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Holz leistet auch künftig einen Beitrag zur Energiewende - EU-Entscheidung: Der Brennstoff zählt weiter zu den erneuerbaren Energiequellen

Sonntag, 11.06.2023 |
Auf lange Sicht gibt es in Deutschland genügend Holz, um moderne Feuerstätten zu beheizen.
Auf lange Sicht gibt es in Deutschland genügend Holz, um moderne Feuerstätten zu beheizen.
© DJD/AdK/www.kachelofenwelt.de/Kaufmann Keramik

(DJD). Ursprünglich wollte die Europäische Union (EU) die Energieholz-Nutzung aus dem Wald reduzieren - nun wurde beschlossen, dass Brennholz weiterhin als erneuerbarer Energieträger einzustufen ist. Es darf somit gefördert und ausgebaut werden. Eine gute Nachricht für die Besitzerinnen und Besitzer von Holzfeuerstätten, für die Ofenbaubranche und für die Wald- und Forstwirtschaft. Das sollte man dazu wissen:

1. Holz kann zum 42-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien beitragen

Bis 2030 wurde von der EU ein Anteil von mindestens 42,5 Prozent erneuerbarer Energien im europäischen Energiemix verbindlich festgelegt, bisher lag das Ziel bei 32 Prozent. Zudem soll nur naturverträglich gewonnene Biomasse gefördert und für die Zielerreichung angerechnet werden können. Laut einer aktuellen Studie und nach Ansicht des Forums Nachhaltige Holzenergie (FNH) ist Holz, das einerseits stofflich und energetisch genutzt wird, andererseits gleichzeitig nachwächst, Teil des natürlichen biogenen Kohlenstoffkreislaufs und somit eine erneuerbare Energiequelle.

2. Stoffliche Nutzung von Holz hat Vorrang, zum Heizen wird oft Schadholz verwendet

Bei einer nachhaltigen Holznutzung hat die sogenannte stoffliche Nutzung etwa in der Bau- und Möbelindustrie Vorrang. Weil hier höhere Preise erzielt werden können, macht es auch wirtschaftlich keinen Sinn, dieses Holz für die Wärmeerzeugung zu nutzen. Zum Heizen wird in der Regel ungenutztes Holz der Krone, Holz aus Waldpflegemaßnahmen der Forstwirtschaft und sogenanntes Schadholz verwendet, das durch Stürme, Dürre, Schneebruch, Brände und Käferbefall entsteht und sich nicht für Möbel eignet. Ebenso nutzbar sind geringwertiges Rundholz oder Reststoffe aus der Sägewerkswirtschaft.

3. Nachhaltige Forstwirtschaft: Der Holzvorrat wächst

In den meisten EU-Ländern ist der Holzvorrat in den letzten Jahrzehnten signifikant gewachsen. Deutschland besitzt einen Vorrat von rund 3,9 Milliarden Kubikmetern - der Spitzenwert unter den EU-Ländern. Etwa ein Drittel der Fläche ist bewaldet, die Gesamtmenge von rund 11,4 Millionen Hektar bleibt seit vielen Jahren dank nachhaltiger Forstwirtschaft konstant.

4. Moderne Holzfeuerstätten sind gefragt

Moderne Holzfeuerstätten sind derzeit nicht nur wegen der Versorgungssicherheit und der Unabhängigkeit durch regionale Energiequellen stark nachgefragt, sie sorgen zudem für ein natürliches Wohnambiente. Unter www.kachelofenwelt.de gibt es Adressen von Ofenbauern in der Nähe. Speziell Kachelöfen sind aufgrund ihrer milden Infrarot-Wärmestrahlung beliebt und lassen sich auch mit anderen regenerativen Wärmesystemen gut kombinieren.


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