Ein Handy darf kein Sensibelchen sein: Gerade Senioren sollten bei der Wahl eines Mobiltelefons auf Robustheit achten

Robustes Gehäuse, einfache Menüführung und ein Notfallknopf: Das sind einige der Anforderungen an ein sogenanntes Seniorenhandy.
Robustes Gehäuse, einfache Menüführung und ein Notfallknopf: Das sind einige der Anforderungen an ein sogenanntes Seniorenhandy.
© djd/emporia Telecom

(djd). Für jeden Handybesitzer ist es quasi eine Horrorvorstellung: Das Telefon rutscht beim Verlassen des Hauses aus der Hand und landet mitten in der Regenpfütze. Funktioniert es anschließend noch - oder sind Fotos, Kontakte und Notizen möglicherweise für immer verloren? Das Problem stellen dabei die im Wasser gelösten Elektrolyte dar, denn sie leiten Strom. Dadurch stehen bestimmte Bauteile unter plötzlicher Spannung und die Technik kann versagen. Viele Handys reagieren beim Fall aus einer gewissen Höhe aber nicht nur auf die Feuchtigkeit allergisch. Auch die Hardware nimmt Schaden. Jeder kennt die berühmten Risse auf dem Display, die aussehen wie Spinnennetze. Besonders Senioren sollten beim Kauf ihres Mobiltelefons auf eine gute Verarbeitung achten: Denn ältere Menschen gehen zwar besonders achtsam mit ihren Geräten um, leiden aber häufig unter zitternden Händen oder können schlecht greifen.

Klapphandys sind besonders robust, wichtig ist der Notfallknopf

Empfehlenswert speziell für Senioren sind daher beispielsweise besonders robuste Klapphandys, bei denen der Bildschirm innen liegt. Aufgrund ihrer kompakten Größe passen sie zudem gut in jede Tasche. Wer Angst vor Feuchtigkeit hat, sollte beim Kauf auf eine "IP xx"-Kennzeichnung achten. Geräte mit einer solchen Nummer sind vor Spritzwasser beziehungsweise eindringendem Wasser beim Eintauchen geschützt. 

"Hersteller von Seniorenhandys achten bei der Konzeption aller Geräte speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe", erklärt Evelin Pupeter, Geschäftsführerin von Emporia Telecom: "Die Geräte sind robuster und sollten auch nach einem "Sturz" noch problemlos funktionieren." Mehr Informationen gibt es beispielsweise unter www.emporia.de. Ausgestattet sind die Handys zudem mit einem Notfallknopf, Hilfe kann so mit einem schnellen Druck auf den Knopf an der Außenhülle herbeigeholt werden. Der Angerufene erfährt über die GPS-Funktion außerdem, wo sich die Person gerade befindet. Diese Funktion ist beispielsweise hilfreich, wenn Senioren beim Spaziergang gestürzt sind.


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