Frauen machen Tech-Karriere: Die Technikbranche bietet gute Einstiegsoptionen für Schulabsolventinnen

  • Interesse an Technik und ordentliche Noten in den MINT-Fächern sind die Türöffner zu einem technischen Beruf. Dieser bildet oft die Grundlage, um die "Welt von morgen" mitgestalten und mitbestimmen zu können.
    Interesse an Technik und ordentliche Noten in den MINT-Fächern sind die Türöffner zu einem technischen Beruf. Dieser bildet oft die Grundlage, um die "Welt von morgen" mitgestalten und mitbestimmen zu können.
    © djd/Siemens Professional Education
  • (djd). Die technische Entwicklung schreitet immer weiter voran. Deshalb liegen in technischen Berufen, zum Beispiel in den Bereichen Automatisierungstechnik oder Digitalisierung in der Produktion, beste Karrieremöglichkeiten für Schulabsolventinnen und -absolventen. Traditionell werden diese Stellen oft von Männern gewählt, jedoch können Frauen nach der Schule hier genauso ihre Möglichkeit zum Berufseinstieg in ein zukunftsfähiges Feld nutzen.

    Duales Studium plus IHK-Beruf

    "Die Ansicht, dass technische Berufe nur etwas für Männer sind, ist doch heutzutage total überholt", findet Sarah Rienaß aus Leipzig. Die 21-Jährige ist derzeit mitten im dualen Studium bei Siemens Deutschland. Sie studiert Elektro- und Informationstechnik und macht gleichzeitig eine Ausbildung als Elektronikerin für Betriebstechnik. Die junge Frau lernte ihren heutigen Arbeitgeber während eines Schnupperprogramms bei der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig kennen. Gleich bei der ersten Bewerbung bekam sie dort den Platz für das duale Studium und arbeitet jetzt im Projektmanagement für Mittelspannungsschaltanlagen. "Das ist total spannend und abwechslungsreich. Ich bin viel auf Baustellen unterwegs, habe aber auch Tage im Büro".

    Ordentliche Leistungen in Mathe, Physik und IT

    Heutzutage fordern viele Arbeitgeber möglichst umfangreiche praktische Berufserfahrungen. In einem dualen Studium können junge Menschen diese bereits in einem Betrieb sammeln und sich gleichzeitig das theoretische Fachwissen an einer Hochschule aneignen. Mitbringen sollten die Abiturienten und Abiturientinnen allerdings eine naturwissenschaftliche Neigung. "Hier sind ordentliche Leistungen in den Fächern Mathematik, Physik und Informatik ausschlaggebend", erklärt Britt Liebelt, zentrale Ausbildungskoordinatorin für Digital Industries bei Siemens Deutschland. Viele technisch spezialisierte Unternehmen haben verschiedene Zweige, in denen Karriereeinsteiger gesucht werden. Überall können junge Frauen hier ihre persönlichen Stärken einbringen. "Interesse und Spaß an der Aufgabe sind die Basis für alle Arbeitsgebiete. Ob Engineering, Service oder Vertrieb - überall sind Kompetenzen wie technisches Verständnis, Kommunikation und Empathie gefordert. Die Gewichtung der einzelnen Kompetenzen variiert hierbei in Abhängigkeit von der Aufgabe", so Liebelt. Unter www.siemens.de/ausbildung beispielsweise gibt es weitere Infos zu dualen Studiengängen im MINT-Bereich sowie eine Übersicht über noch nicht besetzte Plätze.

    Auf www.siemens.de/mintfluencer geben Auszubildende und duale Studierende kurzweilige Einblicke in ihre Ausbildung beziehungsweise ihr duales Studium.


    Diesen Artikel teilen