Große Ernte auf kleiner Fläche: Hochbeete auf dem Balkon werden immer beliebter

Sonntag, 10.04.2016 |
Ein  spezielles Erdenkonzept macht das Anlegen eines Hochbeetes ganz einfach.
Ein spezielles Erdenkonzept macht das Anlegen eines Hochbeetes ganz einfach.
© djd/frux/Einheitserdewerke

(djd). Weil mit einem Hochbeet beachtliche Ernteerträge selbst auf kleinstem Raum erwirtschaftet werden können, legen sich immer mehr Stadtbewohner auf ihrem Balkon einen urbanen Mini-Nutzgarten zu. Die neue Kulturmethode zum Anbau von Gemüse, Salaten und Kräutern bietet viele Vorteile: Sie schont den Rücken, weil die Arbeitshöhe bei etwa einem Meter liegt, und schützt außerdem vor gefräßigen Schnecken. Auch Unkraut siedelt sich schwerer in luftiger Höhe an.

Befüllung ist entscheidend für den Ernteerfolg

Wer handwerklich ein wenig begabt ist, kann ein Hochbeet selbst bauen. Mittelweile gibt es sie aber auch in vielen Fachgartencentern - je nach Geschmack aus Holz, Kunststoff oder Metall. Neben der eigentlichen Konstruktion, spielt aber die Befüllung eine entscheidende Rolle für den Ernteerfolg. So sollte ein Hochbeet schichtartig, unter anderem mit abgeschnittenem Baum- und Strauchgut, zerschredderten Gartenabfällen und Kompost, aufgefüllt werden. Doch gerade in der Stadt ist es schwer, sich diese Materialien zu beschaffen. Christian Günther, Produktentwickler beim Einheitserde Werkverband, empfiehlt deshalb eine Kombination aus "frux"-Spezialprodukten: "Wir haben ein Erdenkonzept für die Stadtgärtner entwickelt, um ihnen ein einfaches und zeitsparendes Anlegen von Hochbeeten zu ermöglichen. Hobbygärtner können nun im Gartencenter oder -Fachhandel alle notwendigen Materialien in einem Schritt besorgen." Unter www.frux.de gibt es weitere Informationen und eine Händlerliste.

Der Erde eine gute Struktur geben

Hochbeete mit 80 bis 100 Zentimetern Höhe werden zuerst bis zu etwa zwei Dritteln mit einer Spezialerde für die Trog- und Dauerbepflanzung befüllt. Diese strukturstabile Erde bildet den idealen Unterbau und gewährleistet eine optimale Drainagewirkung. Darüber kommt die Hochbeeterde als Vegetationsschicht. Durch den Zusatz von Holzfasern wird nicht nur Torf eingespart, sondern der Erde auch eine gute Struktur verliehen. Zudem enthält sie hochwertigen Kompost und frischen Naturton. Organisch-mineralische Nährstoffe mit biologischer Langzeitwirkung decken den Bedarf der Pflanzen ab, Tonmineralien sichern eine gleichmäßige Wasserversorgung. Für Hochbeete mit geringerer Höhe reicht es aus, den Kasten ausschließlich mit spezieller frux Hochbeeterde zu befüllen.

Gartenfaser als abschließende Deckschicht

(djd). Für alle Hochbeet-Varianten empfiehlt es sich, eine abschließende Deckschicht - beispielsweise aus "frux"-Gartenfaser - um die Pflanzen zu verteilen. Sie hält die Erde nicht nur frisch und schützt vor zu starkem Austrocknen, sie verhindert auch das Auflaufen von Unkräutern im Hochbeet. Dadurch stehen die Nährstoffe den Pflanzen voll zur Verfügung, das Gießen wird erleichtert. Weitere Informationen und eine Liste mit Fachgartencentern gibt es unter www.frux.de.


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