Expertentipp: Eine Dachdämmung sollte man nur mit Fachhandwerkern durchführen

  • Wer bei der Dachdämmung auf Do-it-yourself setzt, kann viele Fehler machen, die teure Folgen nach sich ziehen können.
    Wer bei der Dachdämmung auf Do-it-yourself setzt, kann viele Fehler machen, die teure Folgen nach sich ziehen können.
    © djd/Paul Bauder
  • (djd). Dämmen gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, wenn man die Energieeffizienz eines Hauses wirkungsvoll verbessern will. Doch bei billigen, nicht gut geplanten Dämmmaßnahmen können Probleme auftreten. Welche das sind und wie man sie vermeiden kann, erklärt Steildachexperte Ekkehard Fritz vom Dämmstoff-Hersteller Bauder im Gespräch.

    Was kann bei einer unsachgemäßen Dachdämmung alles schief gehen?

    Es ist oftmals schade um die Zeit, den Aufwand und das viele Geld, wenn falsch gedämmt wurde. Verrottetes Holz im Dachstuhl, Schimmelpilze, Feuchteschäden in den Wänden: Das sind nur einige der Probleme, die zum Beispiel durch mangelhaften oder falsch eingebauten Feuchteschutz entstehen können. Eine Dämmung, die zuerst billig war, kann durch Folgeschäden hohe Kosten verursachen.

    Und worauf kommt es an, wenn man solche Probleme vermeiden möchte?

    Auf jeden Fall ist es wichtig, dass ein Fachmann bereits bei der Planung dabei ist. Idealerweise sollten die Komponenten zum Wärmeschutz, zum Feuchteschutz und zur Abdichtung nicht aus verschiedenen Quellen stammen. Bewährt haben sich Dämmsysteme, bei denen alle erforderlichen Komponenten aus einer Hand kommen. Zudem muss ein System gewählt werden, das zum Dach passt, das ja seinerseits wiederum aus verschiedenen Einzelkomponenten besteht und unterschiedliche Anforderungen haben kann.

    Kann ich mit dem richtigen System dann nicht auch selbst dämmen?

    Davon ist aus den bereits genannten Gründen dringend abzuraten. Denn bei einer langfristig wirkungsvollen Dämmung, die auch das Gebäude schützt, spielt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, die ein Baulaie normalerweise nicht umfassend beurteilen kann. Dazu gehören bauphysikalische Aspekte, die Beurteilung der vorhandenen Bausubstanz und welche Dämmsysteme dazu passen sowie das Thema sommerlicher Wärmeschutz beispielsweise. Zu Problemen kann es auch kommen, wenn Laien feuchte Bauteile überbauen, ohne diese vorher fachgerecht zu trocknen oder die Ursachen für Feuchtigkeit zu beseitigen.

    Welche Dämmung lohnt sich wirklich?

    (djd). Dämmungen, die sich rechnen, müssen verschiedene Anforderungen erfüllen. Zum einen müssen sie die Wärmeverluste eines Hauses wirkungsvoll verringern. Wichtig ist aber auch, wie lange eine Dämmung genutzt werden kann und wie positiv sie sich auf die Wohngesundheit auswirkt. Hochleistungsdämmungen aus Polyurethan-Hartschaum von Bauder etwa können normalerweise etliche Jahrzehnte lang ohne Leistungsverlust genutzt werden und sind dabei schadstoffarm. Wissenswerte Informationen zur richtigen Dämmung gibt es unter www.ratgeberdach.de.


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