Fischstäbchen schreiben Geschichte(n): Vielfältige Rezepttipps zum 60. Geburtstag des Klassikers

Ein norddeutscher Küchenklassiker mal auf andere Art: Hamburger Labskaus lässt sich auch mit Fischstäbchen zubereiten.
Ein norddeutscher Küchenklassiker mal auf andere Art: Hamburger Labskaus lässt sich auch mit Fischstäbchen zubereiten.
© djd/iglo

(djd). Neun Zentimeter groß, 30 Gramm schwer, außen knusprig-kross und innen saftig zart - das ist das Lieblingstiefkühlgericht der Deutschen: das Fischstäbchen. Vor 60 Jahren hielt das Stäbchen aus tiefgekühltem Fisch Einzug in Deutschlands Küchen und ist seitdem zu einem echten Klassiker geworden. Heute verspeist jeder Deutsche im Durchschnitt mehr als 25 Stück pro Jahr. Viele schöne Kindheitserinnerungen und Genussmomente machen die Fischstäbchen zum Glücklichmacher für Groß und Klein.

Neue Ideen zum Nachkochen

Traditionell kommen Fischstäbchen in Kombination mit Kartoffelpüree und Rahmspinat auf den Teller. Aber es geht auch anders und doch ganz einfach zum Nachkochen. Rechtzeitig zum 60. Geburtstag der Fischstäbchen gibt es ab sofort ein kostenfreies Rezeptbuch, dass man unter www.iglo.de/60-jahre-fischstaebchen downloaden kann. Enthalten ist eine vielfältige Auswahl an inspirierenden Rezepten vom "Abenteuerteller für Kinder" bis hin zu den "Hochstaplern". Mit von der Partie ist auch der norddeutsche Klassiker Labskaus in einer ungeahnten Variante, die einfach in der Zubereitung ist und für Spaß in der Küche und ein Lächeln am Esstisch sorgt. Hier das Rezept für die köstliche Kombüsen-Kreation mit Fischstäbchen:

Hamburger Labskaus mit Fischstäbchen

Zutaten für vier Portionen:

  • 800 g Kartoffeln
  • 3 Knollen Rote Bete
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Kümmelsamen
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Glas (330 g) Gewürzgurken
  • 3 EL Butter
  • 2 Packungen (à 450 g) iglo Fischstäbchen
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1/4 Bund Schnittlauch

 

Zubereitung:

  • Kartoffeln und Rote Bete waschen, schälen, in Stücke schneiden und in wenig kochendem Salzwasser mit Lorbeer und Kümmel zugedeckt etwa 25 Minuten garen.
  • Gurken abgießen, Sud auffangen. Kartoffeln und Rote Bete abgießen und ausdampfen lassen. Lorbeer entfernen und das Gemüse zerstampfen. Gurkensud nach und nach zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Butter unterrühren und warmstellen.
  • Fischstäbchen nach Packungsanweisung zubereiten.
  • 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, darin Spiegeleier braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden.

Fischstäbchen aus dem Ofen nehmen. Mit Kartoffel-Rote-Bete-Stampf und Spiegeleiern auf Tellern anrichten. Mit Schnittlauch bestreuen. Gurken dazu reichen.

Die Fisch-Favoriten der Europäer

(djd). Die Geschmäcker sind auch bei Fischstäbchen verschieden: Die Briten bevorzugen als Fischart Kabeljau, die Italiener den Seehecht, während in Deutschland und Resteuropa der Alaska-Seelachs aus nachhaltigem Fischfang (MSC-zertifiziert) auf den Teller kommt. Direkt nach dem Fang wird der Fisch filetiert. Ein gefrorener Fischfilet-Block ist exakt 7.484 Kilogramm schwer, 48,2 Zentimeter lang, 25,4 Zentimeter breit und 6,27 Zentimeter hoch. Nur so können die Maschinen daraus stets dieselbe Größe sägen. Erfunden wurde der Tiefkühlklassiker bereits 1955 in Großbritannien. Vor genau 60 Jahren, 1959, wurden die knusprig krossen Fischstücke erstmals auch auf deutschen Tellern serviert.


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