Herbst 2014: Jetzt ist es länger dunkel, rutschig und nebelig

Donnerstag, 23.10.2014 | Tags: Praxistipps
Nasses Herbstlaub erhöht jetzt die Unfallgefahren. Die frühe Dämmerung, schnell wechselnde Witterungsverhältnisse, Laub und Nebel tragen im Herbst zu einem erhöhten Unfallrisiko bei.
Nasses Herbstlaub erhöht jetzt die Unfallgefahren. Die frühe Dämmerung, schnell wechselnde Witterungsverhältnisse, Laub und Nebel tragen im Herbst zu einem erhöhten Unfallrisiko bei.
© GDV/dpp-AutoReporter

Auf die kalte Jahreszeit freut sich nicht jeder - vor allem nicht die Autofahrer. Für sie ist die anstehende dunkle Jahreszeit mit vielen unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden. "Was in diesen Tagen mit dem gefährlichen Schmierlaub auf unseren Straßen beginnt, setzt sich dann je nach Region schnell fort mit Raureif, Nebel und plötzlichen Nebelbänken. Mancherorts muss in der Nacht und in den frühen Morgenstunden auch bereits mit Glatteis auf der Fahrbahn gerechnet werden", warnt Birgit Luge-Ehrhardt, Sprecherin der GDV DL hin, die in Hamburg die Notrufzentrale und den Zentralruf der Autoversicherer betreut. Autofahrer müssen Fahrweise anpassen. 

Für Autofahrer seien in den nächsten Wochen und Monaten vor allem vorausschauendes und defensives Fahren, ausreichender Abstand und jederzeitige Bremsbereitschaft angesagt. Damit könnten sie sich am Besten auf die oft schnell wechselnden Witterungsverhältnisse einstellen. Einen kleinen Zeitpuffer einzubauen, empfiehlt sich ebenfalls: "Er kann verhindern, schneller zu fahren zu wollen, als es die Sicht und die Straßenverhältnisse erlauben." 

Auch die Sichtbarkeit ist jetzt wichtiger denn je. Spätestens mit dem Wechsel zur Winterzeit nähern sich die oft unangenehmen Begleiterscheinungen des Straßenverkehrs. So sind viele Autofahrer, aber auch Radfahrer oder Jungen und Mädchen, die zu Fuß auf dem Weg zur Schule sind, am Morgen oder abends im Feierabendverkehr nur noch in Dämmerung und Dunkelheit unterwegs. Sehen und gesehen werden ist dann besonders wichtig; daher sollte jetzt die Beleuchtung und die Scheibenwischer am Fahrzeug überprüft werden. Fußgänger und Radfahrer sollten helle oder reflektierende Kleidung wie etwa Warnwesten anziehen. 

"Sollte es dennoch zu einem Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern kommen, hilft der Zentralruf der Autoversicherer", so Luge-Ehrhardt weiter. Unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 25 026 00 ermittelt der Zentralruf nach einem Unfall rund um die Uhr die gegnerische Versicherung und stellt auf Wunsch Kontakt zu ihr her. Der Zentralruf ist auch über das Internet (www.zentralruf.de) oder per Smartphone (mobile.zentralruf.de) erreichbar. (dpp-AutoReporter/wpr)


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