Gesunde Gelenke für Hund und Katze: Gerade in der kalten Jahreszeit macht vielen Tieren die Arthrose zu schaffen

Etwa jede vierte Katze leidet im Laufe ihres Lebens unter Arthrose.
Etwa jede vierte Katze leidet im Laufe ihres Lebens unter Arthrose.
© djd/HeelVet/Sonja Bell

(djd). Draußen ist es nass und kalt – und prompt lässt sich der Haushund kaum noch zum Gassi gehen oder Herumtollen motivieren. Besonders Halter von älteren Vierbeinern kennen das Problem. Ursache ist vielfach eine Arthrose. Die chronische Gelenkerkrankung zerstört den Knorpel, was zu starken Bewegungsschmerzen führen kann. Dies zeigt sich durch Lahmheit, zunehmende Steifigkeit und Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder Aufstehen. Etwa jede fünfte Fellnase ist im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Die Gründe sind meist das fortschreitende Alter, Fehl- und Überlastungen oder schlecht ausgeheilte Verletzungen.

Typische Symptome

Ähnlich ist es bei Katzen: Wenn die sonst so tollkühnen Kletterer plötzlich nicht mehr geschmeidig vom Kratzbaum springen, weniger spielen oder sich nicht mehr richtig putzen, sind das ebenfalls Hinweise auf Arthrose. Schätzungsweise jeder vierte Stubentiger ab dem mittlerem Alter leidet daran. Da Katzen aber Schmerzen besser verstecken können, wird die Erkrankung meist erst später erkannt. Weitere Infos und einen Arthrose-Check gibt es unter www.vetepedia.de. Im Winterhalbjahr verschlimmern sich die Beschwerden bei beiden Tierarten oft. Vermutlich sind daran verschiedene Faktoren beteiligt: Der Stoffwechsel verlangsamt sich bei niedrigen Temperaturen, die verminderte Durchblutung erhöht den Spannungszustand der Muskeln und führt zu dumpfen Schmerzen. Zudem reduziert Kälte die Viskosität der Gelenkflüssigkeit, die als natürliches Schmiermittel dient, wodurch sich der Reibungsschmerz verstärken könnte. Und auch die im Winter meist weniger stattfindende Bewegung trägt zur Zunahme der Gelenkschmerzen bei. Hier ist Linderung gefragt. In der Arthrosebehandlung bewährt hat sich zum Beispiel Zeel ad us. vet. als Ampullen oder Tabletten. Das biologische Tierarzneimittel mit Einzelsubstanzen wie Arnika oder Beinwell wirkt schonend und effektiv. Dabei ist es zugleich gut verträglich. Gerade Letzteres ist wichtig, da es sich bei der Arthrose-Therapie um eine Dauertherapie handelt und bei älteren Vierbeinern oft noch zusätzliche Krankheiten vorliegen.

Mobilisieren statt schonen

Bei einem akuten Arthroseschub kann zusätzlich etwa das biologische Tierarzneimittel Traumeel ad us. vet. eingesetzt werden. Weiterhin sollte man Hunde und Katzen mit Gelenkverschleiß nicht dauerhaft schonen, sondern gezielt mobilisieren. Denn wie bei uns Menschen gilt: Wer rastet, der rostet. Art und Umfang des Bewegungsprogramms aber unbedingt vorab mit dem Tierarzt abklären!


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