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Im Nationalpark Unteres Odertal kann man die Natur mit allen Sinnen genießen

Von Beobachtungstürmen reicht der Blick weit über das malerische Odertal.
Von Beobachtungstürmen reicht der Blick weit über das malerische Odertal.
© djd/Nationalpark Unteres Odertal/Michael Voigt

(djd). Im Nationalpark Unteres Odertal im Norden Brandenburgs fällt es leicht, einen Gang herunterzuschalten und eins zu werden mit der Natur. Fernab vom Verkehrslärm säuselt der Wind im Schilf, die Luft ist klar und es wird nachts noch richtig dunkel. Alle Informationen zur Region gibt es unter www.nationalpark-unteres-odertal.eu. Die schönsten Naturerlebnisse im Überblick:

  • Mit dem Esel Wandern: Auf ein- bis zweitägigen Touren tragen sanftmütige Packesel das Gepäck der Wanderer, geben ein gemächliches Tempo vor und wissen genau, wo die Rast für Mensch und Tier am schönsten ist. Dort ist Zeit, um den Erzählungen der begleitenden Landschaftsführerin zuzuhören. Informationen dazu findet man unter www.packeseltouren-brandenburg.de.
  • Auf dem Quellerlebnispfad geht es über Holzbohlen durch das sogenannte Hangquellmoor. Gelbe Sumpfdotterblumen, Erlen und Flatterulmen säumen den verträumten Pfad, der zu Entdeckungen einlädt. An einer Quelle können die Besucher mit einem Sieb Sediment aus dem Sumpf nehmen und unter der Lupe beobachten. Mit etwas Glück findet man Alpenstrudelwürmer, die hier seit der Eiszeit leben.
  • Wanderer oder Radler sollten sich Zeit nehmen, um an natürlichen Aussichtspunkten auf Anhöhen innezuhalten oder einen Aussichtsturm zu erklimmen. Denn der weite Blick über die wasserreiche Landschaft sorgt für innere Ruhe. Die Holztürme befinden sich in Mescherin und Stützkow, bei Gartz und am Wrechsee.
  • Wer auf Wander- oder Fahrradtouren etwas Zeit, Ruhe und Geduld mitbringt, kann dem Zwitschern der Goldammer, den Rufen der Rohrdommel oder dem Pfeifen des Rohrsängers lauschen. Im Nationalparkladen in Criewen sind Ferngläser und sogenannte Bestimmungsbücher auch leihweise erhältlich: Zum Buch gehört sogar ein digitaler Stift, der alle Vogelstimmen sofort hörbar macht.
  • Yoga liegt im Trend, um den Körper zu kräftigen und den Geist zu entspannen, unter freiem Himmel wird diese Erfahrung noch viel intensiver. Man spürt die Erde unter den Füßen, lässt die Sonnenstrahlen unter die Haut dringen und wird vom Wind gestreichelt. Weitere Informationen gibt es unter www.yoga-nandi.de.

 

Ein Besuch im Nationalparkhaus

(djd). Eine Ausstellung zum Anfassen macht im Nationalparkhaus in Criewen die Auenlandschaft der Oderniederung anschaulich erlebbar. Die Entdeckungstour bietet Zeitreisen in die Eiszeit, ins Mittelalter und in die Zukunft des Nationalparks. Im großen Oder-Aquarium schwimmen über 20 heimische Fischarten, Mikroskope geben geheimnisvolle Einblicke in die verborgene Welt der Mikroorganismen im Boden und im Wasser. Im Polder-Modell kann man mit Wasserständen spielen und beobachten, wie das Odertal geflutet wird. Mehr Information zum Nationalparkhaus gibt es unter www.nationalpark-unteres-odertal.eu.


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