Fit für die Einschulung? So wird der Familienalltag zum Trainingsgebiet

  • Bei der "Affenstarken Zahlen-Bande" halten die Kinder durch geschicktes Addieren und Subtrahieren die Wackel-Palme in Balance.
    Bei der "Affenstarken Zahlen-Bande" halten die Kinder durch geschicktes Addieren und Subtrahieren die Wackel-Palme in Balance.
    © djd/Ravensburger AG
  • (djd). Rückt die Einschulung näher, fragen sich viele Eltern: "Was kann ich dafür tun, mein Kind fit für die Schulbank zu machen?" So einfach es klingt: Mama und Papa helfen ihrem Sprössling am meisten, indem sie nichts tun - und das Kind möglichst viel selber machen lassen. Zwar mag es Geduld kosten, dabei zuzusehen, wie sich die Kleinen umständlich Kleidung anziehen oder das Abendbrot schmieren. Doch wer dem Nachwuchs zu viel abnimmt, tut ihm keinen Gefallen. Vielmehr raubt die gut gemeinte Hilfestellung Vorschulkindern oft die Chance, ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren. So können Dreikäsehochs ihr Können an leichten Aufgaben im Haushalt erproben wie Blumen gießen, den Tisch sauber wischen oder mit dem Staubwedel hantieren. Wie praktisch: Nebenbei lässt sich das Zählen üben - etwa die Teller und das Besteck beim Tisch decken.

    Spielend die wichtigen Dinge des Lebens lernen

    Viele Kinder mögen es beispielsweise auch, Einkaufshelfer zu spielen. Dabei merken sie sich ein paar Dinge, suchen diese im Supermarkt und legen sie in den Einkaufswagen. Das schult das Gedächtnis, die Beobachtungsgabe und die Motorik gleichzeitig. Zwar ist der Nachwuchs mächtig stolz, wenn seine Hilfe im Familienalltag gebraucht wird, doch dürfen auch lustige Lernspiele bei der Vorbereitung auf die Schule nicht fehlen. Richtig Spaß haben Fünf- bis Siebenjährige etwa dabei, mit der "ABC-Insel" von Ravensburger auf Schatzsuche zu gehen. Jeder Buchstabe steht im Spiel für einen Begriff - etwa A für Affe oder F für Flugzeug. Zudem vereinbaren die Spieler eine erklärende Bewegung oder ein Geräusch. So erraten die kleinen Schatzsucher anhand der Gesten und Laute ihres Teamleiters, wo die gesuchten Buchstaben sind und ob sie Gold graben dürfen. Profis suchen nach ganzen Worten, die sie zu ihrer Beute bringen.

    Rechnen mit der Affenbande

    Kleine Affenfans, die gerne Rechnen üben wollen, lieben die "Affenstarke Zahlen-Bande". Hier hat die Affenbande den Elefanten auf die Palme gebracht. Um das Rüsseltier sicher ins Sprungtuch zu befördern, müssen die zwei bis vier Spieler zwischen sechs und zehn Jahren gemeinsam Rechenaufgaben lösen. Beide Lernspiele von Ravensburger sind für etwa 14 Euro im Handel erhältlich, näheres dazu unter www.ravensburger-lernspiele.de. Stundenlanges Stillsitzen in der Schule fällt vielen Erstklässlern schwer. Beschäftigungen wie Mandala malen, ausschneiden, basteln oder kneten schulen die Konzentration und helfen Kindern dabei, ihren Bewegungsdrang besser zu kontrollieren.

    Hilfreiche Tipps zum Schulstart

    (djd). So können Eltern ihren Kindern den Wechsel in die Schule erleichtern: 

    • Mit der Umgebung vertraut machen: Die Schule und das neue Klassenzimmer vorab mit dem Kind zusammen besuchen. 
    • Den Schulweg üben: Wenn möglich sollten Erstklässler zu Fuß zur Schule gehen. Den Weg dorthin gemeinsam üben. 
    • Einen eigenen Schreibtisch einrichten: Das Kind sollte einen festen Hausaufgabenplatz haben und lernen, die Aufgaben zur gleichen Zeit zu erledigen.
    • Den Lernstoff spielerisch aufbereiten: Wenn Rechnen schwer fällt, etwa mit dem Lernspiel von Ravensburger "Affenstarke Zahlen-Bande" üben.
    • Auf ausreichenden Schlummer achten: Grundschüler brauchen zwischen neun und zwölf Stunden Schlaf pro Nacht.

     


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