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Halle - die erste Adresse für junge Forscher: Innovatives Technologie-Netzwerk Weinberg campus e.V. feiert Jubiläum

Im Weinberg Campus arbeiten, forschen und lernen über 5.000 Angestellte sowie 7.000 Studenten an nichts weniger als den globalen Lösungen für die Zukunft.
Im Weinberg Campus arbeiten, forschen und lernen über 5.000 Angestellte sowie 7.000 Studenten an nichts weniger als den globalen Lösungen für die Zukunft.
© djd/www.weinbergcampus.de/Falk Wenzel

(djd). Auch wenn es vielleicht für manchen ungewohnt klingt: Physik, Chemie, Mathematik und Biologie können durchaus Spaß machen und die Welt zum Besseren verändern. Den Beweis dafür liefert Mitteldeutschlands größter Technologiepark, der Weinberg Campus in Halle an der Saale. Hier arbeiten, forschen und lernen über 5.000 Angestellte sowie 7.000 Studenten an nichts weniger als globalen Lösungen für die Zukunft. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung der wichtigsten Ressource: der jungen und motivierten Talente. Letzterer hat sich unter anderem auch das Unterstützernetzwerk des Parks, der weinberg campus e.V., verschrieben, der am 5. Februar 2019 sein 15-jähriges Bestehen feiert.

Breites Angebot für junge Entdecker

Der Verein vernetzt den Campus mit Schulen, organisiert und fördert Projektwochen, Sommercamps, den Girls`Day sowie den Boys`Day. Mit Erfolg: Der Schüler Johannes Hammer etwa durfte sich als Bundesschulsieger 2018 bei "Jugend forscht" beim "Stockholm Junior Water Prize" mit den weltweit 16 innovativsten jugendlichen Forschern messen. Der 16-Jährige entdeckte seine Leidenschaft für Naturwissenschaften auf dem Campus und entwickelte ein Verfahren, in dem man mit verrosteten Materialien und Strom den Geruch aus Abwasser neutralisieren kann - ganz ohne Chemie. Alle Infos zu den Projekten und vielem Weiteren gibt es unter www.weinbergcampus.de. Auf dem Gelände in Halle sind mehr als 70 Unternehmen, Institute, Einrichtungen und Dienstleister aus Biotechnologie, Biomedizin, Umwelt- und Medizintechnik sowie Nanotechnologie und IT angesiedelt. Besonders interessant ist der Technologiepark auch für Existenzgründer. "Durch die Möglichkeiten vor Ort werden junge Gründer quasi von der ersten Idee an bis hin zur eigenen Firma begleitet und unterstützt", erklärt Prof. Dr. Reinhard Neubert, aus dem Vorstand des weinberg campus e.V. Über 200 Startups hat der Campus so bereits hervorgebracht.

Netzwerken als Erfolgsgarant

Neben der Nachwuchsförderung kümmert sich das Unterstützernetzwerk um weitere Kontakte. Unter anderem hilft es dabei, Institute und Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region zusammenzubringen. Auf dem Campusgelände wird heute auch zu Therapien gegen Krebs oder an Pflanzen geforscht, die durch Anpassung an den Klimawandel vielleicht die Ernährung der Zukunft sicherstellen könnten. Selbst international bekannte Forscher wie Stewart Parkin überzeugt das Konzept vor Ort. Der Erfinder der heutigen Festplatte forscht inzwischen in Halle.

Viel los im Jubiläumsjahr

(djd). 2019, dem Jahr seines 15-jährigen Bestehens, fokussiert sich der weinberg campus e.V. verstärkt auf Technikbildung und Begabtenförderung. Konkrete Projekte sind etwa:

  • Junior Science Camp - Förderung für internationale Olympiade
  • Girls`Day und Boys`Day - Zukunftstag
  • Projektwochen und Sommercamp 2019
  • Betriebspraktika in vielen Unternehmen
  • Angebote für "Jugend forscht"
  • Sonderpreis zum Bundesumweltwettbewerb
  • Mehrere Deutschlandstipendien zur Förderung leistungsstarker und motivierter Studenten
  • Unterstützung diverser Forschungsprojekte von Schülern

Mehr Infos zu den Projekten gibt es unter www.weinbergcampus.de.


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