Fit für die Führungsposition: Erzieher und Heilpädagogen können sich gezielt auf Leitungsaufgaben vorbereiten

  • Ein berufsbegleitender Studiengang "Sozialmanagement" vermittelt Erzieherinnen und Erziehern das notwendige Know-how, um die eigene soziale Einrichtung bestmöglich leiten zu können.
    Ein berufsbegleitender Studiengang "Sozialmanagement" vermittelt Erzieherinnen und Erziehern das notwendige Know-how, um die eigene soziale Einrichtung bestmöglich leiten zu können.
    © djd/Wilhelm Löhe Hochschule/Uwe Niklas
  • (djd). Erzieherinnen und Erzieher sind pädagogische Fachkräfte, die in sozialen Einrichtungen verantwortungsvoll Kinder und Jugendliche aller Altersstufen betreuen. Heilpädagogische Fachkräfte widmen sich zudem auch Erwachsenen mit Förderbedarf. Fachkräfte haben beste berufliche Perspektiven in einem anspruchsvollen und sich wandelnden Job. Viele Erzieherinnen und Erzieher oder auch Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger übernehmen nach ein paar Berufsjahren Team- oder Bereichsleiteraufgaben in ihrem Stammhaus. Dabei fühlen sie sich durch ihre Ausbildung allerdings oft nicht optimal auf die Herausforderungen im Personal-, Abrechnungs- oder Rechtsbereich vorbereitet, die eine leitende Position mit sich bringt.

    Lücken im Know-how schließen

    Der berufsbegleitende Studiengang "Sozialmanagement" an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth etwa vermittelt das notwendige Know-how, um die eigene soziale Einrichtung bestmöglich leiten und nach innen und außen positionieren zu können. "Die Anforderungen, die heute an soziale Einrichtungen gestellt werden, nehmen deutlich zu. Dem lässt sich nur mit einer verbesserten Steuerungskompetenz auf allen Leitungsebenen begegnen", erklärt Studiengangsleiter Professor Dr. Carl Heese. Durch teilnehmerorientierte Lehr- und Lernformen wird die Fähigkeit der Studierenden zur Reflexion und zum Transfer wissenschaftlichen Arbeitens gefördert. Zusätzlich wird das eigene Lernen und Erarbeiten von Studieninhalten über E-Learning begleitet.

    Die Studierenden können sich in Kleingruppen als Persönlichkeit weiterentwickeln und ihre individuellen Stärken ausbauen. Dabei werden sie von erfahrenen und engagierten Professorinnen und Professoren betreut, die aufgrund der kleinen Gruppen eng mit den Studierenden zusammenarbeiten. Alle Informationen zum Studiengang "Sozialmanagement", zu den Bewerbungsfristen und Formalitäten gibt es unter www.wlh-fuerth.de. Das Studiengangskonzept ist im Übrigen so praxisnah angelegt, dass die Studierenden die Inhalte, welche sie am Wochenende während ihres Studiums gelernt haben, bereits in der darauffolgenden Woche in ihrem Tätigkeitsfeld einsetzen können.

    Studienprogramm kann ohne Abitur absolviert werden

    Das Studienprogramm kann auch ohne Abitur absolviert werden. Zugangsvoraussetzung ist die bestandene Abschlussprüfung einer Fachakademie für Sozialpädagogik beziehungsweise Heilerziehungspflege oder die bestandene Abschlussprüfung einer Fachakademie.

    Praxisnahe Lehre

    (djd). Die private Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) in Fürth wurde 2012 als Hochschule für das Gesundheits- und Sozialmanagement der Zukunft gegründet. Sie qualifiziert Studierende in einer praxisnahen Lehre für anspruchsvolle Aufgaben als Fach- und Führungskräfte und für eine wissenschaftliche Karriere. Im Fokus von Forschung und Lehre steht die Gestaltung von Organisationen und Prozessen des Gesundheitswesens. Als junge Hochschule vertritt die WLH ein lebensnahes Verständnis von Gesundheits- und Sozialleistung, das alle Beteiligten ganzheitlich einbezieht. Im Einklang mit ihrem Leitbild fördert sie Persönlichkeiten, die wirtschaftlich fundiert und ethisch verantwortungsvoll handeln. Mehr Informationen gibt es unter www.wlh-fuerth.de.


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