Gartenarchitektur der britischen Art: Gewächshäuser gehen auf eine lange Tradition zurück

Ein Gewächshaus im englischen Stil wertet jeden Garten auf.
Ein Gewächshaus im englischen Stil wertet jeden Garten auf.
© djd/Andrew Burford Hartley Botanic

(djd). Das Leben draußen zu genießen, ist für die meisten Deutschen ein wichtiges Gut. Laut Zahlen der ARD verbringen über 35 Millionen Bundesbürger ihre Freizeit am liebsten im Haus- oder Schrebergarten. Hier kann man sich wohlfühlen und entspannen. Mit viel Liebe werden Blumen- und Gemüsebeete angelegt. Besonders gut wachsen und gedeihen die Pflanzen in einem Gewächshaus, wo sie vor Niederschlägen und starken Winden geschützt sind. Durch den Glashauseffekt im Inneren des kleinen Gebäudes wachsen die Pflanzen besser. Zudem lässt sich in den meisten Treibhäusern auch die Temperatur das ganze Jahr über regeln. So können selbst im Winter im heimischen Grün Tomaten angebaut werden.

Lange Geschichte

Gewächshäuser gab es schon bei den alten Römern. Ab dem 16. Jahrhundert entstanden dann auch an den europäischen Fürstenhöfen Sammlungen von Orangen-, Pomeranzen- und anderen Zitrusbäumen, die in Gewächshäusern gediehen. Dafür hat sich übrigens der Begriff Orangerie eingebürgert. In England wurde vor allem im 19. Jahrhundert der Bau der Gewächshäuser durch den Einsatz von Eisen-Glas-Konstruktionen revolutioniert. Hier gab es verglaste Satteldächer, die das Sonnenlicht optimal einfingen. Ein weiterer Bautyp waren die sogenannten "lean-to greenhouses". Hier "lehnt" sich ein schräges Glasdach an eine nach Norden abschirmende massive Wand an.

Viktorianischer Lifestyle

Zur Zeit Königin Viktorias entstanden in den schönen und eleganten Gärten in ganz England unzählige solcher soliden Gewächshäuser, die der Stolz ihrer Besitzer waren. Gleichzeitig waren sie Ursprung und Kulisse für Freizeitvergnügen und Erholung. Genau in dieser Tradition werden die Gartenhäuser von Hartley Botanic noch heute angefertigt. Diese werden in England ganz nach den Wünschen der Kunden mit viel Liebe zum Detail handgefertigt. Dazu gehören auch die beweglichen Fenster. Die Häuser erwecken stilistisch, funktionell und in ihren Proportionen genau den Eindruck, wie er für die großen Entwürfe des 19. Jahrhunderts charakteristisch ist. Beispiele zur Inspiration gibt es unter www.britishstyle.info. Ist das passende kleine Gebäude gefunden, wird das heimische Grün schnell zum ganz persönlichen englischen Garten.

Freude ein Leben lang

Zum Einsatz kommen dabei nur hochwertige Materialien aus Aluminium sowie Sicherheitsgläser, Grundlage ist ein festes Fundament. Trotzdem können die Häuser auch bei einem Umzug neu aufgebaut werden. So kann man sein Gartenhaus ein Leben lang genießen, ob als Hort für die klassische Pflanzenaufzucht oder als gemütlichen Rückzugsort mit einem spannenden Krimi und einer Tasse englischem Tee.

Praktisch wartungsfrei

(djd). Hartley Botanic stellt Gewächshäuser seit 1938 in echter Handarbeit her. Gründer Vincent Hartley orientierte sich an strengen Vorgaben: Die Struktur sollte klar, geordnet, praktisch und vor allem von langer Lebensdauer sein. So standen die ersten Gewächshäuser über 60 Jahre - ohne, dass sie gewartet werden mussten. Die Scheiben werden im Dichtungsrahmen mit rostfreien Schrauben befestigt, somit gibt es keine Korrosion und kein Rosten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Zubehör wie Wachstumsleuchten, Sonnenschutzrollos oder Tische im viktorianischen Stil an.


Das könnte Sie auch interessieren

"Mistletoe Ranch - Wo das Herz wohnt" läuft ab 01.12.2022 in den deutschen Kinos.
© HappySpots / Filmplakat: Wild Bunch Germany

Ab 01.12.2022 im Kino: "Mistletoe Ranch - Wo das Herz wohnt"

Aimée, eine junge aufstrebende Fotografin, kehrt nach jahrelanger Abwesenheit in der Vorweihnachtszeit in ihre Heimatstadt zurück. Dort trifft sie auf ihren Ex-Verlobten, einen gutaussehenden Cowboy, was ihre Pläne einer internationalen Karriere ins Wanken geraten lässt. Aimée ist eigentlich gerade dabei als Assistentin eines... weiterlesen

(djd). Die Tage werden kürzer und das Wetter mit kalten Temperaturen, Regen und Wind immer ungemütlicher. Im Herbst und Winter können Kerzen dennoch Atmosphäre in die eigenen vier Wände zaubern und uns die dunkle Jahreszeit genießen lassen. Spätestens in der Adventszeit dürfen auch Adventskranz und Weihnachtsbaum nicht fehlen. Der romantische... weiterlesen

" Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär? " fragt sich Martin Bruchmann. Für ihn ist klar, ohne Musik wäre er ein anderer Mensch. Musik ist seine Medizin, auch wenn wir ihn bislang vorrangig als Schauspieler kenngelernt haben. „Ich will Menschen, mit dem was ich tue, inspirieren und das mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen: meiner... weiterlesen

(djd). Die Luft ist kalt und klar und die Natur entlang menschenleerer Wege wirkt beruhigender denn je. Stress, was ist das noch mal? Das Wandern in der kalten Jahreshälfte hat seinen ganz besonderen Reiz. Alles, was man braucht, ist festes Schuhwerk und wärmende Outdoor-Kleidung, die man nach dem Zwiebelprinzip in mehreren Schichten übereinander trägt. So ist man bestens... weiterlesen

"Das ist die Story, von der jeder Journalist träumt." - Anfang der 80er Jahre scheint es, als hätte Stern-Redakteur und Journalisten-Legende Gerd Heidemann einen echten, bisher unvorstellbaren Knüller aufgespürt: bisher verborgen gebliebene, und höchst private Tagebücher von Adolf Hitler. Erstellt wird das skandalöse Material von... weiterlesen

(djd). Multiple Sklerose (MS) beginnt meist im jungen Erwachsenenalter und begleitet Erkrankte ihr ganzes Leben lang. Durch chronische Entzündungen schädigt die Erkrankung das zentrale Nervensystem. Zwar kann MS heutzutage meist gut behandelt werden und über viele Jahre keine nennenswerten Behinderungen verursachen, doch der Verlauf ist sehr individuell. Bei manchen Patienten... weiterlesen

"Servus Papa, See You In Hell" läuft ab 24.11.2022 in den deutschen Kinos.
© HappySpots / Poster: Port au Prince Pictures GmbH

Ab 24.11.2022 im Kino: "Servus Papa, See You In Hell"

Jeanne lebt in der Kommune auf dem Bauernhof, seit sie zwei  Jahre alt ist. Ihre Mutter und ihr Vater wohnen in Stadtkommunen und kommen nur selten zu Besuch. Dies ist eines der Gesetze, das Otto, der Herrscher der Kommune, so bestimmt: Kinder wachsen ohne Eltern auf. Die 14-jährige Jeanne kennt keine andere Welt, sie genießt ihr Leben in der... weiterlesen