Eine weiße Weste fürs Haus: Selbermacher können die Gebäudehülle in vier Schritten verschönern

Glänzender Auftritt: Die Fassade als Visitenkarte des Eigenheims benötigt nach einigen Jahren der Nutzung einen frischen Anstrich.
Glänzender Auftritt: Die Fassade als Visitenkarte des Eigenheims benötigt nach einigen Jahren der Nutzung einen frischen Anstrich.
© djd/Schöner Wohnen Farbe

(djd). Der erste Eindruck zählt. Für neue Bekanntschaften gilt das ebenso wie für Gebäude. So soll etwa die Fassade des Eigenheims einen gepflegten und pieksauberen Eindruck machen. Allerdings ist die Außenhaut des Gebäudes jeder Witterung, Umweltbelastungen und der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. Wenn es mit den Jahren zu Verschmutzungen kommt oder die Farbwirkung verändert werden soll, können Selbermacher für einen frischen Auftritt sorgen. Ein neuer Fassadenanstrich lässt sich einfach und sicher bewerkstelligen, wenn dabei einige grundsätzliche Schritte beachtet werden.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Ein überzeugendes Resultat fängt mit einer guten Vorbereitung an. "Bei einem Fassadenanstrich ist die richtige Prüfung und Vorbehandlung des Untergrunds bereits die halbe Miete - und eine entscheidende Grundlage für ein langlebiges Ergebnis", erklärt Malermeister Ralph Albersmann, Technischer Berater bei "Schöner Wohnen"-Farbe. Im ersten Schritt ist nach seinen Worten die Fassade gründlich zu reinigen. Schmutzablagerungen, Moos oder Algen lassen sich mit klarem Wasser und einer Bürste oder noch besser mit einem Hochdruckreiniger beseitigen. Lockere Putzteile sind zu entfernen, Risse auszubürsten und wieder aufzufüllen. Wichtig ist als zweiter Schritt eine gründliche Prüfung der Fassade. Dazu gehören Kratz-, Klopf- und weitere Tests, die unter www.schoener-wohnen-farbe.com ausführlich beschrieben sind. "Auch Mängel, die bei diesen Tests auffallen, sind selbstverständlich vor dem neuen Anstrich auszubessern", sagt Albersmann.

Grundierung und zwei Farbanstriche

Vor dem eigentlichen Farbanstrich folgt als nächster Schritt die Grundierung. Sie bereitet den Untergrund für den Anstrich vor, verbessert die Haftung und verhindert, dass ein offenporiger Untergrund zu viel Farbe aufsaugt. Diese Schicht kann man mit einer Deckenbürste gleichmäßig und satt auf die gesamte Fläche auftragen. Dann lässt man sie über Nacht trocknen, bevor als nächster Schritt die Fassadenfarbe folgen kann. "Empfehlenswert für das beste Farbergebnis sind zwei Arbeitsgänge, mit einem Zwischenanstrich, der wiederum vor dem letzten Anstrich erst trocknen sollte", sagt Malermeister Albersmann weiter. Beim Material für Zwischen- und Endanstrich sollten Heimwerker auf eine hohe Witterungsbeständigkeit achten. Das Premium-Fassadenweiß von "Schöner Wohnen"-Farbe etwa bietet einen Wetterschutz von bis zu zwölf Jahren. Dank Ihrer speziellen Rezeptur reinigt sich die Oberfläche mit dem Abperl-Effekt selbst. Neben dem klassischen Weiß besteht die Möglichkeit, die Fassadenfarbe nach Wunsch abzutönen.

Kratzen, klopfen, saugen

(djd). Diese Schritte gehören zur Prüfung des Fassaden-Untergrunds, mehr Informationen dazu gibt es unter www.schoener-wohnen-farbe.com:

  • Tragfähigkeitstest: Ein Stück Klebeband auf die Fassade bringen und ruckartig lösen. Bleiben dabei Teile des Altanstrichs kleben, muss er in diesen Bereichen entfernt werden.
  • Kratztest: Mit einem kantigen Gegenstand über die Fassade kratzen. Löst sich der Altanstrich oder platzt Putz ab, muss die Beschichtung entfernt werden.
  • Klopftest: Die Fassade vorsichtig mit einem Hammer abklopfen, um Hohlräume festzustellen. Diese müssen gesäubert und neu verputzt werden.
  • Saugfähigkeitstest: Mit einem Schwamm Wasser auf die Fassade auftragen. Wenn es schnell einzieht, muss die Oberfläche vor dem Anstrich grundiert werden.

 


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