Glück kann so einfach sein: Familie und Freunde sorgen für Zufriedenheit im Leben von Jugendlichen

Gefragt nach dem aktuellen Glückszustand zeigt sich ein erfreuliches Bild: 74 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland gaben an, sehr glücklich (26 Prozent) oder glücklich (48 Prozent) zu sein, weitere 21 Prozent eher glücklich.
Gefragt nach dem aktuellen Glückszustand zeigt sich ein erfreuliches Bild: 74 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland gaben an, sehr glücklich (26 Prozent) oder glücklich (48 Prozent) zu sein, weitere 21 Prozent eher glücklich.
© djd/BVR

(djd). Wer in Buchhandlungen nach Sachbüchern mit dem Wort "Glück" im Titel sucht, sieht sich mit einer riesigen Auswahl konfrontiert. Die Ratgeberflut scheint darauf hinzudeuten, dass die Suche nach der persönlichen Erfüllung und Zufriedenheit ziemlich schwierig geworden ist. Dabei liegt das Glück so nah. Eine aktuelle Umfrage unter jungen Menschen in Deutschland zeigt auf, dass es mehr denn je Familie und Freunde sind, die für Glücksgefühle im Leben sorgen. Die repräsentative Studie wurde von Kantar im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 14- bis 20-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt. Anlass ist der 50. Internationale Jugendwettbewerb "jugend creativ", das Thema lautet diesmal "Glück ist...".

Familie und Freunde - statt Reichtum und Geld

Gefragt wurde nach den drei persönlich wichtigsten Glückskriterien. Das Ergebnis: Für 81 Prozent der Befragten zählt die Familie zu den drei bedeutendsten Dingen, die glücklich machen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Freunde beziehungsweise Partner oder Partnerin (66 Prozent) sowie Gesundheit (58 Prozent). Schulischer oder beruflicher Erfolg tauchen bei etwa jedem dritten Befragten unter den drei wichtigsten Glücksfaktoren auf, Hobbys und Freizeit bei etwa jedem Vierten. Bemerkenswert: Nur für zwölf Prozent der Befragten rangieren Reichtum und Geld unter den drei bedeutendsten Kriterien für Glück, materielle Dinge wie ein Smartphone oder Klamotten sogar nur für vier Prozent. Erfreulich: Lediglich fünf Prozent der Befragten gaben an, derzeit eher unglücklich oder sehr unglücklich zu sein. Fast jeder fünfte Befragte (18 Prozent) gab an, dass ihm oder ihr aktuell nichts zum Glücklichsein fehle. Erstaunlich: Gut zwei Drittel der befragten jungen Leute (69 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass man schon einmal richtig unglücklich gewesen sein muss, um Glück empfinden und schätzen zu können.

Internationaler Jugendwettbewerb: Einsendungen bis 21. Februar 2020 möglich

Noch bis zum 21. Februar 2020 können sich Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, beim Wettbewerb "jugend creativ" in den Kategorien Bildgestaltung, Kurzfilm und Quiz mit dem Thema Glück auseinandersetzen. Die Unterlagen sind bei den teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich. Dort können die Bilder und Quizscheine auch eingereicht werden. Kurzfilme werden online auf das Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen. Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.jugendcreativ.de.


Das könnte Sie auch interessieren

Das NDR Fernsehen startet heute Abend (11.07.2026) mit einer XXL-Ausgabe in die neue Staffel seiner erfolgreichen Quizshow "Kaum zu glauben!". Unter dem Titel "Kaum zu glauben! - Sommer Open Air" meldet sich das Format um 20:15 Uhr mit einer Premiere direkt vom Ostseestrand aus dem Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern. Diese erweiterte Freiluft-Ausgabe markiert den Auftakt... weiterlesen

Ab 16.07.2026 im Kino: „Was haben wir gelacht“
© HappySpots / Filmplakat: Port au Prince Pictures

Die großartige Doku „Was haben wir gelacht“ startet am 16. Juli 2026 im Kino

Samstagabendshows, Late-Night-Comedy und die großen Straßenfeger: Die Fernsehlandschaft der 90er- und frühen 2000er-Jahre prägte eine ganze Generation. Doch worüber haben wir damals eigentlich genau gelacht – und vor allem auf wessen Kosten? Am 16. Juli 2026 startet die ebenso scharfzüngige wie emotionale Dokumentation „Was haben wir gelacht“... weiterlesen

Ein anspruchsvolles Musikprogramm erwartet die Zuschauer heute Abend (11.07.2027) auf 3sat. Im Rahmen des diesjährigen Festspielsommers strahlt der Sender um 20:15 Uhr die Aufzeichnung vom "Eröffnungskonzert Rheingau Musik Festival 2026" aus. Traditionsgemäß liegt dieser feierliche Startschuss in den Händen des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt. Unter der Leitung... weiterlesen

Ein packender Doppelfall voller Wendungen und hoher gesellschaftlicher Relevanz erwartet die Zuschauer heute Abend (11.07.2026) zur Primetime im Zweiten. Das ZDF wiederholt um 20:15 Uhr den fesselnden Samstagskrimi mit dem Titel "Kurierfahrt in den Tod" aus der populären Reihe "Ein starkes Team". Was als Jagd nach einem flüchtigen Schwerverbrecher beginnt, entwickelt sich rasch zu... weiterlesen

Ein brutaler Mord am helllichten Tag im Antwerpener Hafen bildet den Auftakt für einen komplexen Kriminalfall, der sich rasant zu einem hochaktuellen Politkrimi entwickelt. Die ARD wiederholt heute Abend (11.07.2026) um 20:15 Uhr den bildstarken Politthriller "Blutspur Antwerpen", der die Zuschauer tief in die skrupellosen Machenschaften des internationalen Diamantenschmuggels und der... weiterlesen

(DJD). Viele Hausbesitzer denken beim Begriff Wärmepumpe sofort an aufwendige Modernisierungen, aufgerissene Böden und hohe Investitionssummen. Dabei geht es insbesondere bei der energetischen Nachrüstung auch deutlich einfacher: Luft-Luft-Wärmepumpen benötigen keinen wasserführenden Heizkreislauf. Somit lassen sie sich vergleichsweise unkompliziert installieren... weiterlesen

Düstere Abgründe in der Steiermark und ein gravierender Einschnitt im Ermittlerteam: Die ARD wiederholt heute Abend (10.07.2026) um 20:15 Uhr den Landkrimi "Steirertod". Im fünften Film der deutsch-österreichischen Reihe, inszeniert vom Autorenduo Maria und Wolfgang Murnberger, bekommt es das LKA Graz mit einem unauffälligen, aber extrem brutalen und cleveren... weiterlesen