Holz statt Plastik: Acht Alltagsbereiche, in denen das Naturmaterial die bessere Wahl ist

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(DJD). Praktische Alltagshelfer sind im Haushalt häufig aus Plastik gefertigt. Dabei gibt es für viele Gegenstände eine wunderbare Alternative, die nicht nur schöner aussieht, sondern oft auch deutlich länger hält: Holz. Idealerweise stammt das Material dabei aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern – zu erkennen ist dies beim Einkauf beispielsweise am PEFC-Siegel.
1. Küche: Natürliche Helfer beim Kochen
Ob Kochlöffel, Schneidebrett, Untersetzer oder Salatbesteck – in der Küche lässt sich vieles mühelos durch Holz ersetzen. Holzschneidebretter werden auch von Fachleuten als besonders hygienisch empfohlen, da die im Holz enthaltene Gerbsäure antibakteriell wirkt. Das gilt ganz besonders für Kiefer, Lärche und Eiche.
Pflege-Tipp: Nach dem Schneiden von Fleisch das Brett einfach gründlich mit einer Bürste und mindestens 60 Grad heißem Wasser reinigen.
2. Bad: Weniger Plastik, mehr Charakter
Seifenschalen, Haar- und Nagelbürsten oder sogar Wäscheklammern sind im Handel längst in hochwertigen Holzausführungen erhältlich. Meist sind diese Holzalternativen deutlich langlebiger als ihre Pendants aus Kunststoff und werten das Badezimmer optisch auf.
3. Büro: Der unterschätzte Umweltsünder
Der klassische Werbekugelschreiber aus Plastik ist klein, billig und landet meist extrem schnell im Müll. Holzkugelschreiber hingegen halten wesentlich länger, liegen durch ihre Struktur oft besser in der Hand und wirken am Arbeitsplatz zudem spürbar wertiger.
4. Garten und Terrasse: Holz darf in Würde altern
Gartenmöbel, Hochbeete oder ein natürlicher Sichtschutz – im Freien ist Holz ohnehin die harmonischere Wahl. Heimische Arten wie Douglasie, Lärche und Eiche erweisen sich als besonders witterungsbeständig. Einmal im Jahr mit einer passenden Wetterschutzlasur behandelt, überstehen sie viele Sommer.

Änderung möglich.
5. Kinderzimmer: Schadstofffreies Spielvergnügen
Plastikspielzeug steht immer wieder in der Kritik, da es gefährliche Weichmacher und andere gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten kann. Im Mund von Kleinkindern hat so etwas nichts verloren. Unbehandeltes Holzspielzeug ist von Natur aus frei von diesen Stoffen und in großer Auswahl mit zertifiziertem PEFC-Siegel zu finden.

Änderung möglich.
6. Einkaufen: Die Plastiktüte clever ersetzen
Während die klassische Plastiktüte an der Kasse fast Geschichte ist, sind Plastiknetze im Gemüseregal und aufwendige Umverpackungen nach wie vor allgegenwärtig. Beim Einkauf greift man daher am besten direkt zu Papier und Pappe oder nutzt konsequent eigene Mehrwegtaschen aus Baumwolle oder Jute.
7. Kleidung: Schutz gegen Mikroplastik
Beim Waschen von synthetischen Kunstfasern in der Waschmaschine lösen sich bei jedem Waschgang unzählige winzige Plastikpartikel, die ins Abwasser gelangen. Eine ökologische Alternative sind Textilien aus biologisch abbaubaren Holzfasern wie Modal und Lyocell.
8. Dämmen und Fenster: Doppelt nachhaltig investieren
Dämmplatten aus Holzfasern bieten beim Hausbau eine hervorragende ökologische Alternative zu Mineralwolle, Styropor oder Polyurethan. Zudem punkten klassische Holzfensterrahmen sowohl bei der natürlichen Wärmedämmung als auch bei der zeitlosen Wohnoptik.
Viele weitere praktische Tipps und Ideen, wie sich der eigene Alltag plastikfrei und umweltschonend gestalten lässt, stellt die Waldschutzorganisation auf der PEFC-Themenseite übersichtlich bereit.
Quelle: DJD / PEFC Deutschland








