurden, entsprechen in aller Regel bereits den strengen neuen Grenzwerten, die meisten älteren Modelle lassen sich mit Filtern nachrüsten. Es lohnt sich also weiterhin, auf die günstige und urgemütliche Holzheizung zu setzen.

Holzmachen mit mehr Sicherheit und weniger Kraftaufwand

Finanziell besonders interessant ist das Heizen mit dem nachwachsenden Rohstoff, wenn man selbst Holz macht. Wo dies möglich ist, wissen regionale Förster und Forstämter. Holz einzuschlagen, auf die richtige Länge zu bringen und zu spalten, erfordert körperlichen Einsatz. Echte Holzofen-Fans nehmen dies sportlich und sehen die Betätigung an der frischen Luft als willkommene Gelegenheit, sich auszupowern. Damit beim Holzmachen alles gut geht, sind zwei Dinge wichtig: Ein Kettensägenführerschein und die richtige Ausrüstung. Den Führerschein kann man für 100 bis 200 Euro erwerben. Neben einer hochwertigen Kettensäge lohnt es sich, ein paar zusätzliche Arbeitshilfen anzuschaffen. Sehr praktisch sind zum Beispiel transportable Sägeböcke wie der Ecocut von Logsafe. Er wird einfach an der Bordwand des Anhängers zum Holztransport mit Zurrgurten befestigt. Unter www.logsafe.de gibt es dazu mehr Infos und Arbeitshinweise. Die Holzscheite werden aufgelegt, auf die gewünschte Größe eingekürzt und fallen direkt in den Hänger. Wer auch Stämme über zwei Meter Länge ohne die Hilfe einer zweiten Arbeitskraft sägen möchte, kann zusätzlich eine Auflagenverlängerung als Stützhilfe einsetzen. Die Säge ist über Bolzen und Splint mit dem Sägebock verbunden, was die Führung beim Schneiden erleichtert. Ein Holzsicherungshebel sorgt dafür, dass beide Hände in Sicherheit sind.

Mit Markierungen die Schnittlänge festlegen

Um die Stämme schnell und einfach auf die richtige Länge zu bringen, lassen sie sich durch ein Markiergerät vorbereiten. Es besteht aus einem 1 m Holzstab und einem Metallwinkel am unteren Ende, mit dem es am Stamm angelegt wird. Am anderen Ende des Stabs ist eine Farbsprühdose mit einer speziellen Überkopfdüse befestigt. Durch kurzes Aufschlagen des Sprühkopfs aufs Holz wird eine Farbmarkierung gesetzt, an der man sich beim Zuschneiden orientieren kann. Je nach gewünschter Länge des Schnittholzes gibt es bereits 33 cm und 50 cm Markierungen.


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