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Glasverpackungen gehören in den Altglascontainer: Über die Hälfte der Deutschen entsorgt Altglas richtigerweise nie im Restmüll

Glas kann zu 100 Prozent wiederverwertet werden, wenn Glasverpackungen im Altglascontainer entsorgt werden.
Glas kann zu 100 Prozent wiederverwertet werden, wenn Glasverpackungen im Altglascontainer entsorgt werden.
© djd/Friends of Glass

(djd). Wie eine aktuelle Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der Friends of Glass Deutschland zeigt, entsorgen 55,3 Prozent der Deutschen ihr Altglas nie im Restmüll. Damit macht es mehr als die Hälfte richtig, denn Glas ist zu 100 Prozent, unendlich oft und ohne Qualitätsverlust recycelbar. Leere Glasflaschen, Konservengläser und Kosmetik- oder Medizingläschen können also für die Herstellung von neuem Verpackungsglas genutzt werden. Das gilt allerdings nur, wenn sie richtig und nach Farben sortiert zum Altglascontainer gebracht werden und nicht im Hausmüll landen.

Energie und Ressourcen sparen

Die Wiederverwertung von Glas funktioniert in Deutschland sehr gut. Das zeigt die hohe Glasrecyclingquote von 83 Prozent. Und das ist gut für die Umwelt: Der Einsatz des recycelten Werkstoffs bei der Neuproduktion von Glasverpackungen trägt erheblich dazu bei, dass Energie, Ressourcen und CO2 eingespart werden. Je zehn Prozent eingesetztes Altglas sparen drei Prozent Energie und 3,6 Prozent an CO2-Emissionen ein. Unter www.friendsofglass.de gibt es weitere Fakten über den wertvollen Rohstoff. Die oben genannte Umfrage zeigt auch: Von den Menschen, die Glasverpackungen im Restmüll entsorgen (43,4 Prozent), macht es die Mehrheit nur ab und zu (23,8 Prozent). Dann handelt es sich vor allem kleinere Glasverpackungen wie Hustensaftfläschchen, Cremetiegel oder kleine Konservengläser.

Auf zum Altglascontainer!

Altglas wird jedoch nicht aussortiert und dem Recycling zugeführt, sondern, wie immerhin 39,5 Prozent der Befragten wissen, mit dem Restmüll verbrannt. Als Grund für die falsche Entsorgung gibt mehr als die Hälfte aller "Nicht-Trenner" an, dass ihnen in der Vergangenheit der Weg zum Altglascontainer zu weit war oder sie keine Lust oder Zeit hatten, dorthin zu gehen. Wer der Umwelt allerdings etwas Gutes tun möchte, sollte diesen Gang nicht scheuen.


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